Schlagwort-Archive: Geschoss

Brandenburg: Jäger durch Geschosssplitter verletzt

+++ Hessen: Demo gegen Drückjagd +++

Am Samstag ist auf einer Drückjagd bei Leuenberg, einem Ortsteil der Gemeinde Höhenland im Landkreis Märkisch Oderland ein Jäger durch einen Geschosssplitter verletzt worden. Das meldet die Polizei. Demnach hat ein anderer Jäger ein Tier beschossen, ein Splitter traf den Geschädigten am Oberarm. Der Verletzte wurde noch am Samstag Abend im Krankenhaus operiert. Der Verletzte war nach Angaben der Polizei ein Mitglied der Jagdgesellschaft. Zum Zeitpunkt der Schussabgabe befand er sich auf einem Sitz. Die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang laufen noch. red.

Beitragsbild: Deformierte Geschosse und Splitter. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser GU für den Hinweis!

Österreich: Geschoss schlägt in Fitnessraum ein

+++ Brandenburg: Kreisstadt Rathenow will wolfsfreie Zone werden +++ Schweiz:  Wolf überspringt 1,50 Meter hohen Zaun und reißt Schafe in Wohngebiet +++ Schleswig-Holstein: Grünes Umweltministerium weist Vorschlag für wolfsfreie Zonen zurück +++

Im niederösterreichischen Mannersdorf (Gemeinde Neustift-Innermanzing) ist ein auf einer Jagd abgefeuertes Geschoss in einen Spiegel eines privaten Fitnessraums eingeschlagen. Zuvor hatte das Projektil bereits das Kellerfenster zertrümmert. Der Schuss war nach Ermittlungen der Polizei auf einer Schwarzwildjagd abgefeuert worden, die mehrere hundert Meter entfernt von zwei Jagdgesellschaften abgehalten wurde. Nach dem Bericht des Internetportals meinbezirk.at, lagen ein Bach und eine Bundesstraße zwischen dem Jagdgebiet und dem Einschlagsort der Kugel. Die Polizei ermittelt, die Jagdwaffen der an der Jagd beteiligten Schützen wurden sichergestellt. Durch ein ballistisches Gutachten soll das gefundene Projektil einer der Waffen zugeordnet werden. Ob es sich um einen Fehlschuss, einen Abpraller oder Querschläger handelt, steht also noch nicht fest. red.

Beitragsbild: Verformte Projektile (Archivbild). Foto: SE

Tödlicher Jagdunfall in Thüringen: Projektil gefunden

+++ Bayern: Wilderei – Polizei sucht Zeugen +++ Sachsen: Skelettierte Leiche auf Hochsitz +++ Thüringer: Niemand zuständig – totgefahrener Hirsch liegt seit Tagen am Straßenrand +++ Teneriffa: Verunglückter Jäger mit Hubschrauber geborgen +++ NRW: Noch nicht aufgestellt, schon zerstört – Vandalen zerstören zwischengelagerten Hochsitz +++ Sachsen: Streit um den Wolf +++ Schweiz: Älpler wollen “den Wolf tot sehen” +++

Agrargenossenschaft zieht Konsequenzen

Nach dem tödlichen Jagdunfall, der sich am Mittwochabend bei Unterwellenborn ereignete (JAWINA berichtete), hat die Kripo Saalfeld die weiteren Ermittlungen zu den Todesumständen fortgeführt. Seit Mittwochabend wurden am Ereignisort Spuren gesichert. Die Waffen der an der Jagd beteiligten Personen wurden zur weiteren Untersuchung sichergestellt. Absuche und Untersuchung des Ereignisortes wurden am Donnerstag abgeschlossen. Im Rahmen der rechtsmedizinischen Untersuchung des verstorbenen 56-jährigen Jägers konnten Teile eines Projektils sichergestellt werden. Die Suche am Ereignisort durch Kräfte der Thüringer Bereitschaftspolizei mit Metalldetektoren führte nicht zum Auffinden von Projektilen. Die Absperrung am Ereignisort wurde nach Abschluss der Suchmaßnahmen von der Polizei aufgehoben und das Feld konnte wieder freigegeben werden. Die Ermittlungen wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung dauern weiterhin an und werden durch die Ermittler der Kripo Saalfeld fortgeführt.

Weiterlesen

Berlin: Verirrtes Geschoss

Gestern Abend wurde ein Nordberliner von einem Geschoss getroffen, welches offenbar zuvor bereits ein Wildschwein erlegt hatte, wie die Berliner Polizei auf ihrer Facebook-Seite berichtet: Nach ersten Erkenntnissen befand sich der 60-jährige Anwohner gegen 21.30 Uhr an seiner Garage in der Heiligenseestraße in Berlin-Reinickendorf als er einen Schuss hörte. Unmittelbar darauf verspürte er einen Schmerz am linken Arm und fand zu seinen Füßen ein Geschoss.

Weiterlesen

Rheinland-Pfalz: Fehlschuss verfehlt Kleinkind nur knapp

Ein fehlgeleitetes Geschoss aus einem Jagdgewehr hat in Rockenhausen (Donnersbergkreis) erst Rolladen und Fensterrahmen eines Schlafzimmerfensters durchschlagen, hinter dem ein Elternpaar und deren sieben Monate altes Kind schliefen. Das Geschoss zerschmetterte dann noch einen Blumentopf auf dem Fensterbrett, prallte an der Zimmerwand ab und blieb schließlich neben dem Kopf des Kindes im Kinderbett liegen. Glücklicherweise wurde bei dem Vorfall niemand verletzt.

Weiterlesen