Schlagwort-Archive: Hirsch

Schweiz: Hirsch mit 6 Kilo Plastikmüll im Magen erlegt

+++ Bayern: Hirsch in Gatter getötet und abtransportiert +++ Berlin: Schaf auf Kinderbauernhof angeblich nicht von Wolf gerissen +++ Sachsen-Anhalt: Wolf bei Wildunfall getötet +++ Schweiz: Wolf im Kanton Graubünden totgefahren Thüringen: Wolf auf A71 überfahren +++ Polen: ASP? Totes Wildschwein aus der Oder geborgen +++ 

Es sei” ein bekanntes Phänomen”, berichtet das Amt für Jagd und Fischerei des Schweizer Kantons Graubünden: “Beim ersten Schnee tauchen Hirsche in Dörfern auf, obwohl noch keine Wintersnot herrscht. Die Gründe sind schnell gefunden: Fütterungen locken die Tiere in die Siedlungen. Sei es falsche Tierliebe oder Nachlässigkeit, das Futterangebot im Siedlungsgebiet kann für die Hirsche fatale Konsequenzen haben, wie ein aktuelles Beispiel in Arosa zeigt. Angelockt von Komposthaufen, Vogelhäuschen und anderen Futterquellen hielt sich das Wildtier in den Bergdörfern Arosa und Langwies auf und wurde aufgrund seines Verhaltens zum Sicherheitsrisiko, weshalb die Wildhut den Hirsch anfangs Dezember erlegen musste.

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NRW: Hirsch verletzt Jagdteilnehmer bei Drückjagd schwer

Am Samstag Mittag ist ein Mann auf einer Drückjagd bei Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) durch einen Hirsch schwer verletzt worden. Der Hirsch überrannte den Jagdteilnehmer und schleppte ihn einige Meter weit mit. Der Verunglückte erlitt schwere Verletzungen im Hals- und Gesichtsbereich und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Da der Verletzte in abschüssigem Gelände in dichtem Gestrüpp lag, musste er von Rettungskräften zunächst aufwändig geborgen werden. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Forsthauses Hülshof bei Richstein. red.

Beitragsbild: Erlegter Hirsch (Archivbild). Foto: SE

Foto mit erlegtem Hirsch gepostet – Tinder sperrt Nutzerin

Das Dating-Portal Tinder hat eine Nutzerin aus Vermont gesperrt, weil sie ein Foto mit einem erlegten Hirsch gepostet hat. Das berichtet der amerikanische Fernsehsender abc7news. In dem Beitrag berichtet die Nutzerin namens Nichole, dass sie die App wenige Stunden nach dem Posten des Fotos nicht mehr nutzen konnte. Auf Nachfrage teilte ihr Tinder mit, dass sie gegen die Nutzungsbedingungen sowie die Community-Richtlinien verstoßen habe. Nichole vermutet, dass sich andere Nutzer an dem Foto mit dem erlegten Hirsch gestört und sich bei Tinder beschwert haben. “Dabei habe ich das Foto so beschnitten, dass weder Waffen noch Blut zu sehen sind”, sagt die Frau gegenüber ABC7: “Meine Familie und ich, wir sind keine Trophäenjäger [was ja auch o.k. wäre, Anm. d. Red.], wir jagen, um zu essen. Wir respektieren das Tier, wir respektieren die Natur, wir verwerten jeden Teil des erlegten Hirschs, den wir verwerten können. Wir schießen nur, wenn wir sicher sind, einen guten Schuss anzubringen, der das Tier so schnell und so schmerzlos wie möglich tötet”, erklärt Nichole.

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Sachsen: Wolf hetzt Hirsch durch Ortschaft

+++ Wölfe: Unterstützung für Abschussforderung des Reiterpräsidenten – SPD und Grüne dagegen +++ Bayern: Reh nach Wildunfall mitgenommen, zerlegt und eingefroren +++ Schweiz: Keine Abschussgenehmigung für Wölfe im Wallis +++

In Cunnewitz (Landkreis Bautzen) hat ein Wolf einen Damhirsch nachts durch die Ortschaft gejagt. bei seiner Flucht trampelte das panische Tier einen Zaun nieder, zerstörte Glasscheiben und prallte schließlich gegen ein massives Tor, woraufhin es verendete. Bewohner wurden aus dem Schlaf gerissen, der Wolf flüchtete, wie Radio Lausitz (mit Bildern des Vorfalls) berichtet. Ein weiterer Hirsch wurde in unmittelbarer Nähe gerissen und mit heraushängenden Gedärmen gefunden, möglicherweise von dem selben Wolf. Cunnewitz liegt im Bereich des Rosenthaler Rudels bzw. der Rosenthaler Rudel, es gibt Hinweise auf ein zweites Rudel in dem Gebiet. Die Anwohner von Cunnewitz fordern Radio Lausitz zufolge, dass die Politik endlich Schritte einleite, damit sich ein solcher Vorfall nicht wiederhole. Wölfe, die sich Siedlungen näherten oder Nutztiere rissen müssten “ohne Wenn und Aber” abgeschossen werden. Sie hätten Angst, dass sich ähnliche Vorfälle wiederholten. red.

Beitragsbild: Damhirsch. Foto: SE

Mecklenburg-Vorpommern: Rothirsch durchschlägt Frontscheibe von Linienbus

Auf der L 20 zwischen Alt Schwerin und Malchow auf Höhe des Affenwaldes (LK Mecklenburgische-Seenplatte) kam es am Sonntag zu einem Unfall zwischen einem Linienbus und einem Hirsch. Trotz eingeleiteter Gefahrenbremsung konnte der 38-jährige Busfahrer den Zusammenstoß nicht verhindern. Das Stück Rotwild flog durch die Frontscheibe und kam im Eingangsbereich zum Liegen. Durch die starke Bremsung verletzte sich eine 68-jährige Passagierin des Busses leicht. Es entstand ein Sachschaden von circa 5.000 EUR. Ein Jagdausübungsberechtigter kümmerte sich um das verendete Wild. PM

Beitragsbild: Rothirsch. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser LS für den Hinweis!

Mecklenburg-Vorpommern: Hirsch nach Wildunfall enthauptet

Am 08.10.2017 ereignete sich gegen 20:30 Uhr auf der Bundesstraße 198 bei Röbel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in Fahrtrichtung Plau am See kurz vor der Einmündung nach Kaeselin, ein Verkehrsunfall zwischen einem Opel und einem Hirsch. Der Hirsch verendete an der Unfallstelle. An dem verunfallten Pkw entstand ein Schaden von ca. 10.000EUR. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde der verendete Hirsch auf die Bankette gezogen, um den fließenden Straßenverkehr nicht weiter zu beeinträchtigten. Als der verständigte Jagdausübungsberechtigte wenig später den Hirsch an sich nehmen wollte, stellt er fest, dass zwischenzeitig unbekannte Täter den Kopf des Hirsches samt Geweihstangen abgeschärft und entwendet hatten. Die Tatzeit kann vom 08.10.2017 zwischen 21:30 Uhr bis 22:30 Uhr eingegrenzt werden. Die Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel hat die Ermittlungen wegen Jagdwilderei aufgenommen. Das Strafgesetzbuch sieht hierfür Freiheitsstraßen von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Röbel unter 039931- 848 224. PM

Beitragsbild: Begehrte Trophäe – Haupt eines Rothirschs. (Archivbild) Foto: SE

Niedersachsen: Rothirsch durchschlägt Windschutzscheibe

Fahrer schwer verletzt

Heute gegen 07.15 Uhr, kam es auf der K 27, zwischen Undeloh und Wesel (Landkreis Harburg) zu einem folgenschweren Wildunfall. Ein 42-jähriger Mann war mit seinem Pkw in Richtung Wesel unterwegs, als plötzlich ein Rothirsch auf die Fahrbahn lief. Der Mann erfasste das Tier als es im Sprung war, sodass der Hirsch in die Windschutzscheibe prallte und den 42-Jährigen unter sich begrub. Das rund 250 kg schwere Tier starb beim Aufprall. Der Fahrer blieb zunächst unter dem Tier eingeklemmt, konnte aber mit Hilfe von Ersthelfern aus dem Fahrzeug geholt werden. Der Mann erlitt schwere Kopfverletzungen und kam mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus. Der Hirsch wurde von der Feuerwehr aus dem Fahrzeugwrack geborgen. Die K 27 blieb für rund eine Stunde voll gesperrt. PM

Beitragsbild: Autofahrer bei Kollision mit Rothirsch schwer verletzt. Foto: Polizei

Die Red. dankt JAWINA-Lesern AHe und JG für den Hinweis!

Wegen Foto von aufgebrochenem Hirsch: Vegetarier zeigt Jagdmagazin an

Ein militanter Vegetarier und Jagdgegner hat das Schweizer Jagdmagazin “Bündner Jäger” angezeigt, weil darin “in bedrückender Regelmässigkeit Darstellungen von Gewaltverherrlichung oder -verharmlosung” gezeigt und “das Grausame sowie Unmenschliche eines Vorgangs in verletzender Weise dargestellt” würden. So zitiert das Schweizer Onlineportal 20minuten aus einer Pressemitteilung der “Interessengemeinschaft Wild beim Wild”, hinter der nach Angaben von 20minuten der radikale Tierschützer Carl Sonnthal stecke. Anlass für die Anzeige sind Bilder in einer Ausgabe des Bündner Jägers, die einen Jäger beim Aufbrechen einer Hirschkuh zeigen. Sonnthal habe “wegen Verdachts auf organisierte Gewaltdarstellung und Verletzung der Würde von Tieren” Strafanzeige bei der Bündner Staatsanwaltschaft eingereicht, heißt es weiter.

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Weidmannsheil: Ramponierter Recke

Eine ungewöhnliche Trophäe hat Jawina-Leser Peter Luchs (Name geändert, Red.) gestreckt: Er saß Ende Oktober zeitig – schon abends um sechs – draußen in seinem Brandenburger Revier, als aus der Naturverjüngung hinter ihm – von Pilzsuchern aufgeschreckt – ein Hirsch trat und in 50 Meter Entfernung verhoffte. Luchs sah gleich, dass er nur eine Stange hatte und griff zum Glas: Deutlich war zu sehen, dass nicht nur die Stange, sondern auch der Rosenstock fehlte. Da gab es nichts zu überlegen: Hegeabschuss. Vorsichtig griff der Jäger zur Büchse.

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Fuchs als Anschneider

Nicht einmal verwöhnte Füchse bekommen allzu oft frische Hirschkeule vorgesetzt – hier ist es drei tapferen Rotröcken gelungen, sich mit der Delikatesse gehörig den Wanst vollzustopfen. Und das ging so: Jawina-Leserin MF hat einen Abschusshirsch gestreckt. Da das Rudel sich nach dem Schuss noch in der Nähe des Anschusses aufhielt, wartete sie erst einmal eine Weile ab, um durch die Bergung des Stücks nicht allzu viel Beunruhigung zu verursachen.

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