Schlagwort-Archive: Fahndung

Baden-Württemberg: Polizei sucht mit Fahndungsbildern nach verschwundenem Jäger

+++ Niedersachsen: Erster Wolfsnachweis im Kreis Wolfenbüttel +++

Seit Mittwoch, d. 29.8. wird der 50-jährige Simon Paulus aus Birkenfeld (Enzkreis) vermisst. Bisherigen Feststellungen des Kriminalkommissariats Pforzheim zufolge ist der Vermisste Mitglied in einem Schützenverein sowie Jäger und daher im Besitz legaler Schusswaffen, die in seiner Wohnung nicht mehr aufzufinden sind. Am Mittwochabend gegen 21:30 Uhr konnten Anwohner einen Streit zwischen dem 50-Jährigen und zwei weiteren Personen wahrnehmen. Vermutlich haben sich diese Personen auch in der Wohnung und im Bereich des Wohnhauses des allein lebenden Vermissten aufgehalten und sind mit einem Fahrzeug im Ort unterwegs gewesen. Beamte der Kriminaltechnik konnten im Areal Blutspuren sichern, bei denen es sich eindeutig um das Blut des 50-Jährigen handelt, sodass nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Mann einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist.

Die Ermittler erhoffen sich durch die Veröffentlichung zweier Fotos, die den Vermissten zeigen, neue Hinweise und haben weiterhin folgende Fragen:

– Wer hat im Zeitraum von Mittwoch, dem 29. August bis Donnerstag, dem 30. August fremde Personen oder Fahrzeuge im Ort gesehen oder sonstige verdächtige Beobachtungen gemacht?

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Projektil in Schluchsee-Wolf gefunden

Illegale Abschüsse sind mit hohem Risiko verbunden

In der Leber des tot aus dem Schluchsee geborgenen Wolfs ist ein Projektil geborgen worden, wie das Umweltministerium Baden-Württemberg mitteilte: “Der tote Wolf weist Verletzungen im Brustbereich auf. Diese stammen von einem Projektil, das in der Leber des Wolfes gefunden wurde. Nähere Informationen zum möglichen Tathergang können aus ermittlungstaktischen Gründen zum jetzigen Zeitpunkt nicht mitgeteilt werden.” Je nach Zustand des aufgefundenen Geschosses könnte es möglich sein, nicht nur Art und Hersteller der verwendeten Munition sowie das Kaliber der Waffe zu bestimmen, sondern das Projektil einer bestimmten Waffe eindeutig zuzuordnen. Die Bild-Zeitung fragt demgemäß auch schon, ob jetzt “alle Jäger zur Waffenprobe” müssten. Die Fahnder nähmen die “örtlichen Jagdreviere ins Visier.”

Der Fall verdeutlicht das hohe Risiko, das mit illegalen Wolfs-Abschüssen verbunden ist. Der Red. ist zwar bisher nur ein Fall aus dem Jahr 2008 bekannt, in dem es zu einer Verurteilung kam. Damals hatten mehrere Jäger bei einer Jagd im Wendland auf einen Wolf geschossen, der zuvor bereits von einem unbekannten Schützen einen Schuss erhalten hatte. Sie wollten das Tier von seinen Qualen erlösen und wurden zu hohen Geldstrafen verurteilt. Ein Prozessbeobachter hatte seinerzeit resümiert, dass sich im Gerichtssaal mehr Gutachter, Zeugen und Ermittler befanden, als in manchem Mordprozess. Dies verdeutlicht den Aufwand, den Polizei und Gerichte treiben, um den Tätern bei illegalen Wolfsabschüssen auf die Spur zu kommen. Und es kann kein Zweifel daran bestehen, dass die Justiz geneigt sein wird, am Nächsten, der sich erwischen lässt, mit einem abschreckenden Urteil ein Exempel zu statuieren, um diese Form von Selbstjustiz zu unterbinden.

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Jäger brutal verprügelt – wer kennt diese Typen?

Am Samstag, 15.07.2017 ist  in der Waldgemarkung Morshausen (Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz) gegen 16.50 Uhr ein dort zuständiger Jagdhüter bei einer Revierfahrt sowie weitere Waldspaziergänger auf eine Gruppe von Männern mit Motocrossrädern ohne Kennzeichen gestoßen. Als durch die Zeugen die Weiterfahrt der Geländekradfahrer verhindert und von den bisher unbekannten Männern ein Lichtbild gefertigt werden sollte, wurde der Jagdhüter durch einen der Kradfahrer mit einem Faustschlag auf das Auge schwer verletzt und fiel zu Boden. Danach wurde durch den Täter ein Baumast vom Boden aufgehoben und versucht, auf den Jagdhüter einzuschlagen, was jedoch durch einen eingreifenden Zeugen verhindert werden konnte.

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Jäger überfallen: Kripo fahndet bei “Aktenzeichen XY” nach Tätern

In der Nacht zu Montag, dem 24. August 2015, gegen 00.30 Uhr, drangen zwei bislang noch unbekannte Täter in ein freistehendes Einfamilienhaus im Raum Hilchenbach ein. Die maskierten Täter bedrohten den anwesenden Wohnungsinhaber, einen 65-jährigen passionierten Jäger, mit einem Messer und raubten unter anderem Bargeld, Uhren, ein Handy sowie zwei unbrauchbar gemachte Langwaffen. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: circa 1.85 Meter groß, schwarz gekleidet, mit Strümpfen maskiert, trugen Handschuhe, einer der Täter sprach akzentfreies Deutsch. Beide führten Taschenlampen mit sich.

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