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Hessen: Weidetierhalter kritisieren “praxisfremden Wolfskuschelkurs”

+++ Bayern: ASP-Angst – Erhöhung der Absschussprämie und Drohneneinsatz bei der Wildschweinjagd +++ Brandenburg: Tägliche Drückjagden auf Schwarzwild im deutsch-polnischen Grenzgebiet +++ NRW: Wildschwein durchbricht Terrassentür +++ Baden-Württemberg: Wildschwein besucht Tankstelle und wird erlegt +++ Saarloand: Keiler beschädigt mehrere Autos in Saarbrücken +++ Japan: Wildschweine erobern Tokyo +++ Schweiz: Wolf im Kanton Graubünden von Zug überfahren +++ 

Schäfer fordern Bestandsobergrenze für Wölfe und “wirkliches Wildtiermanagement”

Die aktuelle Entwicklung der Wolfsnachweise in Hessen beunruhigt die hessischen Weidetierhalter massiv, heißt es in einer Pressemitteilung des Hessischen Schafzüchterverbandes: Im Jahr 2019 seien bereits mehr als 30 Nachweise von Wölfen in Hessen auf der offiziellen Monitoring-Homepage des HLNUG verzeichnet. 10 der 30 Nachweise beruhen auf Rissen in Schafherden, bei denen regelmäßig mehrere Tiere betroffen waren.

Aus diesem Grund sehe sich der Hessische Verband für Schafzucht und –haltung e.V. gezwungen, an die Öffentlichkeit zu gehen. Weiter heißt es: “Da in das Beutespektum des Wolfes nicht nur unsere Schafe und Ziegen fallen, sondern auch Kälber, Fohlen, Gefügel, Gatterwild, Kameliden, Esel und Ponys suchen wir den Zusammenschluss mit Weidetierhaltern der anderen Tierarten. So kann es in Hessen nicht weitergehen! Es ist „5 NACH 12“ für den Schutz der Weidetiere.

Die dauerhalfte Ansiedlung von Wölfen in Hessen steht kurz bevor, womöglich gar die erste Bildung eines Rudels. Die Weidetierhalter werden beim Schutz ihrer Herden vor dem großen Raubtier von der Politik alleingelassen. Immer wieder hören wir in den Aussagen der Naturschutzbehörden, wie wichtig die Beweidung unserer offenen Landschaften für die Erhaltung der Biodiversität sei. Das wissen wir schon lange.

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