Schlagwort-Archive: Hund

Saarland: Hund hetzt Reh und wird von Unbekanntem erstochen

Am 24.02., gegen 20:47 Uhr, meldet ein 53-jähriger Mann aus Großrosseln (Landkreis Regionalverband Saarbrücken) der Polizei, dass sein Hund der Rasse Spanischer Mastiff während des Spaziergangs mit seiner Tochter von einem unbekannten Täter im Wald, unterhalb des Birkenhofes, erstochen worden sei. Der Hund sei einem Reh nachgelaufen und die Tochter habe plötzlich Hundegebell und eine menschliche Stimme wahrgenommen. Bei einer weiteren Nachschau habe sie dann den Hund mit drei Stichverletzungen, leblos auf dem Waldweg aufgefunden. Die Tat hat sich in der Zeit von 17:57 Uhr – 18:05 Uhr ereignet.

Hinweise bitte an die Polizeiinspektion Völklingen: Tel: 06898/2020 PM

Beitragsbild:  Von Hund gewildertes Reh (Archivbild). Foto: SE

Wolfsabschuss: DJV und LJV fordern gesetzliche Regelung

Am Wochenende hat ein Wolf in Brandenburg Jagdhunde attackiert (JAWINA berichtete). Ein Jäger hat den Wolf daraufhin getötet. Es wäre bereits der zweite Vorfall dieser Art in Deutschland. DJV und LJV fordern eine lückenlose Aufklärung des Falls und Rechtssicherheit für Jäger.

Vergangenen Samstag soll ein Wolf Jagdhunde während der Jagd attackiert haben. Medienberichten zufolge hat ein Jäger diesen deshalb getötet. Es wäre bundesweit bereits der zweite Fall – erneut in Brandenburg. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Brandenburg (LJV) nehmen den Vorfall sehr ernst und fordern eine schnelle, lückenlose Aufklärung.

„Der Gesetzgeber muss endlich handeln und klare Regeln für einen derartigen Notstand entwickeln“, sagte DJV-Vizepräsident Helmut Dammann-Tamke. Vorbildlich sei Schweden: Dort könnten Jäger einen Wolf bereits töten, wenn er im Begriff sei, Hunde oder Nutztiere zu attackieren. Zuvor müsse allerdings versucht werden, den Wolf durch Rufen und Warnschüsse in den Boden zu vertreiben.

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Thüringen/Mecklenburg-Vorpommern: Hund und Katze in illegalen Fangen

Polizei sucht Zeugen

In der Nordhausener Martin-Andersen-Nexö-Straße entdeckte ein Mann am Sonntag Abend vor seinem Haus eine verletzte Katze, die mit dem rechten Hinterlauf in einer Falle steckte. Die Katze war in einen Graben gestürzt und konnte sich nicht allein befreien. Mitarbeiter der Tiernothilfe retteten das verletzte Tier und brachten sie zum Tierarzt. Die Polizisten stellten die Falle, bei der es sich um eine Schlagfalle handelte, sicher und erstatteten Anzeige, wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz. Wer Hinweise zum Tatgeschehen machen kann wird gebeten, sich bei der Polizei in Sondershausen unter der Telefonnummer 03632/6610 zu melden.

In Schwerin hat es einen Hund erwischt: Eine 50-jährige Schwerinerin ließ am Abend des 23.August 2019 ihren Hund von der Leine, wenige Augenblicke später hörte sie aus einem Waldstück am Zippendorfer Strand erbärmliches Schreien.

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“Mein Vater wäre fast zusammengebrochen”

Interview mit der Besitzerin des gerissenen Hundes

Auf TAG24 ist ein Interview mit der Besitzerin des in Sachsen höchstwahrscheinlich von einem Wolf gerissenen Hundes (JAWINA berichtete) zu lesen. “Jetzt fressen Wölfe schon 35 Kilo schwere Hunde. Die Behörden müssen reagieren. Was soll denn noch passieren!”, empört sich die geschockte Frau – viele haben ja eine Vermutung, was noch passieren muss, bis ein Umdenken einsetzt, Vernunft einkehrt. Auf jeden Fall führt das Interview vor Augen, worauf Haustierhalter sich in den Wolfsgebieten einstellen müssen. Deshalb: Leseempfehlung. SE

Beitragsbild: Headline des empfohlenen Beitrags auf TAG24 (Screenshot)

Sachsen: Hund in der Gemeinde Weißkeißel getötet

+++ Sachsen: Alpaka gerissen +++ Sachsen: Wolf reißt acht Schafe und vier Lämmer +++ Baden-Württemberg: Unbekannte öffnen Wildgehege – Hirschen droht Abschuss +++ Österreich: Kalb gerissen – Wolf im Verdacht +++ Österreich: Mit Handyfotos von Abschüssen geprahlt – Wilderer vor Gericht +++ Deutschland: Ökos streiten über Öko-Strom +++ Bayern: Rotmilan illegal geschossen +++ Hessen: Wildereiverdacht bei Bad Arolsen +++

Wolf kann als Verursacher nicht ausgeschlossen werden

Aus der Gemeinde Weißkeißel (Landkreis Görlitz) ging heute die Meldung über einen getöten Hund ein. Das teilte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) soeben in Dresden mit. Die Begutachtung der Situation vor Ort weist darauf hin, dass der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann.

Der Kadaver des toten Hundes wurde zur weiteren Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht. Am Leibnitz-Institut werden auch alle toten Wölfe aus Deutschland untersucht. Am getöteten Hund wurden Genetikproben genommen. Über die Untersuchung des Kadavers und der Genetikproben sollen weitere Aufschlüsse erbracht werden, ob der Wolf als Täter bestätigt werden kann und ob er möglicherweise bereits genetisch bekannt ist. Ebenso sind vor Ort automatische Wildkameras aufgestellt worden, für den Fall, dass das Tier nochmals zurückkehrt.

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Wolf_Defaekation

NRW: Wolf in Essen wohl doch eher Hund

+++ Niedersachsen: Umweltminister Lies spekuliert über angebliche Wolfsquälerei +++ Schleswig-Holstein: Amtlich bestätigt – Damwild in Thumby (Kreis Rendsburg-Eckernförde) von Wolf gerissen +++

Große Aufregung in Essen: Ein Video zeigt ein wolfsähnliches Tier, das durch den Bezirk Stadtwald streift. Während ein “Experte” vom Nabu gegenüber dem WDR sogleich erklärte, dass es sich “sehr wahrscheinlich” um einen Wolf handele (und Menschen selbstverständlich keinerlei Gefahr drohe), hält das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (LANUV) das gesichtete Tier eher für einen Hund und wertet den Vorfall als “unbestätigten Hinweis”, wie die WAZ berichtet. Zur Begründung führen das LANUV an, dass das Fell des vermeintlichen Wolfs nicht dem arttypischen kurzen Sommerfell entspreche, und dass es Hinweise auf einen wolfsähnlichen Hund auch aus Leverkusen-Opladen, Düsseldorf-Wersten und Ratingen gebe. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Die Red. dankt JAWINA-Leser AM für den Hinweis!

Sachsen-Anhalt: Tot gefundener Wolf starb an Bissverletzung

Wolf von anderem Tier getötet

Der am 10. Juni bei Mühlstedt nahe Dessau-Roßlau tot aufgefundene Wolf wurde von einem anderen Wolf oder einem Hund verletzt und starb in der Folge an diesen Verletzungen. Das ergab die Analyse von DNA-Proben, die im Senckenberg Institut Gelnhausen untersucht wurden. Der Wolf war 3 bis 4 Jahre alt und stammte ursprünglich aus einem Rudel bei Coswig – dieses Rudelterritorium wurde wahrscheinlich bereits vor einiger Zeit aufgegeben. PM

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Lupus: Joggerin von “wolfsähnlichem Hund” attackiert

+++ Klöckner distanziert sich von Wolfskompromiss und fordert reguläre Bejagung +++ Angst vor Wolfsrissen: Wildpark bei Hamburg “igelt sich ein” +++ Mecklenburg-Vorpommern: Wolf bei Murchin überfahren +++ Simbabwe erlaubt Bogenjagd auf Büffel +++

Streunender Hund in Landkreisen Bautzen und Görlitz unterwegs

Am Montag, den 13. Mai 2019, wurde von mehreren Medien über eine Joggerin berichtet, die angab, dass ihr zwei Wochen zuvor in einem Wald bei Großpostwitz (Landkreis Bautzen) ein wolfsähnliches Tier zwischen die Beine gelaufen sei. Der Vorfall hatte sie sehr erschreckt. Der Melderin war aber aufgefallen, dass das Tier ein breites Halsband trug, bei dem es sich ihrer Einschätzung nach um einen Peilsender handeln könnte.

Zwischenzeitlich wurden dem Sächsischen Wolfsmanagement vom Vater der Joggerin Fotos zugeschickt, die von einer weiteren Person am 16. Mai 2019 in der etwa zehn Kilometer von Großpostwitz entfernten Gemeinde Oppach (Landkreis Görlitz) aufgenommen wurden und die als Fotos des Tieres beschrieben wurden, welches die Joggerin erschreckt hatte. Am selben Tag erreichten das Wolfsmanagement aus der Gemeinde Oppach weitere Fotoaufnahmen eines wolfsähnlichen und ein breites Halsband tragenden Tieres, mit der Bitte, zu überprüfen, ob es sich um einen Wolf oder einen Hund handelt.

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Saarland: Mischling nicht erschossen – Jäger wehren sich gegen Falschbeschuldigung

+++ Bayern: Kapitaler Perückenbock gestreckt +++

Am 31.03.2019 berichtete das Nachrichtenprotal Breaking News Saarland, dass zwischen Neunkirchen und Spiesen-Elversberg ein aus Mallorca importierter winziger Hund erschossen worden sei. In den sozialen Medien seien daraufhin “Jägerinnen und Jäger in dem betreffenden Bereich angepöbelt und beschimpft” worden, kritisiert die Vereinigung der Jäger des Saarlandes, VJS. In einer Pressemitteilung des VJS heißt es dazu: „Timmy“, ein Mischlingshund, der in Mallorca aus einer „Tötungseinrichtung“ stamme und erst vor kurzem von dort importiert worden sei, habe seine Leine durchgebissen und sei „ausgebüxt“, so der erste Teil der Schilderung, doch dann wird es abenteuerlich: „Er ist erschossen worden, war voller Schrotkugeln. Vermutlich von einem Jäger. (B) Wir (B) wollen wissen, wer das Tier erschossen hat“, wird die Vorsitzende des Vereines zitiert, der für den Import des Tieres zuständig war.

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Berlin: Dachsbracke wird Grünen-Mitglied

Die Grünen verzeichnen einen neuen Rekord bei den Mitgliederzahlen, 77.777 sind es jetzt:

Jubelmeldung auf der Facebook-Seite von Michael Kellner, politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen (Screenshot, Ausschnitt).

Also nicht ganz so viele, wie die Landesjagdverbände NRW und RLP zusammen Mitglieder haben. Aber immerhin. Und wir freuen uns mit ihnen. Denn seit dem 4. April ist auch Dachsbrackenrüde Arno vom Brackendorf (Name von der Redaktion aufgrund des Persönlichkeitsschutzrechts Minderjähriger geändert) Mitglied bei den Grünen. Einer von uns, sozusagen.

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