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DDR 2.0 oder Pegida für Jäger? Ein Streitgespräch.

Es begann mit einer Mail, deren Verfasser sich über tendenziöses Nabu-Lehrmaterial für Grundschüler zum Thema Wolf ärgerte. Daraus entwickelte sich ein so spannender wie leidenschaftlich geführter Mailwechsel über den ewigen Konflikt zwischen Naturschützern und -nutzern, über den Umgang mit problematischen Arten wie Kormoran oder Wolf, über mediale Macht der Naturschutzverbände und deren Missbrauch, über die Verquickung von Ideologie, Wissenschaft und wirtschaftlichen Interessen.

Den Auftakt bildete eine Mail von MH, die zwei Links enthielt: Einen auf die Seite des Vereins “Für Jagd in Deutschland e.V”, auf der sich Dennis Lorenz mit dem Thema “Naturschützer oder Menschenfänger?” auseinandersetzt. Es geht darin um Unterrichtsmaterialien, die der Nabu für verschiedene Schulfächer im Grundschulunterricht zur Verfügung stellt. Wie könne es sein, fragt der Autor, dass “diese vom Staat bezahlten (“Selbstverständlich finanziert durch das Bundesamt für Naturschutz, eine staatliche Behörde!, schreibt Lorenz) “Unterrichtsmaterialien” nicht nur mit fachlichen Fehlern gespickt sind, sondern auch höchst offensiv verschiedene Interessensgruppen in eine Ecke drängen und ihnen bestimmte Positionen unterstellen? Neben dem Schafzüchter und dem verängstigten Anwohner bekommt natürlich auch der Jäger sein Fett weg.”

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