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Bayern: Hasenpest jetzt offiziell bestätigt

+++ Brandenburg: Elch schließt sich Kuhherde an +++ Hessen: Demo gegen Jagd mobilisiert ca. 15 Teilnehmer +++

Positive Untersuchungsbefunde an Mensch und Tier

Nach einer Hasenjagd sind Jäger im bayerischen Landkreis Schwandorf mit Verdacht auf Hasenpest in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Nun wurde der Erreger im Labor nachgewiesen, wie das Landratsamt auf seiner Internetseite mitteilt: “In der Zeit vom 04. bis 08. November wurden elf Personen mit Verdacht auf Tularämie im Klinikum St. Marien in Amberg aufgenommen. Es handelt sich dabei um neun Jäger und um zwei Personen, die im Wildbearbeitungsbetrieb im Zusammenhang mit der Weiterverarbeitung der Hasen in Kontakt mit dem Fleisch gekommen waren. Aktuell befinden sich drei dieser elf Personen im Krankenhaus. Acht Jäger konnten am 08. November entlassen werden. Nachuntersuchungen werden vom Gesundheitsamt Schwandorf durchgeführt. Der letzte der bei der Jagd am 27. Oktober im Raum Nabburg erlegten acht Hasen konnte von den Veterinär- und Gesundheitsbehörden am 09. November sichergestellt werden. Damit ist kein Hase mehr in Umlauf. Am Landratsamt besteht deshalb Zuversicht, dass es zu keinen weiteren Erkrankungen mehr kommen wird, wenngleich im Hinblick auf die Inkubationszeit noch nicht von einer sicheren Entwarnung gesprochen werden kann.

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Hasenpest in Leipzig, Lippe und Solothurn

Bei Zwenkau im Kreis Leipzig (Sachsen), bei Bad Salzuflen im Kreis Lippe (NRW) und im Schweizer Kanton Solothurn sind Fälle von Hasenpest (Tularämie) aufgetreten. Tularämie ist eine meldepflichtige Tierseuche, mit der sich auch Menschen infizieren können (Zoonose). Erkrankte Tiere fallen laut Wikipedia “durch Schwäche, Apathie (bis zum Ausbleiben von Fluchtverhalten), Fieber und gesteigerte Atemfrequenz auf. Lymphknoten und Milz sind vergrößert. Innerhalb von vier bis dreizehn Tagen sind die meisten Tiere verendet.” Menschen können sich durch Kontakt mit infizierten Tieren etwa auf der Jagd, beim Abhäuten oder Schlachten infizieren. Die Inkubationszeit beträgt einen bis zehn Tage. Unbehandelt verläuft die Krankheit beim Menschen bei einem Drittel aller Fälle tödlich, bei Behandlung mit Antibiotika sterben noch fünf Prozent der Infizierten.

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