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Südtirol: Wölfe reissen Hund

+++ Sachsen: Entscheidung über Rotwild-Petition steht an +++ Bayern: Stöberhunde hetzen verletzten Fuchs in Vorgarten +++ Niedersachsen: Fellwechsel-Standort in Altona (Dötlingen) +++ NRW: Wölfin am Niederrhein gesichtet +++ Brandenburg: Reh bei Wildunfall in Windschutzscheibe geschleudert – Fahrer schwer verletzt +++ Bayern: Hund reißt Reh bei Coburg +++ Österreich: Jäger bei Wildfütterung schwer verletzt +++

In dem Bergdorf Scaparina im Apennin haben Wölfe einen Hund gerissen. Der Hund sei im Morgengrauen von Wölfen angegriffen und “regelrecht zerfleischt” worden, berichtet Südtirolnews. Zuvor habe es Angriffe auf Kühe und Schafherden gegeben und Anwohner beobachteten “immer öfter, dass Wolfsrudel um Häuser und Ställe streichen.” Der getötete Hund wies Südtirolnews zufolge die für Wolfsangriffe typischen Verletzungen an der Kehle auf. Von dem Hund blieb nur der Kopf und einige Knochen übrig. Gegenüber dem Nachrichtenportal warnt der Hundebesitzer vor Selbstjustiz: “Entweder die Behörden greifen ein oder die Leute könnten beginnen, sich selbst zu verteidigen.” Die Wölfe vermehrten sich “ohne Kontrolle.” Im Alpenraum beginne “die Stimmung zu kippen”, konstatiert Südtirolnews: “Immer mehr Menschen, die von der Viehwirtschaft leben, fordern Maßnahmen, den Wolfsbestand zu reduzieren.” red.

Beitragsbild: Headline des zitierten Beitrags auf Südtirolnews (Screenshot).

Endstation Urlaub

Schattenseite des Sommers: Mit der Ferienzeit werden jedes Jahr tausende Haustiere ausgesetzt. Leidtragende sind nicht nur Hund, Katze und Co., sondern auch heimische Wildtiere. Tierliebe ist nicht teilbar, meint der Deutsche Jagdverband und fordert zu verantwortungsbewusstem Handeln auf.

Zum Wochenende beginnt für viele die schönste Zeit des Jahres. Aber nicht für alle. Besonders in den Sommermonaten landen Haustiere vermehrt im Tierheim oder auf der Straße. Bundesweit werden nach Angaben von Tierschützern jedes Jahr fast 70.000 Hunde, Katzen und vermehrt auch Kleintiere wie Hamster, Meerschweinchen und Ratten ausgesetzt. Allein das Tierheim Berlin hat im vergangenen Jahr über 1.500 Hunde aufgenommen, die gefunden oder sichergestellt wurden. Insgesamt gibt es in Deutschland etwa zweieinhalb Millionen verwilderte streunende Hunde und Katzen.

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Modifizierter Frischling: Ein seltsamer Fang

Am Montag Nachmittag (25.4.) rufen Jagdfreunde Tanja und Karsten bei Jagdkumpel Holger an, Mitpächter eines Jagdreviers am nordwestlichen Stadtrand Berlins, und melden einen einzelnen, noch gestreiften Frischling, der ziemlich vertraut zwischen Straße und Feldrand grubbert. Holger schwingt sich ins Auto und brettert los, schließlich gilt es, einen weiteren Wildunfall auf der vielbefahrenen Straße an der Reviergrenze zu verhindern. Am angegebenen Ort findet er den Frischling ohne große Mühe: Völlig arglos widmet sich der Mini-Schwarzkittel gleich neben der Straße am hellichten Tag der Nahrungssuche. Holger nimmt die im Rahmen seiner Nebentätigkeit als Stadtjäger in einer benachbarten Gemeinde gründlich eingeübte Schleichpositur – Oberkörper leicht vorgebeugt, Fangarme ausgestreckt, Knie federnd angewinkelt – ein und pirscht sich an. Das übliche Einkriegespiel durch Gräben und Dornenbüsche entfällt diesmal. Gleich beim ersten ersten Versuch lässt sich der Frili an den Hinterläufen packen. “Der hat auf den Schreck hin zwar gequiekt wie am Spieß, sich aber sonst nicht groß gewehrt”, berichtet Holger. “Das fand ich schon seltsam, denn normalerweise kämpfen die kleinen Kerle dieser Größenordnung schon wie die Helden.”

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