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Dammann-Tamke: Kein Hinweis auf Wolfsquälerei

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Präsident der Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN), Helmut Dammann-Tamke, hat gegenüber dem NDR die Spekulationen des niedersächsischen Umweltministers Olaf Lies (SPD) über eine mögliche Misshandlung des vor kurzem tot aus dem Elbe-Seitenkanal geborgenen Wolfs (JAWINA berichtete) scharf kritisiert. “Er habe sich die Fotos genau angeschaut und keinerlei Hinweise darauf entdeckt, dass das Tier gequält worden sei”, sagte Dammann-Tamke dem NDR zufolge. Die Darstellung vom Minister Lies habe ihn “wirklich auf die Palme gebracht”.

Das niedersächsische Umweltministerium hat nach dem Auffinden der erschossenen Wölfin folgendes Statement auf Nachfrage veröffentlicht:

“Neben der illegalen Tötung der Wölfin im LK Gifhorn steht anhand von Fotos der Verdacht im Raum, dass die Wölfin möglicherweise bestialisch gequält wurde.

Dazu sagt Umweltminister Olaf Lies:

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Versenkter Wolf: Wolfsfreunde setzen 10.000 Euro Belohnung aus

+++ Niedersachsen: Füttern und Fotografieren von Wölfen soll verboten werden +++ NRW: Jäger trifft Autofahrer mit Schrot +++ Brandenburg: Wölfe reißen 14 Stück Damwild im Gatter +++

Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, der einen Wolf illegal geschossen und mit einem Betongewicht beschwert in einem Tagebausee im sächsischen Landkreis Bautzen versenkt hat (JAWINA berichtete), haben zwei Vereine von Wolfsfreunden eine Belohnung von insgesamt 10.000 Euro ausgesetzt. Die ansehnliche Belohnungssumme solle dazu dienen, “Mitwissenden die Zungen zu lockern”, erklärte eine Wolfsfreundin gegenüber Spiegel online. Auch das Landeskriminalamt ermittelt, hat aber Medienberichten zufolge weder Hinweise erhalten noch eine heiße Spur. red.

Beitragsbild: Zungenlockerer Geld. Foto: SE

Sachsen: Mit Betongewicht beschwert – illegal geschossener Wolf gefunden

Am 10.06.2018 wurde von Spaziergängern am Tagebausee Mortka (Landkreis Bautzen) ein an der Wasseroberfläche treibender Kadaver eines Wolfes in Ufernähe entdeckt. Das teilt das “Kontaktbüro Wölfe in Sachsen” mit. Bei der Bergung des Kadavers wurde festgestellt, dass der Brustraum des Wolfes Löcher aufwies und um den Bauch des toten Wolfes ein Strick gebunden war. Am anderen Ende des Strickes war ein Betongewicht befestigt, mit dem der Kadaver im Tagebausee versenkt wurde. Auf Grund des Verdachts auf eine illegale Tötung wurde die Polizei bei der Bergung hinzugezogen.

Eine am 12.06.2018 im Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin durchgeführte Untersuchung des Kadavers ergab, dass es sich um eine einjährige Wölfin handelt, die durch Beschuss getötet wurde.

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Sachsen-Anhalt: Illegal geschossener Wolf gefunden

Am 27.11.2015 wurde an der Verbindungsstraße der Ortschaften Loburg und Lübars (Landkreis Jerichower Land) ein Wolf tot aufgefunden und an den Wolfsbeauftragten des Landkreises gemeldet. Das teilt das Landesamt für Umweltschutz (LAU) Sachsen-Anhalt mit. Aufgrund des Verdachts einer Straftat wurde vor Ort die Kriminalpolizei hinzugezogen. Das Tier wurde an-schließend durch einen Mitarbeiter des Landesamtes für Umweltschutz umgehend an das Institut für Zoo- und Wildtierforschung Berlin verbracht, wo eine erste Untersuchung den Verdacht einer tödlichen Schussverletzung bestätigte. Für weitergehende Aussagen ist auf die polizeilichen Ermittlungen sowie das noch ausstehende veterinärpathologische Gutachten zu verweisen. PM LAU

Beitragsbild: Die Pressemitteilung des LAU zum erschossenen Wolf.