Schlagwort-Archive: Fährtenarbeit

Jagdhunde: Mit dem Welpen auf die Spur

Die Einarbeitung auf die Spur ist ein Teil jagdlicher Ausbildung, die nicht früh genug beginnen kann. Auch mit Welpen ist sie bereits möglich. Ein Beitrag von Frank Martini.

Da haben Sie ihn nun endlich – den lang’ ersehnten künftigen Jagdgenossen. Gerade noch rechtzeitig vor Jahreswende oder Adventszeit kam er ins Haus, nun ist er erst wenige Wochen bei Ihnen. Und Sie überlegen nun, ob’s vielleicht angesichts der Jahreszeit und Ihrer Pläne nicht besser ein deutlich früherer Wurf hätte sein sollen? Mag schon sein, hilft Ihnen jetzt aber nicht mehr. Beim nächsten Mal vielleicht. Da Wichtigste aber: Ist nicht schlimm! Nur Mut! Sie wissen doch, es gibt kein schlechtes Wetter, nur unpassende Kleidung. Erst recht für Jäger und Rüdeleute. Also raus – die kalte Jahreszeit und das ‘Babyalter’ Ihres Hundes kann keine Ausrede sein, Gelegenheiten zu verschenken. Schließlich sehen Sie ja auch zu, Ihren Zögling ehestmöglich stubenrein zu bekommen und schon mal mit Sitz, Platz oder Ablegen sowie der Leine vertraut zu machen. Spätestens damit aber sind Ihr Welpe (und Sie) auch reif für die Spurarbeit.

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Die Reifeprüfung: Schweiß-Spezialisten auf der Fährte

Am 30. Mai fand im Thüringer Harz die erste Vorprüfung des Schweißhundevereins Deutschland (SHVD) in diesem Jahr statt. Jawina war dabei und zeigt Impressionen von der Fährtenarbeit des Suchensiegers – und vom Drumherum. Sechs Hunde waren zur Vorprüfung angetreten, die in vielen Bundesländern als Brauchbarkeitsprüfung für die Nachsuche anerkannt ist. Suchensieger Andreas Wilkens errang mit seinem 15 Monate alten BGS Huber den ersten Preis, drei Hunde landeten im dritten Preis, zwei mussten ohne Preis nach Hause fahren (sprich: fielen durch).

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Am Anschuss. Fotos: SE

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