Schlagwort-Archive: Frankfurt am Main

Gansheitliches Denken

Eine problematische, sich rasch ausbreitende Tierart, genervte Anwohner, geschädigte Landwirte, zerstrittene Experten, hitzige Diskussionen um Zaunschutz, Bejagung und die Gefährdung der Bevölkerung und natürlich grüne Politiker, denen der Rundumschutz noch der gewöhnlichsten Tierart wichtiger ist als jedes berechtigte menschliche Interesse. Nein, die Rede ist nicht vom Wolf – sondern von der Nilgans. In dem Beitrag “Nicht minder anziehend ist ihr Wesen” beschreibt Friederike Haupt in der FAZ das Leiden der Frankfurter an der Nilgans. Die Neozoen breiten sich massiv aus, die vom keimbelasteten Kot der Vögel verschmutzten Liege- und Badewiesen stellen eine Gesundheitsgefahr für Kinder dar, durch ihr aggressives Verhalten und ihre zahlenmäßige Übermacht vertreiben sie andere Vögel. Die Frankfurter Umweltdezernentin, laut FAZ “eine Grüne mit Biologie-Diplom und WWF-Vergangenheit”, lehnt die erwiesenermaßen effizienteste Vergrämungsmaßnahme ab: Auf keinen Fall sollen ein paar von den Vögeln abgeschossen werden – ein klarer Fall von gansheitlichem Denken.

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Frankfurt a.M.: Fuchs attackiert Frau – Verdacht auf Tollwut

In der Nacht auf Donnerstag ist eine Frau in Frankfurt am Main von einem Fuchs angegriffen worden. Der Vorfall ereignete sich in der Stephan-Heise-Straße im Bezirk Praunheim. Der Fuchs hatte gegen 23.20 Uhr versucht die 48-jährige Frau zu beißen, jedoch gelang es ihr den Angriff abzuwehren. Die Frau verständigte die Polizei, als die Streife eintraf, fand sie das augenscheinlich schwerkranke Tier vor. Um weitere Gefahren für die Bevölkerung abzuwehren und das qualvolle Leiden des Tieres zu beenden, musste bedauerlicherweise von der Waffe Gebrauch gemacht werden, teilt die Polizei mit. Es besteht der Verdacht, dass das Tier an Tollwut erkrankt war. Dies werde nun überprüft. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei Frankfurt vor möglichen tollwütigen Tieren im Bereich Praunheim. Bei entsprechendem Verdacht  wird geraten, das Ordnungsamt und bei akuter Gefahr der Notruf der Polizei zu verständigen. Deutschland gilt seit neun Jahren als tollwutfrei. PM

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Neue Wolfsvorfälle in Frankfurt/Main und Peine

Auf der A661 im Osten Frankfurts (Hessen) ist gestern Morgen (21.04.) vermutlich ein Wolf überfahren worden. Der Kadaver wurde zwecks weiterer Untersuchung ins Senckenberg-Institut für Naturschutzgenetik in Gelnhausen verbracht. In Peine (Niedersachen) soll ein Wolf den Husky einer Spaziergängerin angegriffen haben, wie die Peiner Allgemeine Zeitung berichtet. SE