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Mecklenburg-Vorpommern: Jäger erhält “entführten” Jagdhund zurück

+++ Hessen: Aus Tierpark entlaufener Wolf gesichtet +++ Hessen: Diskussionen um toten Fuchs, den Jäger zum Auskühlen aufhing +++ Schleswig-Holstein: Problematische Problemwolf-Jagd +++

Anonymer Anrufer hilft bei der Familienzusammenführung

Auch das ist ein Alptraum für jeden Hundeführer: Nach einer Drückjagd bleibt der als Stöberhund eingesetzte Jagdhund einfach verschwunden. Spurlos. Dies widerfuhr einem 28 Jahre alten Jäger aus Neustrelitz nach einer Drückjagd bei Neukalen (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte), wie der Nordkurier berichtet. Fünf bange Tage lang gab es kein Lebenszeichen von dem vermissten Jagdterrier. Dann meldete sich ein anonymer Anrufer. Der sagte, er wisse, wo die Hündin sei, habe auch den derzeitigen Besitzer angesprochen. Dieser habe den Hund aber nicht hergeben wollen. Der Jäger trifft sich mit dem Anrufer, gemeinsam statten sie dem neuen Halter des Terriers einen Besuch ab.

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Er sah es noch wegfahren…

Am Dienstag stellte ein 79 Jahre alter Jäger seinen VW Polo gegen 20 Uhr auf einem Feldweg bei Haldensleben (Sachsen-Anhalt, Landkreis Börde) ab und begab sich auf eine Kanzel zum Abendansitz. Etwa eine Stunde später sah er ein Auto “ohne eingeschaltete Beleuchtungseinrichtung”, wie es in der Polizeimeldung so unnachahmlich heißt, auf einem Feldweg in Richtung Groß-Sandersleben davonfahren. Das Auto kam ihm bekannt vor. Es ähnelte seinem Polo. Die Ähnlichkeit war geradezu frappierend. Der besorgte Weidmann baumte ab und ging zu dem Ort, an dem er seinen Jagdwagen abgestellt hatte. Weg war er. Aber er hat ihn bestimmt bald wieder, denn: “Die Polizei suchte vor Ort nach Spuren, suchte im Umfeld nach dem Pkw und leitete Fahndungsmaßnahmen ein.” Wir drücken die Daumen… SE/PM

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Sachsen: Wolf klaut Sauschwarte

In Lodenau, einem Ortsteil der Kleinstadt Rothenburg in der Oberlausitz (Landkreis Görtlitz) hat ein Wolf eine frisch abgezogene Sauschwarte vom Grundstück eines Jägers geklaut. Das berichtet die Sächsische Zeitung (SZ). Demnach hatte Jäger Gerd Eberle gerade ein Wildschwein abgeschwartet und zerwirkt. Nach getaner Arbeit ging er kurz ins Haus, die Schwarte ließ er auf dem Boden vor der Kühlkammer liegen. Als er wieder ins Freie trat, bemerkte er einen Wolf, der bis auf vier Meter an ihn herankam und dann durch eine Lücke im Zaun verschwand. Die Schwarte war weg. Eberle folgte der Spur des Wolfs und fand die Stelle, wo der Wolf die verwertbaren Teile der Schwarte verspeist hatte. Nur ein paar Borsten waren übrig.

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Klau, schau wem!

Auf einer Stöberjagd in Thüringen wird ein Hund entführt. Doch der trägt ein Ortungshalsband. Nach einer wilden Verfolgungsjagd kann die Besitzerin den Dieb schließlich stellen und kriegt ihren Wachtel zurück. Klingt wie ein Marketing-Stunt, ist aber eine wahre Geschichte.

Am Freitag, den 9.1.2015 um 10 Uhr schnallt die Wachtelhundeführerin Carmen J. ihre zwei Stöberhunde auf einer “Hundeführer-Dankeschön-Jagd” im Staatsforst Thüringen. Es ist ein stürmischer Tag, Windböen zausen die Baumkronen im Ölknitzgrund, einem Waldgebiet in der Nähe von Jena. “Nach dem Schnallen ging es einundzwanzig, zweiundzwanzig und schon verschwanden die Hunde spurlaut in den Akazien”, berichtet Carmen J. im Gespräch mit jawina.de. Die zwei Wachtel, der sechsjährige Eddy und die dreijährige Grace, verfolgen einige Rehe über einen Hügel, bald ist vom Hundelaut nichts mehr zu hören.

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