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Peta instrumentalisiert tödlichen Jagdunfall für Anti-Jagd-Propaganda

Im August 2018 starb der Beifahrer eines Kia auf der B16 bei Nittenau vermutlich durch eine verirrte Kugel, die ein Jäger bei einer Erntejagd in der Nähe abgegeben hatte (JAWINA berichtete). Heute beginnt vor dem Landgericht Amberg der Prozess, die Staatsanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Unglücksschützen fahrlässige Tötung vor. Die Tierrechtsorganisation Peta nutzt den Prozessauftakt, um Anti-Jagd-Propaganda zu betreiben. Bei der “Hobbyjagd” würden “immer wieder Menschen verletzt oder getötet”, behauptet Peta in einer aktuellen Pressemitteilung, und “für die massenhaften Tiertötungen gebe es keinen vernünftigen Grund” – ja, nee, is klar, Landwirtschaft und Waldbau sind total unvernünftig… Anlässlich des Prozessbeginns erneuert Peta die Forderung, “zumindest die Hobbyjagd endlich gesetzlich zu verbieten.” Eine außerordentlich geschmacklose Instrumentalisierung eines tragischen tödlichen Unglückfalls, die wieder einmal zeigt, wie gleichgültig den vermeintlichen Tierfreunden menschliche Schicksale sind – schäm dich, Peta! SE

Beitragsbild: Pressemitteilung zum Prozessauftakt auf der Peta-Internetseite (Screenshot)

Umfrage: Mehrheit nach Jagdunfällen gegen “Hobbyjagd”

Hessen: Kreis, Ministerium und Sparkasse unterstützen Jagdhundesolidaritätskasse +++ Schweiz: Acht Hochsitze zerstört +++ Bayern: Wilderei in Postmünster – Zeugen gesucht +++ Österreich: Immer mehr Goldschakale +++ Thüringen: Nabu fordert Fortsetzung der Jagd auf Wolfshybriden +++

Nach der Häufung von Jagdunfällen in den letzten Wochen (tödliche Jagdunfälle in NRW und Thüringen, ein angeschossenes und schwer verletztes Mädchen in Thüringen, JAWINA berichtete) hat sich eine knappe Mehrheit in einer Umfrage gegen die sog. “Hobbyjagd” ausgesprochen. Die Umfrage wurde von dem Meinungsinstitut forsa im Auftrag der Tierschutzorganisation Peta durchgeführt.

1.064 Menschen hat Forsa Peta zufolge zwischen dem 3. und 5. Juli danach gefragt, wer die Berechtigung zur Jagd haben sollte: “Dabei kristallisierte sich heraus, dass sich eine knappe Mehrheit der Deutschen gegen die Hobbyjagd ausspricht: 49 Prozent sind der Meinung, nur Berufsjäger sollten jagen dürfen. 45 Prozent hingegen sind der Ansicht, dass die Jagd auch als Hobby erlaubt sein sollte.

Frauen, Befragte aus Großstädten mit mehr als 500.000 Einwohnern und Anhänger der Linkspartei lehnen die Hobbyjagd laut der Umfrage häufiger ab als der Durchschnitt und vertreten die Meinung, dass nur Berufsjäger die Erlaubnis zur Jagd haben sollten. Hobbyjäger werden überdurchschnittlich häufig von Männern, Personen aus Orten mit weniger als 5.000 Einwohnern sowie Anhängern der Union, der FDP und der AfD befürwortet.”

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