Schlagwort-Archive: Geländewagen

Grünen-Politikerin: “Ein Kleinwagen reicht”

Die Grünen-Politikerin, die Jägern pauschal absprach, Umwelt- und Naturschützer zu sein, weil sie mit SUVs durch den Wald führen, die Vorsitzende der Kreistagsfraktion der Grünen im hessischen Lahn-Dill-Kreis, Martina Klement, hat unsere Anfrage zu ihren Äußerungen nun beantwortet: “Das von Ihnen erwähnte Zitat stammt von mir und ich stehe dazu”, schreibt Klement in einer Mail an die Red. Auch unserer Bitte, praxistaugliche Vorschläge für “Alternativen zum Geländewagen zu unterbreiten, wenn es z.B. um die Bergung erlegter Wildschweine oder Hirsche geht, die bis zu mehrere hundert Kilo wiegen können”, ist Frau Klement nachgekommen: “Für die Jagd ist kein SUV notwendig”, hat sie entschieden.

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Grünen-Politikerin: “Jäger kann man nicht Umwelt- und Naturschützer nennen”

+++ Schweiz: Wildbergung mit Maultier am Altesch-Gletscher +++ Schweden: Alkoholisierter Elch torkelt durch Kindergarten +++ Brandenburg: Bagger beschossen +++ Jagdunfall Dalberg: Jäger geht in Berufung +++ Österreich: Wildunfall mit Pinzgauer – drei Soldaten verletzt +++

Einem von der CDU-Politikerin Rabea Krämer-Bender verfassten Bericht des Wetzlar-Kuriers zufolge hat sich besonders die Kreistagsfraktion der Grünen im Lahn-Dill-Kreis der Abschaffung bzw. Reduzierung des Jagdsteuer widersetzt. Auf einen Vorstoß des Kreisjagdverbands Wetzlar und der Dillkreisjäger hin hatte die CDU-Kreistagsfraktion einen Antrag zur Abschaffung der Jagdsteuer eingebracht. Die ursprünglich als Ertragssteuer auf den Wildbreterlös gedachte Steuer sei nicht mehr zeitgemäß, da die Aufwendungen für die Jagd die Einnahmen in der Regel bei weitem überschritten, hieß es zur Begründung des Antrags. Auch auf die diversen Leistungen wude verwiesen, die die Jäger durch Arbeits- und Geldeinsatz erbringen, vom Verhindern übermäßiger Wildschäden bis zur Unfallwildentsorgung. Jäger seien aktiv für den Natur- und Artenschutz, etwa indem sie Wildblumenwiesen anlegten und Biotope pflegten, was dem Erhalt und Schutz seltener gefährdeter Tierarten wie Haselhuhn oder Rebhuhn zugute käme. Auch der Einsatz der Jäger bei der ASP-Prophylaxe blieb nicht unerwähnt.

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Zurück zur englischen Blechschüssel

Ein Beitrag von Jens Ole Sendke

Die Ausführungen des von mir geschätzten Prof. Dr. Pfannenstiel zu klassischen Land Rovern im Allgemeinen und seinem KIA im Besonderen verdienen es durchaus, in einen größeren Gesamtzusammenhang gestellt zu werden. Die von Prof. Dr. Pfannenstiel empirisch ermittelten  Sachverhalte und dargebotenen subjektiven Wahrnehmungen können natürlich nur vor dem Hintergrund von Tatsachen durch die Leser richtig bewertet und eingeordnet werden. Guter Journalismus (wie bei JAWINA üblich) und echte Wissenschaft orientieren sich ausschließlich an  Fakten!

Die vorgestellte „koreanische Reisschüssel“ (Man tut dem Hersteller KIA unrecht, da dort nie Küchengeräte hergestellt wurden, sondern KIA 1944 zur Produktion von Fahrrädern gegründet wurde) ist also neun Jahre alt und hat 130.000 km auf dem Tacho. In einer Zeit, in der Neuwagen für drei Jahre geleast werden und drei Jahre alte Diesel-PKW als „ältere Diesel“, die aus Umweltschutzgründen mit Fahrverboten belegt werden müssen, bezeichnet werden, scheinen neun Jahre für ein Auto ein biblisches Alter zu sein.  … wäre da nicht dieser Fels in der Brandung der Zeit, unbeeindruckt umspült von der Vergänglichkeit: der klassische Land Rover! Nach Angaben des Herstellers sind ca. 2/3 der seit 1948 (da baute KIA noch Fahrräder) hergestellten Land Rover noch heute in Betrieb. Es wundert den Fachmann deshalb kaum, dass der 1954 gebaute Land Rover von Sir Winston Churchill (KIA fahrende herausragende Persönlichkeiten – außer Prof. Dr. Pfannenstiel – sind leider nicht bekannt) „UKE 80“ im Jahr 2012 in einer Scheune wiederentdeckt wurde und als Gebrauchtwagen sogar noch einen ordentlichen Preis erzielte. Oder dass im vergangenen Jahr einer der Land Rover der Oxford & Cambridge Far Eastern Expedition (1955) aus Singapur zurück geholt (dass ein KIA die Strecke London – Singapur absolviert hat, ist leider auch nicht bekannt) und mittlerweile mit seinem Originalkennzeichen „SNX 891“ im Vereinigten Königreich wieder für den Straßenverkehr zugelassen wurde. Der Autor (leider keine wirklich herausragende Persönlichkeit) besitzt übrigens einen Land Rover, der 30 Jahre alt ist und 472.000 km auf der Uhr hat. Das entspricht zehn Leasing-Fahrzeugen (s.o.), wenigstens drei KIA Sorento und außerdem gut 16 Mal der Strecke London – Singapur. DAS ist wirkliche Langlebigkeit, Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung! Einen Land Rover kauft man sich eben nur ein Mal, der ist ein Auto fürs ganze Leben!

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Mecklenburg-Vorpommern: Jäger überfährt Motocrosser

Ein Jäger ärgerte sich über zwei Motocorssfahrer, die unerlaubt auf den Waldwegen in seinem Revier herumbretterten. Weil er sie zur Rede stellen wollte, nahm er die Verfolgung in seinem Geländewagen auf. Der Vorfall spielte sich am 30.04. gegen 17 Uhr bei Bennin, einem Ortsteil der Gemeinde Vellahn (Landkreis Ludwigslust-Parchim) ab. Bei der Verfolgungsjagd fuhr der 56 Jahre alte Jäger zu dicht auf die Maschine des 38jährigen Motocrossfahrers auf. Der Motocrossfahrer stürzte und wurde nach aktuellem Ermittlungsstand durch den Geländewagenfahrer überfahren. Hierbei erlitt er schwerste Verletzungen und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik in Hamburg Hamburg verbracht. Durch den Bereitschaftsstaatsanwalt wurde eine kriminaltechnische Untersuchung beider Fahrzeuge unter Zuhilfenahme eines DEKRA-Sachverständigen angeordnet, teilt die Polizei mit.

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Vorschriften zum Sonntagsfahrverbot geändert

Bisher galt ein Sonn- und Feiertagsfahrverbot für alle Anhänger hinter LKW. Wer mit einem Pick-Up mit LKW-Zulassung unterwegs war, durfte an Sonn- und Feiertagen keinen Anhänger mitführen, völlig unabhängig von dessen Gewicht oder Verwendungszweck.

§ 30 Abs. 3 der StVO ist nunmehr dahingehend geändert worden, dass sich das Verbot nur noch auf Fahrzeuge bezieht, die “zur geschäftsmäßigen oder entgeltlichen Beförderung von Gütern einschließlich damit verbundener Leerfahrten” verwendet werden. Das Sonntagsfahrverbot ist damit für reine Privatfahrten (z.B. mit Anhänger zum Kanzelbau oder zur Wildbergung) gegenstandslos. RA Jens Ole Sendke

Beitragsbild: Jetzt erlaubt: Geländewagen mit LKW-Zulassung darf den Anhänger mit Baumaterial für die neue Kanzel auch am Sonntag ziehen. Foto: SE

Erfahrungsbericht: BMW X5 3.0d als All-in-one-Lösung für Alltag und Revier

JAWINA-Leser JG hat einen BMW X5 3.0d, erste Baureihe E53, EZ 2001 – noch mit fester Kraftverteilung zwischen Vorder- Hinterachse und somit ohne “XDrive”, sieben Jahre lang als Fahrzeug für Revier und Straße gefahren. Auf Wunsch der Red. hat er seine Erfahrungen mit dem luxuriösen Allradler für uns aufgeschrieben.

Allgemein:

Angenehmes Reisen, Platz, Raumgefühl, gute Zuladungsmöglichkeiten, starker, ruhig laufender Motor, angenehmes Automatikgetriebe, Fahrverhalten, Langstreckeneignung und Verbrauch lassen keine Wünsche offen.

Schon auf den ersten Blick weniger gut: die schlechte Übersichtlichkeit nach hinten. Dies und den etwas üppigen Wendekreis können andere 4×4-Fahrzeuge dieser Leistungs-/ Größenklasse besser.

Ärgerlich: Die mit dem Gewicht des Fahrzeugs besonders bei Schlechtwegeeinsatz überforderten Fahrwerkskomponenten, Querlenker, Stabistäbe, irgendwelche ausgeschlagenen Teile am Fahrwerk stellen sich schnell und regelmäßig ein. Arbeitszeitaufwand und Ersatzteilpreise liegen auf teils absurd hohem Niveau.

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Verbotspartei: Grüne fordern Strafsteuer für Geländewagen

Beim Grünen-Parteitag 2014 hatte Cem Özdemir noch verkündet, dass die Grünen keine Verbotspartei mehr sein wollten (JAWINA berichtete, siehe auch hier), jetzt, da das Scheitern an der 5-Prozent-Hürde in greifbare Nähe rückt, scheint sich der Grünen-Chef auf die Kernkompetenzen der Partei – das Verbieten und Verteuern – zu besinnen: Wer einen Geländewagen oder ein SUV fährt, soll nach dem Wunsch und Willen Özdemirs zur Kasse gebeten werden. Wer SUV fahren will, solle die die Kosten tragen, die der Geländewagen ökologisch verursacht, sagte Özdemir im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. Dafür sollen Elektroautos steuerlich gefördert werden.

Man kann sich nur wundern über diese seltsame grüne Verbohrtheit, mit der an einmal getroffenen ideologischen Richtungsentscheidungen festgehalten wird. So wie die gravierenden negativen Auswirkungen nachwachsender Rohstoffe oder der Energiewende hartnäckig geleugnet, ignoriert, totgeschwiegen werden, so unbeirrt preisen sie die angeblichen Vorzüge des Elektroautos. Dabei ist die Wahrheit nur eine Google-Suche und ein paar Mausklicks entfernt: Gerade hat die schwedische Energieagentur dem Elektroauto seine verheerende CO2-Bilanz bestätigt: Bei der Akku-Produktion werden tonnenweise Treibhausgase freigesetzt, acht Jahre kann man einen Benziner fahren, bevor er “die Umwelt so stark belastet habe wie die Akku-Produktion für ein Tesla Model S – den Stromverbrauch beim Fahren noch gar nicht berücksichtigt. Aber über dieses Thema sprechen Freunde des Elektroautos nicht so gerne, wie die taz süffisant feststellt.

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