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Sachsen: LJV-Präsidium tritt teilweise zurück

Die Selbstzerlegung des LJV Sachsen schreitet voran: Gestern Abend sind der Präsident des Landesjagdverbands Sachsen (LJV-SN), Frank Conrad, Vizepräsident Norman Härtner und Schatzmeister Kurt Reichel von ihren Ämtern zurückgetreten. Nach Informationen von JAWINA führten Streitereien um Grundsatzpositionen zum Wolf zu dem Zerwürfnis. Einen letzten Anstoß lieferte demnach die Verabschiedung der Bautzener Erklärung (JAWINA berichtete), die nicht von allen Vorstandsmitgliedern mitgetragen worden sei. Auf der nächsten erweiterten Präsidiumssitzung des LJV-SN soll nun über das weitere satzungskonforme Vorgehen beraten werden. Es werde angestrebt, die vakanten Präsidiumsposten durch Neuwahlen nachzubesetzen. Bis dahin werden die Ämter wahrscheinlich kommissarisch geführt. Das bisherige Präsidium war 2016 gewählt worden, planmäßige Neuwahlen stünden erst 2020 wieder an. SE

Beitragsbild: Präsidium des LJV Sachsen auf der Internetseite des Verbands (Screenshot, Ausschnitt).

Die Red. dankt JAWINA-Leser HL für den Hinweis!

Neuwahlen im Landesjagdverband Sachsen

Heute fand im Hotel „Schwarzes Roß“ in Siebenlehn der 27. Landesjägertag statt. Da die Präsidiumswahl nicht wie ursprünglich geplant am 23. April 2016 im Rahmen des 26. Landesjägertages stattfinden konnte wurde diese auf den 22. Oktober 2016 vertagt. Nachdem sämtliche Mitglieder des Präsidiums auf dem 26. Landesjägertag ihren Rücktritt erklärten, wurde diese erneute Zusammenkunft der Delegierten in diesem Jahr und die damit verbundene Neuwahl nötig. Insgesamt kamen am Samstag 113 Delegierte zum höchsten Gremium des Landesjagdverbandes Sachsen e.V. zusammen. Die Wahl fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Weiterlesen

Landesjägertag Sachsen: Präsidentenwahl gescheitert

Die Neuwahl eines Präsidenten nach dem Rücktritt von Gerd Dittrich war einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte auf der Jahreshauptversammlung des LJV Sachsen, der im Rahmen des  26. Landesjägertags am 23. April in Freital stattfand. Doch daraus wurde nichts: Die Wahl konnte aufgrund formaler Fehler nicht stattfinden, wie LJV-Geschäftsführer Jan-Walter Heikes gegenüber der Presse erklärte. Eine Gruppe von Delegierten hatte wegen nicht satzungskonformer Fristverletzungen eine Vertagung der Wahl beantragt. Der LJV hat nun zwei Monate Zeit, um die 140 Delegierten erneut – diesmal fristgerecht und formal korrekt – zur Wahl zu laden. In der Zwischenzeit führt weiterhin der stellvertretende Präsident Frank Conrad den Verband, der bislang auch einziger Bewerber um den Präsidentenposten ist. SE

Update: Pressemitteilung des LJV Sachsen zur “vertagten” Wahl

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