Schlagwort-Archive: Goldenstedt

Ost-Wolf ängstigt West-Bauern

Immer für einen (vermutlich unfreiwilligen) Lacher gut ist das nordostdeutsche Lokalblatt Nordkurier: Unter der Überschrift “Wolf aus Vorpommern ängstigt West-Bauern” berichtet das Blatt, dass sich der durch etliche Nutztierrisse bekannten Goldenstedter Wölfin im niedersächsischen Landkreis Diepholz ein Rüde aus der Ueckermünder Heide in Mecklenburg-Vorpommern zugesellt hat. Und dass unter dem schlechten Einfluss der Wessi-Wölfin der Ossi-Wolf als erstes gelernt habe, wie einfach es sei, Nutztiere zu reißen. Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) bestätigte die Fakten in einer Pressemitteilung. Darin heißt es unter der Überschrift “Aktuell zwei Wölfe in der Region Diepholz-Oldenburg-Vechta”:

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Landrat: “Entnahme” der Goldenstedter Wölfin denkbar

Der Erste Kreisrat des Landkreises Diepholz, Wolfram van Bellen, hat gegenüber der Kreiszeitung erklärt, dass er die Entnahme der Goldenstedter Wölfin für denkbar hält. Die Wölfin ist für eine Vielzahl von Nutztierrissen im Kreisgebiet verantwortlich und zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, auch sehr gut gesicherte Schutzzäune überwinden zu können. Beim letzten Angriff am 15. Mai wurden acht Schafe getötet. Im Landkreis Diepholz gebe es mehr Übergriffe von Wölfen auf Nutztiere als in der Lüneburger Heide, erklärte Wolfsberater Dr. Marcel Holy der Kreiszeitung zufolge in einem Vortrag im Kreishaus. In der Lüneburger Heide seien jedoch fünf Rudel nachgewiesen, im Landkreis Diepholz hingegen nur die eine Wölfin.

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Niedersachsen: CDU fordert “Entnahme” von Problemwolf

Landtagsabgeordneter: “Präventionsmaßnahmen aus der „Richtlinie Wolf“ reichen offenbar nicht aus”

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann hat in der heutigen Sitzung des Umweltausschusses umgehend konsequente Maßnahmen im Umgang mit dem „Goldenstedter Problemwolf” im Landkreis Vechta gefordert. Das teilt die niedersächsische CDU-Fraktion in einer Presseerklärung mit. Darin wird der Landtagsabgeordnete folgendermaßen zitiert: „Ein Wolf, der sich auch durch Elektrozäune nicht abschrecken lässt und ein regelrechtes Blutbad auf der dahinterliegenden Weide anrichtet, muss umgehend aus der Population entnommen werden – bevor sich dieses Verhalten auf andere Tiere seines Rudels überträgt.” Das Tier hatte am vergangenen Freitag auf einer Wiese trotz zahlreicher Sicherheitsmaßnahmen neun Schafe gerissen und zahlreiche weitere Tiere verletzt. Die ortsansässigen Schäfer sowie der zuständige Wolfsberater gehen davon aus, dass es sich um dieselbe Wölfin handelt, die wahrscheinlich auch zahlreiche weitere Schafe in der Region gerissen hat.

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