Schlagwort-Archive: illegal

Illegale Elefantenjagd: US-Behörden erheben Anklage gegen südafrikanischen Outfitter

Die Strafverfolgungsbehörde des US-Bundesstaats Colorado hat Anklage gegen den südafrikanischen Berufsjäger (Professional Hunter, PH) und Outfitter Hanno van Rensburg erhoben. Van Rensburg, 44, ist Inhaber des Jagdreiseveranstalters Authentic African Adventures (AAA) und einer der bekanntesten südafrikanischen Jagdführer. Die US-Behörden werfen van Rensburg vor, einen US-Bürger aus Colorado im Jahr 2015 auf eine illegale Elefantenjagd im Gonarezhou-Nationalpark in Simbabwe geführt zu haben und simbabwische Regierungsangestellte mit Summen zwischen 5000 und 8000 US-Dollar bestochen zu haben. Auf diese Weise soll er die Genehmigungen für die Jagd auf kapitale Elefanten und die Tötung eines Elefanten im Gonarezhou-Nationalpark sowie eine Freigabe für das erbeutete Elfenbein widerrechtlich erhalten haben. Bei dem US-amerikanischen Jagdgast soll es sich nach Erkenntnissen der amerikanischen Naturschutzorganisation Mongabay um den ehemaligen Vizepräsidenten des Dallas Safari Clubs handeln. Dieser habe sich Mongabay zufolge bereits schuldig bekannt, gegen den Endangered Species Act verstoßen zu haben. Van Rensburg wird zudem vorgeworfen, einem Jagdgast geholfen zu haben, einen erlegten Elefanten aus Simbabwe auszuführen, indem er fälschlich bescheinigte, dass der Dickhäuter außerhalb des Nationalparks geschossen worden sei.

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Italien: Vermehrte Wilderei von Wölfen

In den mittelitalienischen Berggebieten häufen sich Fälle von Wilderei auf Wölfe, berichtet SüdtirolNews. Ein “ganz besonders krasser und barbarischer Fall” der “illegalen Selbsthilfe” habe sich in Radicofani in der Provinz Siena ereignet: In dem laut SüdtirolNews hauptsächlich von der Weidewirtschaft mit Schafen lebendem Dorf wurden zwei getötete Wölfe an das Ortseingangsschild gehängt. Die Wolfsfreunde von Life Medwolf, die auf ihrer Internet– und Facebook-Seite über den Vorfall berichten, verurteilten die Tat aufs Schärfste. Der Bürgermeister von Radicofani, Francesco Fabbrizzi, kritisierte gegenüber SüdtirolNewsa den “gravierenden und geschmacklosen Gewaltakt” und erklärte, dass diese “barbarischen Vorfälle keinesfalls eine Antwort auf die zuletzt gehäuft auftretenden Attacken von Wölfen auf Schafe sein könnten.” red.

Beitragsbild: Die am Ortschild von Radicofani aufgehängten Wölfe: Foto: Life Medwolf / Facebook

Sachsen: Erneut illegaler Wolfsabschuss in der Lausitz

Am Samstag, den 9. Juli 2016, wurde im Landkreis Görlitz, im Waldgebiet Biehain, ein toter Wolf gefunden. Das teilt das Landeskriminalamt Sachsen (LKA) in einer Presseerklärung mit. Nach ersten Erkenntnissen ist das Tier erschossen worden. Spezialisten des Landeskriminalamtes Sachsen haben die Ermittlungen wegen der illegalen Tötung des Wolfes übernommen, sie dauern gegenwärtig noch an. Es ist der sechste Fall einer gesetzwidrigen Wolfstötung in Sachsen seit 2011, welcher kriminalpolizeilich untersucht wird. Sollte ein Beschuldigter ermittelt werden, droht diesem eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe. PM LKA

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Geköpfter Wolf: Ermittlungen eingestellt

Die Staatsanwaltschaft Cottbus hat das wegen einem geköpft aufgefundenen Wolf eingeleitete Ermittlungsverfahren eingestellt. Das berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ). Der illegal getötete und dekapitierte Wolf war im Sommer 2014 an einer Landstraße bei Lieberose – unter einem Naturschutzschild – im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald entdeckt worden. Auf Anfrage der Deutschen Presseagentur (dpa) erklärte die Staatsanwaltschaft, es hätten sich keine Zeugen gemeldet, die zur Aufklärung der Tat hätten beitragen können. Die Ermittlungen zu einem ähnlichen Fall, bei dem im Elbe-Elster-Kreis ebenfalls ein erschossener und geköpfter Wolf aufgefunden worden war, wurden wegen der schwierigen Spurenlage bereits vor einiger Zeit eingestellt. SE

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Toter Wolf: DJV und LJV Sachsen stellen Strafanzeige gegen Unbekannt

DJV: Jäger verurteilen illegale Tötung eines Wolfes bei Görlitz aufs Schärfste

Der Deutsche Jagdverband und der Landesjagdverband Sachsen haben Strafanzei gegen Unbekannt gestellt und verurteilen die illegale Tötung eines Wolfes in der Nähe von Görlitz aufs Schärfste. Die beiden anerkannten Naturschutzvereinigungen fordern eine konsequente Strafverfolgung und begrüßen die sofortige Aufnahme der Ermittlungen durch das Landeskriminalamt Sachsen. Konflikte, die mit der Ausbreitung des Wolfes in Deutschland zwangsläufig zunehmen, können nur auf legalem Wege gelöst werden.

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Sachsen: Wolf getötet, LKA ermittelt

In der Nacht vom  25. zum  26. Juli 2015 wurde im Landkreis Görlitz, in der Nähe der Bundesautobahn 4, ein Wolf getötet. Nach ersten Erkenntnissen ist das Tier erschossen worden. Hierzu haben Spezialisten des Landeskriminalamtes Sachsen die Ermittlungen wegen der illegalen Tötung des Wolfes übernommen. Die Einsatzmaßnahmen vor Ort dauern gegenwärtig noch an. Es ist bereits der fünfte Fall einer gesetzwidrigen Wolfstötung in Sachsen, welcher kriminalpolizeilich untersucht wird. PM Polizei Sachsen

Beitragsbild: Bildschirmfoto der Internetseite der Polizei Sachsen mit der zitierten PM. Copyright: Polizei Sachsen

Tod im Rapsfeld: Erneut illegaler Wolfsabschuss

Am Sonntagmorgen, den 13.07.2014, wurde an der Straße zwischen Halbendorf/Spree und Lömischau (Landkreis Bautzen) ein ca. einjähriger, weiblicher Wolf tot aufgefunden. Der Fundort liegt im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft, im Bereich des Daubaner Wolfsterritoriums. Bei der Begutachtung vor Ort wurde eine Verletzung festgestellt, die durch eine Schusswaffe verursacht worden sein könnte. Daraufhin wurde die Polizei verständigt. Zur weiteren Untersuchung wurde der Kadaver an das Leibniz Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) gebracht, wo sich der Anfangsverdacht bestätigte. Noch ist unklar aus welchem Rudel die junge Wölfin stammt, dies muss die genetische Untersuchung am Senckenberg Institut für Wildtiergenetik in Gelnhausen klären.

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Sachsen: Illegal geschossener Wolf gefunden

Am Freitagvormittag, den 28.03.2014, wurde bei Weißkeißel, Landkreis Görlitz, bei Forstarbeiten ein männlicher Wolf tot aufgefunden. Es handelt sich dabei um den Rüden (Vaterwolf) des Daubitzer Rudels. Bei der Begutachtung vor Ort wurden Verletzungen festgestellt, die den Verdacht auf einen illegalen Abschuss nahe legten. Daraufhin wurde die Kriminalpolizei verständigt. Nach der Aufnahme des Vorgangs durch die Polizei wurde der Kadaver an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin (IZW) gebracht und dort noch am Freitag untersucht. Der vorläufige Untersuchungsbefund bestätigte den Verdacht eines illegalen Abschusses. Das Tier ist an den Folgen eines Bauchschusses verendet.

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