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Coronakrise trifft Projekt Fellwechsel hart

Das Start-up-Unternehmen hat Kurzarbeit angemeldet, die Produktion ruht. Aufträge zur Balgbearbeitung werden ab September ausgeliefert. Unterstützung aus der Jägerschaft ist weiterhin nötig.

Die Fellwechsel GmbH hat aufgrund der Coronakrise, die zu einem Zusammenbruch des Pelzmarktes geführt hat, den Streifbetrieb bis auf Weiteres eingestellt und tiefgefrorene Ware zwischengelagert. Das teilt das Unternehmen mit. In einer Presseerklärung der Fellwechsel GmbH heißt es dazu weiter: “Wie sich der Produktionsstopp auf die Sammelsaison 2020/21 auswirkt, ist noch nicht absehbar. “Um Kosten einzusparen, haben wir schweren Herzens zunächst die Produktion ausgesetzt. Wir sind auf Kurzarbeit gegangen und haben die Coronahilfen selbstverständlich voll ausgeschöpft”, sagte Fellwechsel-Geschäftsführer Andreas Leppman und ergänzte: “Die Lage ist ernst, aber wir arbeiten an einer Lösung.” Es gebe derzeit Gespräche mit einem Kooperationspartner, Details könnten noch nicht genannt werden.

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Fellwechsel GmbH: Vorerst kein Geld mehr für gelieferte Füchse

+++ AfD und FDP gegen Gängelung von Legalwaffenbesitzern +++ Brandenburg: Bisam gefährdet Oderdeich +++ Brandenburg: Wölfe reißen Gatterwild bei Frankfurt/Oder +++ Schleswig-Holstein: Risse durch Problemwolf GW924m in Ostholstein nachgewiesen +++

Interview mit Andreas Leppmann von Fellwechsel

Die nächste Sammelsaison hat gerade begonnen. Das gemeinsame Projekt „Fellwechsel“ von LJV Baden-Württemberg und DJV geht damit bereits in die dritte Saison. Im Interview erklärt Andreas Leppmann, Geschäftsführer der Fellwechsel GmbH, wie Jägerinnen und Jäger am Projekt teilnehmen können und welchen Nutzen die kommende Jägergeneration davon haben könnte.

DJV: Herr Leppmann, Sie haben seit einem Jahr die Betriebserlaubnis für die Abbalgstation in Rastatt. Welche Bilanz ziehen Sie für das Projekt Fellwechsel?

Andreas Leppmann: Wir sind nach wie vor beeindruckt von der riesigen Resonanz innerhalb der Jägerschaft. Wir haben bisher 25.000 Tiere eingesammelt und bereits 12.000 Tiere gestreift. Derzeit arbeiten wir unter Hochdruck daran, die restlichen gelieferten Tiere zu streifen, zu gerben und weiter zu verarbeiten.

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Projekt Fellwechsel informiert zum Start der Raubwildsaison

Die Fellwechsel GmbH ist ein Projekt von Deutschem Jagdverband (DJV) und Landesjagdverband Baden-Württemberg (LJV BW). Ziel ist, die “Nutzung von Bälgen aus der Jagd aktiv zu fördern.” Zum Beginn der neuen Saison hat Fellwechsel die wichtigsten Informationen für interessierte Jäger zusammengestellt: Dazu heißt es auf der Internetseite von Fellwechsel: “Ab Mitte November sind die Bälge der Raubsäuger reif und es kann wieder gesammelt werden.” Und das geht so:

Was und Wie?

Angenommen wird (nach dem jeweiligen Landesjagdrecht) alles Raubwild, Nutria (ab ca. 4-5 Kilo) und Bisam erlegt von Mitte November 2018 bis zum 3. Februar 2019 mit verwertbaren Bälgen. Tiere aus der Fangjagd oder mit Schrot erlegte sind in der Regel gut zu verwerten. Bei der „kleinen Kugel“ sollte der Ausschuss nicht größer als ein 2 Euro Stück sein! Fall- und Unfallwild wird grundsätzlich nicht angenommen.

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