Schlagwort-Archive: gebissen

Schweiz: Fuchs beisst schlafende Patientin in Züricher Krankenhaus

+++ BGH-Urteil: Verein muss Waldschäden durch Wisente ersetzen +++

In Zürich hat ein Fuchs in der vergangenen Woche im Universitätsspital Zürich eine schlafende Patientin gebissen. Das Tier drang durch eine offene Balkontür in das Krankenzimmer ein und brachte der Patientin eine leichte Bisswunde bei. Die Patientin wurde umgehend medizinisch versorgt, die Wunde desinfiziert und ein Antibiotikum verabreicht. Die Klinikleitung verständigte den zuständigen Wildhüter, die Patienten wurden angewiesen, Türen und Fenster nachts geschlossen zu halten und die Füchse nicht zu füttern. red.

Beitragsbild: Fuchs (Archivbild). Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Baden-Württemberg: Camper laut DNA-Analyse von Fuchs angegriffen

+++ M-V: Wolf bei Rostock totgefahren +++ Hessen: Wolfssichtung bei Ulrichstein +++ Österreich: Tirol kauft Herdenschutzzäune +++ Schweiz: Jagdsaison für Wildschweine im Kanton Freiburg verlängert +++ NRW: Motorradfahrerin bei Wildunfall mit Reh schwer verletzt +++

In der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai wurde ein Mann im Rems-Murr-Kreis in seinem Zelt von einem Tier angegriffen und gebissen. Das Senckenberg-Institut in Gelnhausen hat das Umweltministerium jetzt über das Ergebnis der genetischen Untersuchung der sichergestellten Beweisstücke informiert.

Sowohl an der Jacke, die der verletzte Mann zur Tatzeit trug, als auch an der Bissstelle des Zeltes und dem Kissenbezug, haben die Mitarbeiter des Instituts Fuchsspuren ermittelt. Zwar wurden auch Hundespuren nachgewiesen. Da der angegriffene Mann selbst Hundehalter ist, waren die Hundespuren aber erwartet worden. Spuren weiterer Tierarten, die als Angreifer in Frage kommen könnten, wurden nicht festgestellt.

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Brandenburg: Wolf attackiert Jagdhund

Im brandenburgischen Landkreis Dahme-Spreewald hat ein Wolf am 24.09. eine Laika im jagdlichen Einsatz attackiert und durch einen Biss verletzt. Der Vorfall spielte sich gegen 10 Uhr morgens in einem Waldgebiet in unmittelbarer Nähe des Besitzers ab. Aufgrund der dichten Vegetation in der Dickung hörte der Hundeführer lediglich, dass sein Jagdhund plötzlich laut klagte und lief in Richtung des Kampflärms. Es gelang ihm, den Wolf zu vertreiben, indem er laut schreiend auf die kämpfenden Tiere zurannte. Der Jagdhund hatte eine tiefe Bissverletzung an der Innenseite des Hinterlaufs erlitten und musste in einer Tierklinik operiert werden. Die Behandlungskosten belaufen sich auf über 600 Euro.

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Niedersachsen: Waldarbeiter gebissen – Verdacht auf Wolf

Update: Meldung aktualisiert

In Steinfeld, einem Ortsteil der Gemeinde Tarmstedt im niedersächsischen Landkreis Rotenburg ist ein Waldarbeiter von einem “Tier” gebissen worden. Es besteht der Verdacht, dass es sich um einen Wolf handelt. Ein Sprecher der Polizei bestätigte den Vorfall gegenüber JAWINA. Demnach hat der Gemeindemitarbeiter am Friedhof bestimmte Arbeiten ausgeführt. Er kniete, als er hinter sich eine Bewegung bemerkte. Der Mann gab an, vier Wölfe gesehen zu haben, einer habe ihn gebissen und leicht an Arm oder Hand verletzt. Die anderen drei beobachteten die Szene. Es gelang ihm, die Tiere zu verscheuchen. Daraufhin fuhr er zum Arzt und ließ die Wunde behandeln. Es wurde ein Abstrich für eine DNA-Untersuchung genommen, deren Ergebnis noch nicht feststeht. SE

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Polen: Wolf soll zwei Kinder gebissen haben

Im Dorf Strzebowiska in den Bieszczady-Bergen (Woiwodschaft Karpatenvorland (województwo podkarpackie)) soll ein Wolf am Dienstag Abend zwei Kinder, ein acht Jahre altes Mädchen und einen zehn Jahre alten Jungen, gebissen haben. Polnischen Medienberichten zufolge sollen die Kinder bei dem Angriff Bisswunden erlitten haben. Sie befinden sich nicht in Lebensgefahr, wurden jedoch in ein Krankenhaus in Lesko eingeliefert. Nach Rücksprache mit dem Umweltministerium habe die Regionaldirektion das Tier zum Abschuss freigegeben. Ein Forstbediensteter führte mit Unterstützung der Polizei eine Jagd auf das Tier durch, der Wolf wurde dabei erschossen. Bereits Mitte Juni soll es in der Region  in einem privaten Resort in Wetlin einen Beißvorfall mit einem Wolf auf einem Zeltplatz gegeben haben, bei dem eine Touristin gebissen wurde. Der Fernsehsender tvn24 berichtet ebenfalls über den Vorfall, bezieht sich bei seiner Berichterstattung aber auf den Bericht des Radiosender rmf24 (Beitragsbild). Zunächst gab es keine weitere Bestätigungen für den Vorfall, mittlerweile haben aber diverse andere polnische Medien das Thema aufgegriffen. tvn24.pl zufolge hat ein Sprecher der Landespolizeizentrale in Rzeszów den Vorfall gegenüber der Chefredaktion von tvnmeteo.pl bestätigt. Der erlegte Wolf soll auf mögliche Krankheiten wie Tollwut untersucht werden.

Update: Nach einem Bericht von wiadomosci.wp.pl soll der Vorfall sich in Przysłup ereignet haben, wenige hundert Meter von Strzebowiska entfernt. Die Kinder hätten bei dem Angriff leichte Verletzungen an den Beinen davongetragen. Es seien Zweifel geäußert worden, ob es sich bei dem Tier um einen Wolf oder einen Hund handle. red.

 

Meldung zum angeblichen Bissvorfall auf tvn24.pl (Screenshot)

Beitragsbild: Bericht über Bissvorfall auf rmf24.pl

Munster: Wolfswelpen wurden wahrscheinlich tot gebissen

CDU Niedersachsen: “Grüne stellen Ausweitung des Wolfsbestands in Niedersachen über allgemeinen Tierschutz” +++ SPD Niedersachsen fordert “wolfsfreie Zonen”, FDP will Wolf ins Jagdrecht aufnehmen +++

Dem Wolfsbüro des NLWKN (Niedersächsischer Landebetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz) liegen die Ergebnisse der Analyse der genetischen Proben der beiden am 8. August im Bereich des Truppenübungsplatz Munster Nord tot aufgefundenen Wolfswelpen (JAWINA berichtete) vor. Das Senckenberg-Institut in Gelnhausen kommt zu dem Ergebnis, dass die beiden Welpen Nachkommen der Fähe waren, die Anfang Juli im Landkreis Heidekreis auf der B209 bei Bispingen bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt wurde. Auch das Vatertier der Welpen ist bekannt. Es handelt sich um einen Rüden, der zuvor sowohl auf dem Gelände des Unternehmens „Rheinmetall” bei Unterlüß als auch auf dem Truppenübungsplatz Munster nachgewiesen werden konnte.

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Schweiz: Fuchs beisst schlafende Kinder

In Pfäffikon im Schweizer Kanton Zürich hat ein Fuchs zwei zwölf und 14 Jahre alte Kinder gebissen, die auf der Terrasse eines Wohnhauses schliefen. Der Fuchs war schon mehrfach im Garten des Hauses beobachtet worden, wie das Onlineportal 20minuten berichtet. Der Vater der Kinder vermutet, dass der Fuchs an der Hand des älteren Kindes geschnüffelt habe, woraufhin dieses beim Aufwachen zusammenzuckte. Der Fuchs habe sich erschreckt und zugebissen. Nach dem Biss in die Hand des älteren Kindes, biss er auch noch dem jüngeren Jungen in die Hand und beide Schultern. Dem älteren Bruder gelang es dann, den Fuchs zu vertreiben. Die Bissverletzungen waren nicht tief und wurden vom Vater verarztet. Die Kinder erhielten eine Tetanus-Impfung. SE

Beitragsbild: Fuchsstrecke. Foto: SE