Schlagwort-Archive: Gatter

Niedersachsen: Wölfe töten 23 Stück Damwild in Gatter

Landesbauernverband Brandenburg: Wolf “Existenzbedrohung für Weidehalter”

In Brockhimbergen (Landkreis Uelzen) sind Wölfe in ein Damwildgatter “gleich neben den Wohnhäusern” eingedrungen und haben 20 Tiere getötet. Drei weitere wurden so schwer verletzt, dass sie später erschossen werden mussten. “Bestürzt” zeigten sich Nachbarn, Jäger und andere Weidetierhalter, schreibt die az-online (siehe Link). Ein Alptraum sei wahr geworden, sagte der Leiter des Hegerings Himbergen der Zeitung. Anscheinend haben die Wölfe sich unter dem “mannshohen Zaun” durchgegraben. Der NDR hat derweil den wahren Schuldigen ermittelt: Die Haltungsbedingungen hätten “die blutige Attacke ermöglicht”, das Damwild habe “verzweifelt zu fliehen versucht, konnte aber wegen der Umzäunung nicht entkommen.” Der zuständige Wolfsberater hat den Schaden aufgenommen und DNA-Proben entnommen, die zur Zeit untersucht werden. Er geht dem NDR zufolge aufgrund des Schadensbilds von einem Wolfsangriff aus.

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Bayern: Luchs reißt Gatterwild

Im Schönderlinger Wald bei Schondra im bayerischen Landkreis Bad Kissingen hat ein Luchs drei Damhirsche in einem Gatter gerissen. Das berichtet OsthessenNews. Zunächst waren es nur zwei, doch Experten rieten dem Gatterbetreiber, die Kadaver liegen zu lassen, weil Luchse häufig zu einem Riss zurückkehren und die Hoffnung bestand, den Luchs mit einer Fotofalle hundertprozentig zu überführen. Ein guter Tipp: Denn der Luchs kam wieder, allerdings verschmähte er das Aas und riss sich lieber einen frischen Hirsch. Das mit der Überführung des Luchses klappte auch, weil der Gattermeister das Tier auf frischer Tat ertappte: Der Mann sah den Luchs mit einem lässigen Satz über den Zaun entschwinden.

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Brandenburg: Nach Häufung von Wolfsangriffen – Umweltminister beschwichtigt Landwirte

Innerhalb weniger Tage haben Wölfe in Brandenburg etwa 15 Stück Damwild aus Gatterhaltung getötet. In Pfaffendorf und im Gut Hirschaue in Birkholz (Landkreis Oder-Spree) mussten Landwirte drei Wolfsangriffe auf Nutztierbestände erleben. In allen Fällen richtete mit hoher Wahrscheinlichkeit mindestens ein Wolf erheblichen Schaden in den landwirtschaftlichen Wildtierhaltungen an – das Damwild wurde entweder sofort getötet oder musste aufgrund schwerer Verletzungen getötet werden. Brandenburgs Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger hat deshalb betroffene Landwirte, Bürger aus den beiden Gemeinden, Vertreter des Landkreises Oder-Spree sowie Wolfschutzexperten des Landesamts für Umwelt zu einer Abstimmungsrunde zu diesem Thema nach Potsdam eingeladen, teilt das Brandenburger Umweltministerium in einer aktuellen Presseerklärung mit.

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