Schlagwort-Archive: getötet

Mecklenburg-Vorpommern: Getötete Wolfsfähe war nicht trächtig

Die auf der Grundlage der Ausnahmegenehmigung der unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Rostock in der Nacht vom 10. auf den 11.04.2020 bei Schwaan getötete Wolfsfähe war nicht trächtig. Die Sektion des Leibniz-Institutes für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin sowie weitere nunmehr vorliegende Untersuchungen haben keine Hinweise auf eine Trächtigkeit oder embryonale DNA ergeben.

Zum Zeitpunkt der Entscheidung zum Abschuss der Wölfin lagen Anhaltspunkte vor, welche die erhebliche Gefahr einer Hybridisierung besorgen ließen.

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Mecklenburg-Vorpommern: Hybrid-Wölfin geschossen

In der Nacht vom 10. Auf den 11.04.2020 haben behördliche Bedienstete eine Wolfsfähe bei Schwaan (Landkreis Rostock) mit einem Gewehr getötet.

Die Wolfsfähe hatte sich offenbar mehrfach mit einem Hund gepaart. Daher bestand die erhebliche Gefahr einer Hybridisierung. Die Tötung war erforderlich um eine Hybridisierung abzuwenden. Hybridisierung stellt eine erhebliche Gefährdung der Art Wolf dar. Vorherige Versuche die Wölfin zu fangen und mit einem Sender zu versehen, schlugen fehl. Das Tier hielt sich außerhalb der Reichweite eines Betäubungsgewehrs auf. Versuche, das Tier mit einer Falle zu fangen, waren nicht erfolgreich. Landwirtschafts- und Umweltminister Dr. Till Backhaus zeigte sich erleichtert, dass es nach erheblichen Anstrengungen nun gelungen ist die Gefahr einer Hybridisierung abzuwenden.

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Getötete Schwangere – Jägern zweifeln an Beteiligung von Jagdhunden

Im Fall der durch Hundebisse getöteten schwangeren 29-jährigen (JAWINA berichtete), haben beteiligte Jäger Zweifel daran geäußert, dass die Hunde der eingesetzten Meute für den Tod der Frau verantwortlich sein sollen. Die Verstorbene hatte vor ihrem Tod eine Nachricht an ihren Lebensgefährten gesendet, in dem sie von einem Problem mit mehreren aggressiven Hunden berichtete. Dabei sei es jedoch auch um einen Konflikt mit dem Besitzer eines Malinois, eines belgischen Schäferhundes gegangen. Die Frau selbst besaß einen oder mehrere (Die Medienberichte widersprechen sich in diesem Punkt) American Staffordshire Terrier, eine Kampfhundrasse. Der Lebensgefährte der Verstorbenen gab an, etwa 45 Minuten nach ihrem letzten Anruf in dem Waldgebiet eingetroffen zu sein. Einem Bericht des Figaro zufolge gab der Mann an, erst Jagdhunden und dann einem Reiter begegnet zu sein. Dann seien etwa dreißig Jagdhunde aus der Schlucht gekommen, in der sich der Leichnam der Frau fand. Es könnten nur die Jagdhunde gewesen sein, folgerte er.

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Frankreich: Jagdhunde töten schwangere Frau

+++ Niedersachsen: Wildschwein verletzt Jägerin schwer +++ Rheinland-Pfalz: Jäger bei Bergung von Unfallwild überfahren – tot +++ Schleswig-Holstein: Jäger erlegen kranken Damhirsch an der A215 +++ Polen: Neue ASP-Fälle bei Wildschweinen nahe deutscher Grenze +++

In einem Waldgebiet bei Villers-Cotterêts im Département Aisne ist eine 29-jährige Schwangere von Jagdhunden getötet worden. Die Frau war mit ihren fünf Hunden in dem Jagdgebiet unterwegs. Eine Autopsie ergab, dass die Frau infolge mehrerer Hundebisse verblutete. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen am Kopf und anderen Körperteilen, wie südtirolNEWS berichtet. Auch nach dem Tod der Frau ließen die Hunde nicht von ihrem Opfer ab. Kurz vor ihrem Tod hatte die Frau noch ihren Lebensgefährten angerufen und von bedrohlichen Hunden berichtet. Die Polizei hat DNA-Proben von den ca. 90 Hunden genommen, die an der Jagd beteiligt waren und hat Anzeige wegen Totschlags gegen die noch zu ermittelnden Tierhalter erstattet.

Beitragsbild: Normalerweise freundlich und dem Menschen zugewandt – Jagdhunde (Archivbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser CK für den Hinweis!

Österreich: Jagdhund von Keiler getötet

Weiterer Jagdhund schwer verletzt – Wolf für erhöhte Aggressivität verantwortlich?

Bei einer Drückjagd bei Rossatz im niederösterreichischen Bezirk Krems sind zwei Jagdhunde von einem Keiler attackiert worden, einer erlag seinen schweren Verletzungen. Ein Hund sei von dem Keiler aufgeschlitzt worden, ein anderer habe Stiche in die Lunge davongetragen. Der überlebende Hund konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Der Jagdleiter führte den Vorfall gegenüber nön.at auf mehrere Faktoren zurück: Zum einen sei ein Mastjahr, die Sauen seien größer und stärker und somit wehrhafter als sonst. Vor allem aber sei eine Verhaltensänderung des Schwarzwilds zu beobachten, seit der Wolf in dem Gebiet nachgewiesen wurde: Die Wildschweine würden sich zu größeren Rotten zusammen schließen und seien deutlich aggressiver als früher. red.

Beitragsbild: Erlegter Keiler (Archivbild). Foto: SE

Russland: Tiger tötet Jäger

+++ Sachsen: Elch auf der A4 unterwegs +++ Bayern/Österreich: Wildschweinalarm auf der A93 und der A2 +++

In der Region Chabarowsk im Fernen Osten Russland ist ein Mann von einem Tiger angefallen und getötet worden. Die Region am Fluss Amur nahe an der chinesischen Grenze ist Verbreitungsgebiet des Amur-Tigers, der größten Katze der Welt. Zu dem Vorfall kam es, während der Jäger in Begleitung seines Sohns einen Jagdausflug mit dem Boot unternahm. Als die beiden an Land gingen, griff der Tiger sofort an. Vermutlich hatte er ein Tier in der Nähe gerissen und wollte seine Beute verteidigen. Der Sohn des Getöteten erschoss daraufhin den Tiger. Der angefallene Jäger wurde noch von Rettungskräften in ein Krankenhaus gebracht, wo er seinen schweren Verletzungen erlag. Wie das Zentrum Amur-Tiger mitteilt, ist ein Team von Spezialisten der Chabarowsker Jagdbehörde zur Lösung von Konfliktsituationen zwischen Menschen und großen Raubtieren vor Ort, um den Vorfall zu untersuchen. red.

Beitragsbild: Nachricht vom Unglücksfall auf der Internetseite des Zentrums Amur-Tiger (Screenshot, Ausschnitt)

Baden-Württemberg: Männer erschlagen Auerhahn und werden attackiert

Am 10.8. ging bei der Polizei ein Notruf ein: Zwei Männer sollen im Bereich des Todtnauer-Hütten-Wegs im Schwarzwald einen Auerhahn getötet hätten. Dies sei beobachtet worden und man würde die Männer festhalten. Nach mehreren Befragungen ergab sich eine erste, vorläufige Erklärung des Vorfalls. Die beiden alkoholisierten Männer, 20 und 22 Jahre alt, hatten den Auerhahn mit einer Flasche geschlagen, woran er verstorben war. Sie gaben an, das Tier hätte sie zuvor bedroht und sie hätten sich zur Wehr setzen müssen. Eine größere Personengruppe hatte den Vorfall beobachtet und griff die beiden Männer daraufhin an. Die Männer seien geschlagen, getreten, gewürgt und mit Bier übergossen worden.

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“Mein Vater wäre fast zusammengebrochen”

Interview mit der Besitzerin des gerissenen Hundes

Auf TAG24 ist ein Interview mit der Besitzerin des in Sachsen höchstwahrscheinlich von einem Wolf gerissenen Hundes (JAWINA berichtete) zu lesen. “Jetzt fressen Wölfe schon 35 Kilo schwere Hunde. Die Behörden müssen reagieren. Was soll denn noch passieren!”, empört sich die geschockte Frau – viele haben ja eine Vermutung, was noch passieren muss, bis ein Umdenken einsetzt, Vernunft einkehrt. Auf jeden Fall führt das Interview vor Augen, worauf Haustierhalter sich in den Wolfsgebieten einstellen müssen. Deshalb: Leseempfehlung. SE

Beitragsbild: Headline des empfohlenen Beitrags auf TAG24 (Screenshot)

Österreich: Kopflos gefundenes Tier war Wolf

Bestätigung: Kadaver im Sellrain war Wolf aus italienischer Population – DNA-Ergebnis liegt vor

Vor einer Woche wurde ein wolfsähnlicher Kadaver ohne Kopf im Sellrain in einem Waldstück entdeckt. Nun liegt die Bestätigung vor, dass es sich dabei tatsächlich um einen Wolf handelt. “Die DNA-Proben der Veterinärmedizinischen Universität Wien sind eingetroffen und bestätigen die ersten Einschätzungen der Expertinnen und Experten. Es konnte festgestellt werden, dass es sich genetisch um einen Wolf handelt, der der italienischen Wolfspopulation zuzurechnen ist. Hinweise, dass es sich um einen Wolfshund oder einen Mischling zwischen Wolf und Hund handelt, liegen keine vor. Dieses Tier wurde bisher noch nicht in Österreich nachgewiesen”, sagt Martin Janovsky, Beauftragter des Landes für große Beutegreifer, der sich hier in einem O-Ton zu dem Fund äußert. Auch Schafsrisse auf der Inzinger Alm können mittlerweile konkret diesem Wolf zugeordnet werden: „Anhand der Proben, die auf der Inzinger Alm bei zwei gerissenen Schafen entnommen wurden, kann bestätigt werden, dass diese von dem im Sellrain aufgefundenen Wolf gerissen wurden“, hebt Janovsky hervor.

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Sachsen: Hund in der Gemeinde Weißkeißel getötet

+++ Sachsen: Alpaka gerissen +++ Sachsen: Wolf reißt acht Schafe und vier Lämmer +++ Baden-Württemberg: Unbekannte öffnen Wildgehege – Hirschen droht Abschuss +++ Österreich: Kalb gerissen – Wolf im Verdacht +++ Österreich: Mit Handyfotos von Abschüssen geprahlt – Wilderer vor Gericht +++ Deutschland: Ökos streiten über Öko-Strom +++ Bayern: Rotmilan illegal geschossen +++ Hessen: Wildereiverdacht bei Bad Arolsen +++

Wolf kann als Verursacher nicht ausgeschlossen werden

Aus der Gemeinde Weißkeißel (Landkreis Görlitz) ging heute die Meldung über einen getöten Hund ein. Das teilte die Fachstelle Wolf des Sächsischen Landesamtes für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie (LfULG) soeben in Dresden mit. Die Begutachtung der Situation vor Ort weist darauf hin, dass der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann.

Der Kadaver des toten Hundes wurde zur weiteren Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung in Berlin gebracht. Am Leibnitz-Institut werden auch alle toten Wölfe aus Deutschland untersucht. Am getöteten Hund wurden Genetikproben genommen. Über die Untersuchung des Kadavers und der Genetikproben sollen weitere Aufschlüsse erbracht werden, ob der Wolf als Täter bestätigt werden kann und ob er möglicherweise bereits genetisch bekannt ist. Ebenso sind vor Ort automatische Wildkameras aufgestellt worden, für den Fall, dass das Tier nochmals zurückkehrt.

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