Schlagwort-Archive: gebührenfrei

NRW übernimmt Gebühren für Trichinen-Untersuchung

Das Land Nordrhein-Westfalen übernimmt ab dem 1. April 2018 die bei den Kreisen und kreisfreien Städten anfallenden Untersuchungsgebühren für die Trichinenuntersuchung bei Schwarzwild. Für das Jahr 2018 werden die Kommunen gebeten, keine Gebühren von Jägerinnen und Jägern für die verpflichtende Untersuchung zu erheben. Bisher war nur die Trichinen-Untersuchung von Frischlingen von den Gebühren befreit.

„Das Ausbreitungsrisiko der Afrikanischen Schweinepest kann unter anderem durch die Bejagung von Wildschweinen minimiert werden. Da dies für die Jägerschaft einen zusätzlichen Jagdaufwand bedeutet, werden wir sie durch die Übernahme der Untersuchungsgebühr entlasten. Damit setzen wir außerdem einen Anreiz, die Bejagung auch dann aufrecht zu erhalten, wenn die Markpreise durch mehr Wildangebot sinken“, sagte Umwelt-Staatssekretär Dr. Heinrich Bottermann.

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Niedersachsen: Trichinen-Untersuchung im Landkreis Hameln-Pymont künftig gebührenfrei

Gute Nachrichten für die Jägerschaft im Landkreis Hameln-Pyrmont: Ab sofort verzichtet die Behörde auf die Erhebung der Gebühr für die Trichinenuntersuchung für im Landkreis Hameln-Pyrmont erlegtes Schwarzwild. Diese Regelung gilt zunächst bis zum Jahresende 2018. Bislang wurde für die Trichinen-Untersuchung eine Gebühr in Höhe von 6,00 Euro berechnet. Der Gebührenverzicht soll dazu beitragen, Jäger zur verstärkten Bejagung von Wildschweinen zu motivieren, um die Gefahr durch die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Fall eines Seuchenausbruchs zu verringern. In einem ersten Schritt hatte der Landkreis gemeinsam mit dem Jagdbeirat auf Empfehlung des Landes Niedersachsen in den Jagdrevieren im Landkreis Hameln-Pyrmont die Schonzeit für adultes Schwarzwild (Keiler und Bachen mit Ausnahme führender Bachen) im Zeitraum vom 01.02. – 15.06.2018 aufgehoben.

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Berlin: Abschussentgelte für Einzelabschüsse von Schwarzwild auf null gesenkt

Die Berliner Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz hat die Jagdnutzungsvorschrift für die Berliner Forsten geändert: Der Einzelabschuss von Schwarzwild in den Berliner Forsten ist jetzt kostenlos. Die Regelung gilt nicht nur für Begehungsscheininhaber, sondern für alle Jäger, die einen Einzelabschuss für Schwarzwild bei einem Berliner Forstamt beantragen, erläuterte der Berliner Wildtierbeauftragte Derk Ehlert auf Nachfrage von JAWINA. Die entsprechende Änderung der Vorschrift wurde am 10. Januar im Amtsblatt bekannt gemacht und ist am Tag nach der Veröffentlichung in Kraft getreten. Hintergrund des Entgelterlasses ist Ehlert zufolge die drohende Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP). “Eines möchte ich betonen”, erklärte Ehlert: “Die Jäger machen ihre Hausaufgaben und zwar mehr als genug.” Man müsse bedenken, so Ehlert, dass sich die Schwarzwildstrecke in den letzten Jahren verzehnfacht, mancherorts sogar vervierzigfacht habe – und das bei einer ungefähr gleich bleibenden Zahl von Weidfrauen und -männern. “Vor diesem Hintergrund sind Vorwürfe, die Jäger würden zu wenig schießen, einfach absurd.”

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