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Niedersachsen: Breite Zustimmung für Entnahme des Problemwolfs GW 717m

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Umweltminister Lies verteidigt Abschussgenehmigung – Hoffnung auf zeitnahe Entscheidung des Verwaltungsgerichts Oldenburg – Drei Rissvorfälle in Mecklenburg-Vorpommern

Am Montag hat das Niedersächsische Umweltministerium den Ausschuss für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz des Landtags über den Sachstand bei der geplanten Entnahme des verhaltensauffälligen Wolfsrüden aus dem Rodewalder Rudel informiert. Die Abschussgenehmigung für GW 717m wurde mittlerweile inklusive Begründung auf der Internetseite des Umweltministeriums veröffentlicht.

Dazu erklären die beiden stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Marcus Bosse (SPD) und Martin Bäumer (CDU): „Die Zahl der Nutztierrisse hat in der Region deutlich zugenommen und ein Ausmaß erreicht, das nicht länger hingenommen werden kann. Vor diesem Hintergrund begrüßen wir die Erteilung der Ausnahmegenehmigung des Umweltministeriums für eine Entnahme des verhaltensauffälligen Wolfsrüden aus dem Rodewalder Rudel.”

Naturschützer hatten vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg gegen die Erteilung der Ausnahmegenehmigung einen Eilantrag eingereicht (JAWINA berichtete) – eine entsprechende Entscheidung des Gerichts steht noch aus. „Das VG Oldenburg muss die Unterlagen noch prüfen, allerdings sollte die Entscheidung nun auch zügig fallen, damit in der Zwischenzeit nicht noch mehr Risse zu beklagen sind”, so der umweltpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Marcus Bosse.

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