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Südafrika: Wilderer von Elefant getötet und von Löwen gefressen

Ein mutmaßlicher Nashorn-Wilderer ist im südafrikanischen Krüger Nationalpark von einem Elefant getötet, seine sterblichen Überreste von einem Rudel Löwen vertilgt worden. Ranger in dem Park fanden nur noch den Schädel und die Hosen des Wilderers, wie der Krüger Nationalpark bekanntgab. Demnach ist die Familie des Wilderers von dessen Komplizen in Kenntnis gesetzt worden, dass ihr Verwandter am Dienstag getötet worden sei, als sie im Park Nashörnern nachstellten. Die Familie verständigte den zuständigen Ranger, der sofort eine Suchaktion einleitete. Suchpatrouillen versuchten, zu Fuß und mit Unterstützung durch Hubschrauber die Überreste des Getöteten zu finden. Als die Dämmerung einsetzte, musste die Suche am Mittwoch abgebrochen werden. Am Donnerstag wurde sie wieder aufgenommen, mittlerweile hatte der Suchtrupps genauere Informationen über den Ort des Geschehens, weil die vier Komplizen des Wilderers am Abend zuvor festgenommen und verhört worden waren.

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Niedersachsen: Schon wieder Pferd von Wölfen gerissen

BEITRAG AKTUALISIERT. Wenige Tage, nachdem Wölfe ein Fohlen bei Rethem gerissen haben (JAWINA berichtete), ist auf einem Reiterhof im Cuxland vermutlich erneut ein Pferd von Wölfen gerissen worden. Nach Recherchen von JAWINA handelt es sich um einen 23 Jahre alten Islandpferde-Wallach. Das Pferd stand auf einer ca. vier Hektar großen Weide zusammen mit sieben weiteren Isis. Das Pferd war gesund und fit und hatte keine Handicaps. “Was ihm zum Verhängnis wurde war wohl, dass er eher einzelgängerisch war und sich vom Rest der kleinen Herde meist abseits hielt”, berichtet ein mit der Situation auf dem Reiterhof Vertrauter gegenüber JAWINA. Das ausgewachsene Pferd sei von den Wölfen in einen Graben getrieben und dort praktisch bei lebendigem Leib aufgefressen worden. Tierarzt und Wolfsbeauftragter haben DNA-Proben genommen. Die “Spurenlage” sei jedoch sehr schlecht, weil der Kadaver schon längere Zeit in dem Wassergraben lag und daher keine Bissverletzungen (mehr) nachgewiesen werden konnten. Insofern bleibt abzuwarten, ob die DNA-Untersuchung diesmal ein eindeutiges Ergebnis liefert. Zwei Tage vor dem Wolfsriss sollen in der Gegend Wölfe im Bereich einer Straße gesehen worden sein. SE

Beitragsbild: Wolfsfutter? Islandpferd mit Fohlen. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leserin JC für den Hinweis!