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Illegale Greifvogelfalle: Tatverdächtiger kein Jäger

Die dem Mann, auf dessen Grundstück im Kreis Segeberg die Polizei nach einer Anzeige durch Aktivisten des “Komitees gegen den Vogelmord” (CABS) eine illegale Greifvogelfalle und einen gefangenen Sperber sichergestellt hat (JAWINA berichtete), soll es sich entgegen der Behauptung des Komitees und verschiedener Medienberichte nicht um einen Jäger handeln. JAWINA-Leser hatten in Kommentaren zu dem oben verlinkten Artikel bereits Zweifel an dieser Behauptung geäußert. Nun hat der LJV Schleswig-Holstein entsprechende Darstellungen gegenüber den Lübecker Nachrichten als “haltlose Vorverurteilung” zurückgewiesen. Der Mann sei kein Jäger, der LJV habe selbst ein großes Interesse an der Aufklärung derartiger Fälle. red.

Beitragsbild: Headline des Beitrags auf lnonline.de

NRW: Jagdfunktionär wegen illegaler Falle verurteilt

Ein Präsidiumsmitiglied des LJV NRW ist wegen eines illegalen Habichtfangkorbs vom Amtsgericht Ahlen zu einer Geldstrafe verurteilt worden. “Tierschützer” gaben vor, die illegale Falle in der Nähe des Wohnhauses des Jagdfunktionärs in unmittelbarer Nähe zu Hühnerställen und einer Fasanerie entdeckt zu haben. Der Verurteilte bestritt, die Falle dort aufgestellt zu haben und äußerte die Vermutung, diese sei ihm “untergejubelt” worden. Das Gericht glaubte dies nicht und verurteilte den 61jährigen wegen Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz zu einer Geldstrafe in Höhe von 50 Tagessätzen zu 70 Euro (3500 Euro). Damit blieb es bewusst unter der Grenze von 60 Tagessätzen, ab der die waffenrechtliche Zuverlässigkeit in der Regel als verwirkt gilt. Dies sei bei einem Ersttäter nicht angemessen, begründete das Gericht, da der Verurteilte mit Waffen und Munition handele und der Verlust der Zuverlässigkeit somit ein Berufsverbot bedeutet hätte. Der Verteidiger des Jagdfunktionärs kündigte noch im Gerichtssaal an, das Urteil nicht hinnehmen und in Berufung gehen zu wollen.

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