Schlagwort-Archive: Frühjahrsbejagung

Österreich: “EuGH-Entscheidung zur Frühjahrbejagung von Waldschnepfen „nicht nachvollziehbar“

Niederösterreichischer Jagdverband (NÖ Jagdverband): “Forschung und Monitoring belegen, dass sich Frühjahrsbejagung nicht auf Fortpflanzungserfolg auswirkt.”

Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat zur Frühjahrsbejagung der Waldschnepfe in Niederösterreich verkündet, dass der Klage der Europäischen Kommission stattgegeben wird. Grund ist demnach ein Verstoß gegen die EU-Vogelschutzrichtlinie. Für den NÖ Jagdverband ist diese Entscheidung ebenso wie die vorangegangene Klage der EU-Kommission nicht nachvollziehbar. Denn gemeinsam mit dem Land Niederösterreich ist der NÖ Jagdverband dazu bereits seit 2013 mit der EU Kommission in einem regen Austausch und hat 2018 auch eine umfangreiche und wissenschaftlich untermauerte Argumentation übermittelt. Darin wird dargelegt, dass die Frühjahrsbejagung schonender als andere Bejagungsformen wäre und diese auch keinerlei Auswirkungen auf die Besatzentwicklung der Waldschnepfen hat. Zudem führen die Jägerinnen und Jäger ein umfassendes Monitoring durch, das die Argumentation stützt.

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Landesjägertag Niederösterreich 2018: Landesjägermeister kritisiert “lebensferne EU-Öko-Bürokratie”

LJM Joseph Pröll: Pröll: “Ich glaube an ein Europa, dass uns die großen Probleme löst und in den kleinen Dingen frei leben lässt. Was wir aber in den letzten Jahren erleben, ist ein Europa, dass in den großen Fragen zunehmend versagt und dafür in den kleinen Dingen umso hartnäckiger in das Leben der Menschen eingreift.”

Niederösterreichs Jäger wollen sich künftig offensiver an der gesellschaftspolitischen Diskussion rund um Umwelt-, Natur- und Tierschutz beteiligen und hier auch klarer als bisher Position beziehen. „Mit über 35.000 Mitgliedern allein in Niederösterreich sind wir eine kompetente Stimme, die ein Recht darauf hat, gehört zu werden und dieses Recht wollen wir auch in Anspruch nehmen,“ so Landesjägermeister Josef Pröll. Niederösterreichs Jägerinnen und Jäger seien täglich für den Erhalt von Natur und Umwelt im Einsatz, es sei demokratiepolitisch auf Dauer schwer erklärbar, dass gleichzeitig eine radikale Minderheit von Tierrechts-Aktivisten die öffentliche Debatte einseitig beherrsche und so versuche, die Politik vor sich herzutreiben. Pröll: „Es ist an der Zeit, dass hier wieder Ausgewogenheit herrscht.“

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Hessenforst korrigiert Darstellung von HR und LJV Hessen

Bezug nehmend auf die Pressemitteilung des Landesjagdverbands Hessen “Kein schwangeres Wild bejagen” und den Beitrag des Hessischen Rundfunks (HR), auf den sich der LJV bezieht, teilt Hessenforst folgendes mit:

HessenForst, Landesbetriebsleitung

Datum: 21.03.2018

AZ.: L.3 – F 51

Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihrem heute veröffentlichten Homepagebeitrag entnehme ich, dass die Pressemitteilung des LJV über den HR-Beitrag des vergangenen Montags zu Mißverständnissen geführt hat. Der HR hat bereits eine Korrektur auf seiner Homepage veranlasst.

Aus diesem Grunde schicke ich Ihnen folgende Informationen aus Sicht von Hessen-Forst:

Das FA Frankenberg hat im Rahmen des Beitrages ausgesagt, dass ab Mai die Jagd wieder beginnt. Von Treib- (Bewegungs-)jagden war unsererseits nie die Rede.
Einzeljagd ab Mai ist die Regel, auch außerhalb von Hessen-Forst.

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