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Niedersachsen: Wolfsriss im Freibad?

+++ “Stinkt zum Himmel”: Bahn lässt totgefahrene Wildschweinrotte einfach liegen +++ Zwölf Schafe gerissen: Der Wolf ist in den Niederlanden angekommen +++ Thüringen: Überfahrenes Tier ist kein Wolfs-Hybride, sondern Hund +++

Im Rosenbad in Bad Bevensen (Landkreis Uelzen) soll ein Wolf ein Reh gerissen haben. Die Ergebnisse der DNA-Untersuchung stehen zwar einem Bericht des NDR zufolge noch aus, aber der zuständige Wolfsgutachter sieht deutliche Hinweise für einen Wolf als Verursacher. Genannt wurden der markante Kehlbiss, zudem weist das Beutetier, anders als bei Rehen, die Opfer wildernder Hunde werden, keine weiteren Verletzungen auf. Auch typisch: Der Wolf öffnete die Bauchdecke und fraß zuerst die inneren Organe. Der vermeintliche Wolfsriss sorgt für Verunsicherung in Bad Bevensen, denn das Rosenbad liegt zwar am Waldrand, ist aber nur 250 Meter von der Innenstadt entfernt. Die Stadt wolle dem nun entgegentreten, schreibt der NDR, im Mai solle es eine Informationsveranstaltung über die von Wölfen (nicht) ausgehenden Gefahren geben. SE

Beitragsbild: Kehlbiss (in diesem Fall an einem Stück Damwild von einem Hund angebracht – Hunde mit nicht verkümmerten Instinkten können das also auch. (Symbolbild)). Foto: SE

Nackte, Kanone 2 1/2: Jäger soll ins Freibad geschossen haben

Der Jäger, der Badegästen in einem Freibad in Engen (Kreis Konstanz) ein unvergessliches Ferienerlebnis bescherte, indem er mit Waffe und in Tarnkleidung das Freibadgelände stürmte, um dort einen Fuchs zu Ende zu schießen (JAWINA berichtete), soll von außerhalb ins Freibadgelände geschossen haben. Das berichtet der Südkurier. Das Blatt zitiert einen Polizeisprecher mit den Worten, das Projektil sei “höchstens einen Meter neben dem Zaun eingeschlagen.” Der Bademeister schilderte den Vorgang so, dass der Jäger direkt am Zaun stand und “durch diesen hindurch” auf den Fuchs geschossen habe – und dann auch noch vorbei. Nur 30 bis 40 Meter entfernt hätten sich Badegäste aufgehalten. Nach dem Fehlschuss habe der Jäger dann das Freibadgelände betreten, um seine Jagd fortzusetzen. Der Bademeister habe den Jäger zunächst aufgefordert, das Schwimmbad zu verlassen, dann habe er den Weidmann in einem Kiosk bis zum Eintreffen der Polizei “festgehalten”, so der Bademeister im Südkurier.

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Nackte Kanone: Mit Jagdwaffe ins Freibad

Ein bemerkenswertes Maß an Sensibilität legte ein Weidmann im Kreis Konstanz (Baden-Württemberg) an den Tag, der in Zeiten grassierender Terrorangst mit seiner “Langwaffe” und in “militärähnliche Tarnkleidung” gewandet in ein Freibad marschierte, um dort eine auf dem Nachbargrundstück begonnene Fuchsjagd zu Ende zu führen.

Im Polizeibericht zu dem Vorfall heißt es: Vom Schwimmmeister des Freibads wurde am Sonntagnachmittag, gegen 15.30 Uhr die Polizei informiert, dass sich ein Mann mit einer Langwaffe im Freibadgelände aufhalte und zuvor eine Schussabgabe wahrgenommen worden sei. Im Rahmen der sofortigen Abklärungen durch entsandte Beamte des Kriminaldauerdienstes stellte sich heraus, dass es sich bei dem angetroffenen Mann um einen Jagdpächter handelte. Er war zuvor über die Polizei von einem Nachbar angefordert worden, da auf seinem an das Schwimmbad angrenzenden Grundstück ein verletzter oder kranker Fuchs festgestellt wurde.

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