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Bayern: Drückjagd wegen uneinsichtiger Wanderer abgebrochen

Bei Niedermirsberg (Landkreis Forchheim) ist am vergangenen Samstag eine Drückjagd aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, weil uneinsichtige Wanderer Warnschilder ignoriert und durchs Treiben gelaufen waren. Nach Angaben der Jäger, die die Drückjagd mit großer Sorgfalt und Mühe geplant hatten, waren alle Wege ins das Jagdgebiet gut sichtbar gesperrt. Die Wanderer behaupteten indes, keine Warnschilder gesehen zu haben. Es habe keiner übersehen können, dass man da nicht rein darf, klagte ein Jäger gegenüber nordbayern.de. Weil zudem Nebel die Sicht behinderte, entschied der Jagdleiter, die laufende Jagd abzubrechen. Die Polizei wurde informiert, die Wanderer wurden ausfindig gemacht und verwarnt. red.

Beitragsbild: Jäger auf Drückjagdbock (Archivbild). Foto: SE

Foto mit erlegtem Hirsch gepostet – Tinder sperrt Nutzerin

Das Dating-Portal Tinder hat eine Nutzerin aus Vermont gesperrt, weil sie ein Foto mit einem erlegten Hirsch gepostet hat. Das berichtet der amerikanische Fernsehsender abc7news. In dem Beitrag berichtet die Nutzerin namens Nichole, dass sie die App wenige Stunden nach dem Posten des Fotos nicht mehr nutzen konnte. Auf Nachfrage teilte ihr Tinder mit, dass sie gegen die Nutzungsbedingungen sowie die Community-Richtlinien verstoßen habe. Nichole vermutet, dass sich andere Nutzer an dem Foto mit dem erlegten Hirsch gestört und sich bei Tinder beschwert haben. “Dabei habe ich das Foto so beschnitten, dass weder Waffen noch Blut zu sehen sind”, sagt die Frau gegenüber ABC7: “Meine Familie und ich, wir sind keine Trophäenjäger [was ja auch o.k. wäre, Anm. d. Red.], wir jagen, um zu essen. Wir respektieren das Tier, wir respektieren die Natur, wir verwerten jeden Teil des erlegten Hirschs, den wir verwerten können. Wir schießen nur, wenn wir sicher sind, einen guten Schuss anzubringen, der das Tier so schnell und so schmerzlos wie möglich tötet”, erklärt Nichole.

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Belgien: Neue ASP-Fälle bei Wildschweinen

63.000 Hektar Wald abgesperrt

In Belgien sind weitere Wildschweinkadaver positiv auf die Afrikanische Schweinepest (ASP getestet worden. Fünf Fälle sind bislang gemeldet, zwei tote Wildschweine wurden nur 60 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt gefunden (JAWINA berichtete). Der Agrarminister für die belgische Region Wallonie, René Collin, erklärte Medien gegenüber, dass derzeit viele weitere Wildschweinkadaver untersucht würden. Experten hätten gewarnt, dass Dutzende oder auch Hunderte von Wildschweinen erkrankt sein könnten. Collin gab bekannt, dass wegen der ASP ausgedehnte Waldgebiete gesperrt worden seien. Insgesamt sei eine Fläche von 63.000 Hektar betroffen. In den gesperrten Wäldern dürfe die Jagd nicht ausgeübt werden, aber auch das Betreten und Befahren von Waldwegen sei verboten. Nur noch Personen, die mit Fallwildsuche und dem Abtransport der Kadaver betraut seien, dürften die Waldgebiete betreten, so Collin. red.

Beitragsbild: Wildschwein (erlegt, Symbolbild). Foto: SE