Schlagwort-Archive: Hessenforst

Hessen: Rotwild im Reinhardswald wird aus der Luft erfasst

In gleichmäßigen Bahnen zieht ein Leichtflugzeug in 400 Metern Höhe über den Reinhardswald. An Bord ist neben dem Piloten eine komplexe Kameraausrüstung, mit deren Hilfe ein aktuelles Bild über den Rotwildbestand in dem großen zusammenhängenden Waldgebiet entstehen soll.
In den vergangenen Monaten wurden insbesondere die durch Stürme, Trockenheit und Borkenkäfer verursachten Waldschäden aus der Luft erfasst. „Nun geht es um die Rothirsche“, erläutert Dr. Markus Ziegeler, Leiter des Forstamts Reinhardshagen und Vorsitzender der Rotwild-Hegegemeinschaft Reinhardswald, die dieses Projekt ins Leben gerufen hat. Denn eine möglichst genaue Kenntnis über die tatsächliche Anzahl dieser Tiere liefere wichtige Grundlagen für deren zukünftige Bejagung, die wiederum eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Wiederbewaldung der geschädigten Flächen sei.

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Hessenforst korrigiert Darstellung von HR und LJV Hessen

Bezug nehmend auf die Pressemitteilung des Landesjagdverbands Hessen “Kein schwangeres Wild bejagen” und den Beitrag des Hessischen Rundfunks (HR), auf den sich der LJV bezieht, teilt Hessenforst folgendes mit:

HessenForst, Landesbetriebsleitung

Datum: 21.03.2018

AZ.: L.3 – F 51

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihrem heute veröffentlichten Homepagebeitrag entnehme ich, dass die Pressemitteilung des LJV über den HR-Beitrag des vergangenen Montags zu Mißverständnissen geführt hat. Der HR hat bereits eine Korrektur auf seiner Homepage veranlasst.

Aus diesem Grunde schicke ich Ihnen folgende Informationen aus Sicht von Hessen-Forst:

Das FA Frankenberg hat im Rahmen des Beitrages ausgesagt, dass ab Mai die Jagd wieder beginnt. Von Treib- (Bewegungs-)jagden war unsererseits nie die Rede.
Einzeljagd ab Mai ist die Regel, auch außerhalb von Hessen-Forst.

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Hessen: Jäger zu Rotwildabschuss verurteilt

Das Verwaltungsgericht Kassel hat die Pächter von fünf Pachtbezirken im Stadtwald Zierenberg verurteilt, mindestens drei Stück Rotwild pro Pachtbezirk zu schießen. Grund sind massive Wildschäden in sechsstelliger Höhe durch Rotwildschäle an Eschen im Stadtwald. Aufgrund der Wildschäden droht der Verlust der PEFC-Zertifizierung. Bereits 2011 waren Änderungen angemahnt worden. Daraufhin wurden Ruhezonen und Äsungsflächen geschaffen, was aber nicht den erwünschten Erfolg brachte.

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