Schlagwort-Archive: Grüne

Gemeinsame Stellungnahme der Schiesssportverbände zur geplanten Waffenrechtsverschärfung

Grüne wollen Waffenrecht noch schärfer verschärfen

Die nach § 15 Waffengesetz anerkannten Schießsportverbände haben eine Gemeinsame Stellungnahme zum 3. Waffenrechtsänderungsgesetz (WaffRÄndG) veröffentlicht. Diese Stellungnahme enthält Teile der vom Deutschen Schützenbund veröffentlichten Stellungnahme (JAWINA berichtete), geht aber darüber hinaus. Lesenswert sind insbesondere die Ausführungen zum geplanten Verbot von Magazinen großer Kapazität: Dazu heißt es unter dem Punkt Magazinverbot mit Kapazitäten größer 10/ 20 Schuss für Lang-/ und Kurzwaffen
a. Verbot Magazine größer 10/20 Schuss:

“Massive Probleme bereitet den Verbänden die Einstufung der Magazine mit mehr als zehn bzw. zwanzig Patronen für Kurz- und Langwaffen als „verbotene Gegenstände“ im Sinne des Waffengesetzes. Aus kriminalpräventiver Sicht gibt es überhaupt keinen Grund, Magazine, die bislang waffenrechtlich überhaupt nicht erfasst waren, nun zum verbotenen Gegenstand zu erklären.

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Grünen-Politikerin: “Ein Kleinwagen reicht”

Die Grünen-Politikerin, die Jägern pauschal absprach, Umwelt- und Naturschützer zu sein, weil sie mit SUVs durch den Wald führen, die Vorsitzende der Kreistagsfraktion der Grünen im hessischen Lahn-Dill-Kreis, Martina Klement, hat unsere Anfrage zu ihren Äußerungen nun beantwortet: “Das von Ihnen erwähnte Zitat stammt von mir und ich stehe dazu”, schreibt Klement in einer Mail an die Red. Auch unserer Bitte, praxistaugliche Vorschläge für “Alternativen zum Geländewagen zu unterbreiten, wenn es z.B. um die Bergung erlegter Wildschweine oder Hirsche geht, die bis zu mehrere hundert Kilo wiegen können”, ist Frau Klement nachgekommen: “Für die Jagd ist kein SUV notwendig”, hat sie entschieden.

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Thüringen: Wolfsbeauftragter schmeisst hin

“Habe mich vor den Kommunisten nicht verbogen, lasse mich auch nicht von den Grünen verbiegen!”

Der Thüringer Wolfsbeauftragte Uwe Müller hat seinen Job als Zuständiger für Wolfsrisse beim Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz (TLUBN) fristlos gekündigt. Das berichtet der MDR. Müller führte zur Begründung “unüberwindbare Probleme mit seinem Arbeitgeber”, “Redeverbote” und “neue Prämissen seit Anfang des Jahres” an. Ziel sei es, “unbequeme Leute auszuschalten. “Ich habe mich vor den Kommunisten nicht verbogen, ich lasse mich auch nicht von den Grünen verbiegen”, bekundete Müller gegenüber dem MDR. Das TLUBN untersteht dem Thüringer Umweltministerium, das von der Grünen-Ministerin Anja Siegesmund geführt wird. Dem TLUBN zufolge handelt es sich bei der Personalie um eine “organisatorische Umstrukturierung, um die Abläufe weiter zu verbessern.” red.

Beitragsbild: Von Wolf gerissenes Schaf. Foto: SE

Die Red. dankt für die Hinweise!

Neue grüne Verbotsideen

Irre! Man denkt, es ist doch schon alles verboten, aber den Grünen fällt immer noch was Neues ein: Luftballons gehören schon lange verboten, da sind wir uns einig, deshalb ist der Vorstoß der niedersächsischen Grünen für ein Luftballon-Verbot als überfällig zu werten. Harmloser Spaß auf Kindergeburtstagen? Von wegen! Millionen Vögel verenden qualvoll, weil sie Luftballonreste fressen, was bestimmt irgendeine Studie alternativlos belegt. Außerdem sollen sich ruhig schon die kleinen grünen Nachwuchs-Khmer Soja-Bratlinge mümmelnd an die Freudlosigkeit des Daseins gewöhnen, eines Daseins, welches sich zuallererst als ein schuldbeladenes begreift, weil es Nacktmullen und Schweinswalen den Lebensraum mit Mikroplastik zumüllt.

Konsequent daher auch die spitzengrüne Forderung, Benziner und Diesel-Autos endlich zu verbieten. Mit steigenden Zwangsquoten für Elektroautos soll dem endgültigen Verbot bis 2030 der Weg geebnet werden. Von da ist es nur noch ein kleiner Schritt, bis in einem sauberen planwirtschaftlichen Verfahren (Grünen-Chef Habeck soll ja angeblich Sympathien für ein “durchregiertes System à la China hegen) festgelegt werden kann, wer überhaupt zu individueller Fortbewegung berechtigt ist (Gesichtspunkte wie Systemtreue, Ernährungsgewohnheiten, Bejahung von regenerativer Energie und Diversity) sollten unbedingt in die Bewertung einfließen). Berechtigte können dann eines der zwei Einheitsmodelle bei der staatlichen Mobilitätskommission beantragen.

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BJV: “Stoppt den Krieg gegen unsere heimische Tierwelt!”

Der Bayerische Jagdverband (BJV) verurteilt die Forderung der Grünen, Nachtzieltechnik auch für die Jagd auf Reh- und Rotwild freizugeben. Der BJV setzt auf biologischen Sachverstand beim Waldumbau, auf Wertschätzung der Natur und gelebte Ökologie, nicht auf ideologische Parolen

Der Bayerische Jagdverband (BJV) verurteilt die maßlose Intoleranz der Grünen gegenüber unserem heimischen Reh- und Rotwild auf’s Schärfste. „Mir ist es unverständlich, dass eine Partei, die sich den Einsatz für die Natur auf die Fahnen schreibt, geradezu Krieg führt gegen einige unserer heimischen Wildarten, um einer rein gewinnorientierten, hochintensiven Forstwirtschaft das Wort zu reden“, so BJV-Präsident Prof. Dr. Jürgen Vocke. „Während die Bayerische Staatsregierung aus CSU und Freien Wählern die heimischen Wildtiere für die Bevölkerung endlich wieder erlebbar machen wollen, präsentieren die Grünen den Bürgern nur eine kompromisslose Totschieß-Mentalität.“ In der Forderung von Ludwig Hartmann, Fraktionsvorsitzender der Grünen, nach dem Einsatz von Nachtzieltechnik bei der Jagd auf heimisches Schalenwild, sieht der BJV wieder einmal bestätigt, dass den Grünen ideologische Parolen wichtiger sind, als ökologische Zusammenhänge, biologischer Sachverstand und Artenschutz. Vocke: „Wer Wildtiere und ihren Nachwuchs Tag und Nacht gnadenlos verfolgen will, nur um die Bestände herunterzuschießen und ohne dass damit der Waldentwicklung wirklich genutzt wird, der handelt unverantwortlich gegenüber der Natur.“

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Deutsche Wildtier Stiftung: Wildtiere werden zu Öko-Opfern einer verfehlten Waldpolitik

+++ Deutschland: Vermutlich erstmals Fleckfieber durch Hyalomma-Zecke auf Menschen übertragen +++ Baden-Württemberg: Ortstermin im Prozess um tödlichen Jagdunfall von Dalberg +++ NRW: Vor den Toren Kölns – LANUV bestätigt Wolfsnachweis im Oberbergischen Kreis +++ Schweiz: Jäger schießt entlaufene Wollschweine +++ NRW: Reh durchschlägt Windschutzscheibe – Autofahrerin erleidet Schock +++ NRW: Drei Rotmilane vergiftet +++ Mecklenburg-Vorpommern: Elch an A11 und A20 gesichtet +++

Wildtier Stiftung kritisiert Grünen-Vorstoß für Nachtzieltechnik: “Wer nachts jagt, drückt das Wild auf der Suche nach Nahrung immer tiefer in den schützenden Wald, wo es dann noch häufiger an den Bäumen knabbern muss.”

Das Tier des Jahres 2019, das Reh, jetzt auch mit Militärtechnik verfolgen und eliminieren – so stellen sich die bayerischen Grünen die Lösung für das aktuelle Fichtensterben in den deutschen Wäldern vor. Nur so ist die Forderung des Fraktionsvorsitzenden Ludwig Hartmann zu verstehen: Rehe zukünftig auch in der Nacht jagen und dabei Nachtzieltechnik einsetzen. Beides ist zurzeit in Deutschland verboten. „Die bayerischen Grünen offenbaren mit ihrer neuesten Forderung nicht nur völlige wildbiologische Ahnungslosigkeit, sondern auch schamlose Profilierungsversuche auf dem Rücken der Wildtiere“, sagt Dr. Andreas Kinser, Forst- und Jagdexperte der Deutschen Wildtier Stiftung.

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Forderungen nach weiteren Waffenrechtsverschärfung infolge von Attentaten

+++ Brandenburg: Jungwolf verirrt sich in Dorf +++ Bayern: Waffenarsenal bei Frau in Freising gefunden +++ Österreich: Studie zur Machbarkeit von Herdenschutz auf Almen +++ NRW: Reh verirrt sich in Krefelder Innenstadt +++

Nach den rechtsextremistisch motivierten Attentaten auf den hessischen CDU-Politiker Walter Lübcke und einen Migranten aus Eritrea in Wächtersbach (Hessen) werden Forderungen nach weiteren Verschärfungen des Waffenrechts laut. Der Vorsitzende der hessischen SPD-Landtagsfraktion Thorsten Schäfer-Gümbel forderte im Merkur eine “bessere und engmaschigere Kontrolle von Waffenbesitzern.” Es gehe dabei nicht darum, Sportschützen oder Jäger zu traktieren, aber die Waffen von objektiv unzuverlässigen Personen wie Reichsbürgern und Rechtsextremen müssten konsequent eingezogen werden, so Schäfer-Gümbel. Der Attentäter von Wächtersbach soll seine Tat zuvor in einer Kneipe angekündigt haben. Im Hinblick darauf erklärte Schäfer-Gümbel, dass in solchen Fällen die Behörden zu informieren seien, “auch wenn es unangenehm ist.” Es gehe nicht an, “angekündigte Gewalttaten als Prahlerei abzutun.” Auch der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) fordert eine Verschärfung des Waffenrechts. Es müsse verhindert werden, dass Extremisten gleich welcher Couleur legal Waffen besitzen, sagte Beuth der FAZ zufolge. Wer nicht mit beiden Füßen auf der freiheitlichen demokratischen Grundordnung stehe, dürfe keine Waffe in die Hände bekommen.

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Berlin: Dachsbracke wird Grünen-Mitglied

Die Grünen verzeichnen einen neuen Rekord bei den Mitgliederzahlen, 77.777 sind es jetzt:

Jubelmeldung auf der Facebook-Seite von Michael Kellner, politischer Bundesgeschäftsführer der Grünen (Screenshot, Ausschnitt).

Also nicht ganz so viele, wie die Landesjagdverbände NRW und RLP zusammen Mitglieder haben. Aber immerhin. Und wir freuen uns mit ihnen. Denn seit dem 4. April ist auch Dachsbrackenrüde Arno vom Brackendorf (Name von der Redaktion aufgrund des Persönlichkeitsschutzrechts Minderjähriger geändert) Mitglied bei den Grünen. Einer von uns, sozusagen.

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Baden-Württemberg: Grüne Landtagsfraktion verabschiedet Positionspapier zum Umgang mit dem Wolf

“Bei auffälligen Wölfen ist ein schneller und unbürokratischer Abschuss nötig – oberste Priorität hat der Schutz von Menschen und Weidetieren”

Der Wolf ist zurück. Die Grüne Landtagsfraktion in Baden-Württemberg sieht es als zentrale Aufgabe, Weidetierhalterinnen und Weidetierhalter sowie die Landwirte im Land bestmöglich dabei zu unterstützen, sich für die neue Herausforderung zu wappnen. In einem Positionspapier „Wölfe und Herdenschutz in Baden-Württemberg“ befürworten die Grünen unter anderem einen umfassenden und flächendeckenden Herdenschutz, eine landesweite und zielgruppengerechte Beratung sowie das Einführen eine Wolfsverordnung. Diese soll Rechtssicherheit schaffen, wenn es etwa um Schadensausgleich bei gerissenen Tieren oder den Abschuss problematischer Wölfe geht. Gleichzeitig wollen die Landtagsgrünen durch Information und Kooperation Akzeptanz für die streng geschützte Tierart Wolf schaffen und Ängsten in der Bevölkerung entgegenwirken.

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Hessische Wolfsfreunde zeigen Thüringer Umweltministerin an

+++ Sachsen-Anhalt testet akustische Wildwarner +++ Brandenburg: Elch-Managementplan soll überarbeitet werden +++

Ein Verein aus Hessen soll wegen des Abschusses von Wolfs-Hybriden (JAWINA berichtete) Anzeige gegen die thüringische Umweltministerin Anja Siegesmund (Grüne) erstattet haben. Das berichtet das Online-Portal inSüdthüringen.de. Auch gegen diejenigen, die die Abschüsse vorgenommen haben, sei Anzeige erstattet worden. Dem Bericht zufolge beruft sich der Verein “Wolfsschutz Deutschland” auf das Washingtoner Artenschutzabkommen, durch das Wolfsmischlinge den selben Schutzstatus wie reinrassige Wölfe genießen würden. Die Vereinsvorsitzende erklärte laut inSüdthüringen.de, man sei “erstaunt und enttäuscht über das Ausmaß der Empathielosigkeit, an der auch Ministerin Siegesmund zu leiden” scheine. red.

Beitragsbild: Headline des verlinkten Beitrags auf inSüdthüringen.de (Screenshot)