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Die Rettung der Welt in fünf Schritten – was Sie dafür tun können.

Ein Gastbeitrag von JAWINA-Leser JS, inspiriert durch Besuche einschlägiger Foren

1. Stellen Sie ihr Konsumverhalten um, werden Sie Veganer!

Wenn alle Menschen Veganer werden, gibt es kein Tierleid mehr und die Weltbevölkerung lässt sich viel einfacher und ohne Klimaschädigung ernähren! Das erzählen zumindest die Veganer. Die Tiere, die bei der landwirtschaftlichen Bodenbearbeitung verstümmelt oder getötet werden, lassen Sie besser unter den Tisch fallen. Solche Kollateralschäden müssen bei der Rettung der Welt in Kauf genommen werden.

Ganz wichtig! Erzählen Sie jedem – gefragt oder ungefragt – von Ihrer veganen Lebensweise! Nur so tritt die einzig vertretbare Lebensweise ins Bewusstsein der übrigen Bevölkerung. Wenn man Sie nach Mangelerscheinungen fragt, tun Sie das als Falschinformation der Fleischerzeugerlobby ab! Wenn Ihr Gegenüber das Gespräch abbricht oder den Blick senkt, wenn Sie auf Veganismus zu sprechen kommen, ist dies ein Zeichen des schlechten Gewissens. Sie sind auf dem richtigen Weg!

Vergessen Sie nicht, einen Vorrat Nahrungsergänzungsmittel mit in den Urlaub zu nehmen. Diese sind im Ausland häufig nicht so leicht verfügbar, wie im Szenebezirk Ihrer Großstadt.

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Dummheit setzt sich ein Denkmal

Für Aufregung sorgt derzeit ein Foto, das ein Mitglied der Facebook-“Gruppe der waldfreundlichen Jäger” auf den Seiten des sozialen Netzwerks gepostet hat, wie die Passauer Neue Presse (PNP) berichtet. Darauf ist ein erlegter Rehbock zu sehen, dem anstelle des Bruchs eine “Zigarette danach”, wie der Erleger witzelt, in den Äser gesteckt wurde. Ein bezeichnendes Gehabe der Öko-Jäger-Fraktion, der es oft genug nicht reicht, anderer Meinung zu sein als die Traditions-Jäger und entsprechend anders zu jagen, sondern die im Hochgefühl ihrer vermeintlichen ideologischen Überlegenheit und Zeitgeistkompatibilität ein Riesenvergnügen daran finden, die verlachte und verachtete Lodenjockel-Fraktion zu verhöhnen und zu provozieren. Das besorgt auf dem peinlichen und zu Recht als anstößig kritisierten Foto nicht nur die Kippe, sondern auch die Sturmgewehr-ähnliche Knarre, die nicht nur den Traditionsjägern, sondern auch der kosnternierten Öffentlichkeit unmissverständlich klarmacht, worum es der Öko-Fraktion zu gehen scheint: Um einen mit aller Rücksichtslosigkeit zu führenden Krieg gegen die bösen Waldschädlinge und Knospenfresser.

Weder über die Intelligenz, noch über den Charakter von Jägern (auf beiden Seiten), die so viel Freude dabei empfinden, Öl ins Feuer einer letztlich läppischen Auseinandersetzung zu gießen und das Zerwürfnis der Jägerschaft wie einen langwierigen, verbissenen Nachbarschaftsstreit am köcheln zu halten, möchte ich mich hier äußern – eine angemessene Würdigung ohne strafrechtlich relevante Wortwahl erscheint kaum möglich. Noch dem dümmsten Legalwaffenbesitzer und Jagdscheininhaber müsste doch klar sein, dass die mit Inbrunst zelebrierte Zerstrittenheit der Jägerschaft der Sache der Jagd insgesamt schadet und unseren Gegnern in die Hände spielt. Bilder wie das von jenem “waldfreundlichen Jäger” gepostete, die jede Achtung vor der Kreatur vermissen lassen, sind ein gefundenes Fressen für Jagdgegner. Muss man wirklich daran erinnern: Wir Jäger sind eine kleine, privilegierte, von der Öffentlichkeit zunehmend argwöhnisch beäugte Minderheit – und die Mehrheit entscheidet darüber wie und ob wir in Zukunft noch jagen. SE

Beitragsbild: Der verlinkte Artikel in der Passauer Neuen Presse, Copyright: PNP

Das Volk verträgt die Wahrheit nicht…

Berichten von Facebook-Nutzern zufolge löscht das soziale Netzwerk Bilder, die vom Wolf gerissene Nutztiere zeigen. Dem unbestätigten Bericht zufolge erhielt der Nutzer, der die Bilder mit dem wohl ironisch gemeinten Kommentar “Willkommen Wolf” eingestellt hat, eine Support-Mitteilung von Facebook, dass “sein Foto wegen Inhalten zur Darstellung drastischer Gewalt gemeldet” worden sei. In der Folge seien die Bilder dann gelöscht worden. Wer hinter den Meldungen steckt, lässt sich nicht feststellen.

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DJV verurteilt Kirchenschändung

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat auf der Facebook-Seite des Verbandes einen Link auf den gestrigen Jawina-Bericht über eine Kirchenschändung militanter Jagdgegner gepostet. Vor einer Hubertusmesse war die zum UNESCO-Weltkulturerbe zählende St. Peter und Paul Kirche mit Parolen und Farben beschmiert sowie das Türschloss beschädigt worden. Der DJV verurteilt “diese neue Stufe des Extremismus” und ruft Kritiker der Jagd zu einer sachlichen und vernünftigen Diskussion auf. Ideologisch motivierte Beschädigung von jahrhundertealten Kulturschätzen könne nicht hingenommen werden, so der DJV auf Facebook.