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Niedersachsen: Polizei sucht rechtmäßige Besitzer von gestohlenen Wildkameras

Die Polizei in Hankensbüttel ist auf der Suche nach den rechtmäßigen Eigentümern von insgesamt 70 gestohlenen Wildkameras. Geschädigt sind vermutlich überwiegend Jäger, Förster und Waldbesitzer aus der Region zwischen Harz und Heide.

Im Zeitraum zwischen dem 16. Und dem 30. März 2018 kam es im Bereich der Samtgemeinde Hankensbüttel zu drei Diebstählen von Wildkameras in verschiedenen Wald- und Flurstücken. Insgesamt wurden dabei 5 Kameras entwendet.

Die Ermittlungen der Beamten führten schließlich zu zwei Tatverdächtigen aus Wolfenbüttel. In der Folge wurde ein Durchsuchungsbeschluss gegen die beiden erwirkt. Bei der Durchsuchung der entsprechenden Wohnungen in Wolfenbüttel wurden mehr als 70 Wildkameras aufgefunden und beschlagnahmt.

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NRW: Nach Saufgelage Jagdwaffen geklaut und im Kurpark verteilt

Ein Jäger aus Eslohe (Hochsauerlandkreis) hat Anfang August spontan fünf junge Männer zu einem Saufgelage in sein Haus eingeladen. Der Fortgang der Party liegt weitgehend im Dunkeln und ist Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Nach Informationen der Westfalenpost lagen drei Gewehre und zwei Kurzwaffen während des geselligen Beisammenseins offen im Haus herum. Und am nächsten Morgen waren sie dann halt weg, ebenso wie Handy und Portemonnaie des Hauseigentümers. Zumindest die Waffen fanden sich bald wieder an: Die Täter hatten sie im Kurpark des Städtchens hinterlassen, wo sie der Sohn des Gastgebers am nächsten Morgen wieder einsammelte. Einen Hinweis auf den Verbleib der Waffen hatte der Sohn von der Dachdeckerschule im Ort bekommen, an der die fünf Saufkumpane eine Ausbildung absolvieren. Die Waffen waren nicht geladen und ohne Munition entwendet worden. Die Polizei ermittelt wegen Diebstahls gegen die fünf Dachdeckerlehrlinge und gegen den Jäger wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. red.

Beitragsbild: Jagdwaffen gehören in den Tresor. Foto: SE

Mecklenburg-Vorpommern: Hirsch nach Wildunfall enthauptet

Am 08.10.2017 ereignete sich gegen 20:30 Uhr auf der Bundesstraße 198 bei Röbel (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) in Fahrtrichtung Plau am See kurz vor der Einmündung nach Kaeselin, ein Verkehrsunfall zwischen einem Opel und einem Hirsch. Der Hirsch verendete an der Unfallstelle. An dem verunfallten Pkw entstand ein Schaden von ca. 10.000EUR. Im Rahmen der Unfallaufnahme wurde der verendete Hirsch auf die Bankette gezogen, um den fließenden Straßenverkehr nicht weiter zu beeinträchtigten. Als der verständigte Jagdausübungsberechtigte wenig später den Hirsch an sich nehmen wollte, stellt er fest, dass zwischenzeitig unbekannte Täter den Kopf des Hirsches samt Geweihstangen abgeschärft und entwendet hatten. Die Tatzeit kann vom 08.10.2017 zwischen 21:30 Uhr bis 22:30 Uhr eingegrenzt werden. Die Kriminalkommissariatsaußenstelle Röbel hat die Ermittlungen wegen Jagdwilderei aufgenommen. Das Strafgesetzbuch sieht hierfür Freiheitsstraßen von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe vor. Zeugen, die sachdienliche Hinweise geben können, richten diese bitte an die Polizei in Röbel unter 039931- 848 224. PM

Beitragsbild: Begehrte Trophäe – Haupt eines Rothirschs. (Archivbild) Foto: SE

Brandenburg: Jagdwaffe im Auto gelassen – weg

Ein 65 Jahre alter Jäger aus Bad Wilsnack (Landkreis Prignitz) kann sich schon mal auf Ärger mit der Waffenbehörde einstellen: Er hatte seine Repetierbüchse nebst Munition über Nacht gut sichtbar auf der Rücksitzbank seines Wagens liegen lassen. Am nächsten Morgen war beides weg: Unbekannte Täter hatten Waffe und Munition entwendet und außerdem noch einen Reifen des Autos zerschnitten. Eine Polizeisprecherin erklärte gegenüber der JAWINA-Redaktion, dass der Wagen auf einer öffentlichen Straße abgestellt war. Der Sachschaden beläuft sich nach Angaben der Polizei auf ca. 5000 Euro. Das anstehende Verfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz dürfte dem Mann weiteres Ungemach einbringen. Nach Einschätzung der JAWINA-Rechtsabteilung dürfte hier ein vorsätzlicher Verstoß gegen Aufbewahrungsvorschriften vorliegen, durch den sich die Gefahr verwirklicht hat, die durch jene Vorschriften ausgeschlossen werden soll: Nämlich dass sich Unberechtigte die Waffen aneignen können. Fazit: Der dürfte seinen Jagdschein los sein… SE

Beitragsbild: Wer seine Jagdwaffe und Munition offen auf dem Rücksitz liegen lässt, muss mit dem Verlust von Jagdschein und WBK rechnen. Foto: SE

Er sah es noch wegfahren…

Am Dienstag stellte ein 79 Jahre alter Jäger seinen VW Polo gegen 20 Uhr auf einem Feldweg bei Haldensleben (Sachsen-Anhalt, Landkreis Börde) ab und begab sich auf eine Kanzel zum Abendansitz. Etwa eine Stunde später sah er ein Auto “ohne eingeschaltete Beleuchtungseinrichtung”, wie es in der Polizeimeldung so unnachahmlich heißt, auf einem Feldweg in Richtung Groß-Sandersleben davonfahren. Das Auto kam ihm bekannt vor. Es ähnelte seinem Polo. Die Ähnlichkeit war geradezu frappierend. Der besorgte Weidmann baumte ab und ging zu dem Ort, an dem er seinen Jagdwagen abgestellt hatte. Weg war er. Aber er hat ihn bestimmt bald wieder, denn: “Die Polizei suchte vor Ort nach Spuren, suchte im Umfeld nach dem Pkw und leitete Fahndungsmaßnahmen ein.” Wir drücken die Daumen… SE/PM

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Justiz-Groteske: Paar wildert Rehe – und klaut Kochtöpfe dazu

Ein grundsätzlich gestörtes Verhältnis zum Eigentum anderer legte ein Paar aus Wittlich (Rheinland-Pfalz) an den Tag, wie der volksfreund.de berichtet. Auf Verlangen seiner Freundin, die Rehe auf einer Wiese erblickt und infolgedessen “Appetit auf Rehrücken” verspürt hatte, erlegte der Mann die Tiere. Er war Jäger und im Besitz der erforderlichen waffenrechtlichen Erlaubnisse und hatte sogar eine (legale) Jagdmöglichkeit – nur leider standen die Rehe nicht in seinem Revier. Obendrein stahl das Paar auch noch die Kochtöpfe, in denen der erwilderte Braten zubereitet werden sollte. Beide wurden jetzt zu einer Haftstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt. SE

Beitragsbild: Reh, (total legal) erlegt. Copyright: privat

Klau, schau wem!

Auf einer Stöberjagd in Thüringen wird ein Hund entführt. Doch der trägt ein Ortungshalsband. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann die Besitzerin den Dieb schließlich stellen und kriegt ihren Wachtel zurück. Klingt wie ein Marketing-Stunt, ist aber eine wahre Geschichte.

Am Freitag, den 9.1.2015 um 10 Uhr schnallt die Wachtelhundeführerin Carmen J. ihre zwei Stöberhunde auf einer “Hundeführer-Dankeschön-Jagd” im Staatsforst Thüringen. Es ist ein stürmischer Tag, Windböen zausen die Baumkronen im Ölknitzgrund, einem Waldgebiet in der Nähe von Jena. “Nach dem Schnallen ging es einundzwanzig, zweiundzwanzig und schon verschwanden die Hunde spurlaut in den Akazien”, berichtet Carmen J. im Gespräch mit jawina.de. Die zwei Wachtel, der sechsjährige Eddy und die dreijährige Grace, verfolgen einige Rehe über einen Hügel, bald ist vom Hundelaut nichts mehr zu hören.

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