Schlagwort-Archive: Frau

Lübeck: Frau auf Hundespaziergang von Wolf bedrängt

+++ Sachsen: “Menschen leiden wirklich unter dem Wolf” – Ministerpräsident fordert Schutzjagd auf Wölfe und kritisiert “absurde Vorschläge” von Bundesumweltministerin Schulze +++ Thüringen: Schwarzwild-Abschussprämie für Jäger und Hundeführer verlängert +++ RLP: DNA-Nachweis für Wolfsansiedlung auf Truppenübungsplatz Daaden – Wolfsterritorium ausgewiesen +++

Gestern um 10 Uhr vormittags ist eine Frau auf einem Spaziergang mit ihrem Hund am Stadtrand von Lübeck von einem Wolf bedrängt und verfolgt worden. Der Vorfall ereignete sich auf der Wiese am Behaimring / Landgraben im Osten Lübecks. Die Polizei bestätigte gegenüber JAWINA, dass der Anruf der verängstigten Frau bei der Einsatzleitstelle protokolliert wurde. Von polizeilicher Seite in Lübeck seien jedoch keine Maßnahmen ergriffen worden.

JAWINA hat mit der Frau gesprochen: “Das ist eine große Heidewiese”, berichtet sie, “Umgeben von Wald. Ich ging mit meinem Hund – nicht mehr so fit, ein alter Hund – spazieren. Der Hund war angeleint. Plötzlich stand der Wolf vor uns, er kam aus dem Wald.” Fünf Meter vor ihr und ihrem Hund stand der Wolf, guckte sie an. “Der hat überlegt, was er macht, ich war zu Tode erschrocken.”

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Foto mit erlegtem Hirsch gepostet – Tinder sperrt Nutzerin

Das Dating-Portal Tinder hat eine Nutzerin aus Vermont gesperrt, weil sie ein Foto mit einem erlegten Hirsch gepostet hat. Das berichtet der amerikanische Fernsehsender abc7news. In dem Beitrag berichtet die Nutzerin namens Nichole, dass sie die App wenige Stunden nach dem Posten des Fotos nicht mehr nutzen konnte. Auf Nachfrage teilte ihr Tinder mit, dass sie gegen die Nutzungsbedingungen sowie die Community-Richtlinien verstoßen habe. Nichole vermutet, dass sich andere Nutzer an dem Foto mit dem erlegten Hirsch gestört und sich bei Tinder beschwert haben. “Dabei habe ich das Foto so beschnitten, dass weder Waffen noch Blut zu sehen sind”, sagt die Frau gegenüber ABC7: “Meine Familie und ich, wir sind keine Trophäenjäger [was ja auch o.k. wäre, Anm. d. Red.], wir jagen, um zu essen. Wir respektieren das Tier, wir respektieren die Natur, wir verwerten jeden Teil des erlegten Hirschs, den wir verwerten können. Wir schießen nur, wenn wir sicher sind, einen guten Schuss anzubringen, der das Tier so schnell und so schmerzlos wie möglich tötet”, erklärt Nichole.

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Rheinland-Pfalz: 86-jährige bei Jagdunfall erschossen

Update: Ermittlungsverfahren gegen Jäger eingeleitet

Am Sonntagnachmittag kam es gegen 14:45 Uhr in Dalberg bei einer angemeldeten Jagd zu einem Jagdunfall. Eine 86-jährige Frau ist an den Folgen einer Schussverletzung verstorben. Zu den genauen Umständen kann derzeit noch keine Aussage getroffen werden. Die Staatsanwaltschaft und das zuständige Fachkommissariat des Polizeipräsidiums Mainz haben die Ermittlungen aufgenommen.

Die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach hat inzwischen ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung gegen einen 60-jährigen Jäger eingeleitet. Die Kriminalinspektion Bad Kreuznach führt die notwendigen Ermittlungen zu dem gestrigen Jagdunfall in Dalberg. Im Rahmen einer eingehenden Spurensuche vor Ort sollen so bei Tageslicht weitere Erkenntnisse zum genauen Ablauf des tödlichen Unfallgeschehens gewonnen werden. Nach bisherigem Ermittlungsstand hielt sich der beschuldigte 60-jährige erfahrene Jäger der Jagdgesellschaft alleine im näheren Unfallbereich auf.

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Sumo-Style: Rehbock von korpulenter Frau versehentlich erschlagen

Zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall “zwischen einem Rehbock und einer Besucherin” kam es im Rostocker IGA-Park, wie die Rostocker Feuerwehr berichtet:  Demnach hatte sich am Sonntag Nachmittag ein Reh auf das Parkgelände verirrt. Vermutlich geriet es durch die vielen Besucher in Panik. Als der Rehbock durch die Beine einer korpulenten Frau hindurch flüchten wollte, fiel diese rücklings auf das Tier. Während sich die Frau bei dem Sturz eine Verletzung des Sprunggelenks zuzog und mit dem Notarztwagen in ein Krankenhaus verbracht werden musste, überlebte das Reh den Zusammenprall nicht. Es erlitt einen Genickbruch und war sofort tot. Der Kadaver wurde von der Rostocker Feuerwehr geborgen. red.

Beitragsbild: Rehbock (Symbolbild) Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!