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Brandenburg: Waschbär ertränkt Laika

Bei einer Übungseinheit für eine bevorstehende Jagdhundeprüfung ist ein nicht einmal ein Jahr alter Laika eines Jägers aus Fürstenwerder (Landkreis Uckermark) von einem Waschbär ertränkt worden. Jäger und Hund übten an einem See bei Hildebrandshagen, als der Hund aufwarf und ins Schilf lief. Er hatte  Witterung von dem Waschbär bekommen, wie der Nordkurier berichtet. Nach einem kurzen Zweikampf nahm der Waschbär das offene Wasser an, der Hund schwamm hinterher. Der Jäger versuchte noch,  seinem Hund zu Hilfe zu kommen, wegen des dichten Schilfs und des tiefen Morasts gelang ihm dies jedoch nicht. Als der Waschbär 60 bis 90 Meter hinausgeschwommen war, wendete er, um den Hund anzugreifen. Er verkrallte sich in den Kopf des Hundes und biss vermutlich zu. Der Hund ging unter, tauchte japsend noch einmal kurz auf und versank dann endgültig. Der Besitzer war am Ufer auf einen Baum geklettert. Von seiner Warte aus musste er alles mit ansehen. Später gelang es ihm, den toten Hund von einem Boot aus zu bergen. red.

Beitragsbild: Waschbären sind wehrhaft, nicht immer geht es so aus, wie auf dem Bild. Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser TU für den Hinweis!

Ein hartes Urteil

Sylvester 2013. Fünf Freunde paddeln auf einen See im oberbayerischen Geisenfeld, um Enten zu jagen. Einem von den Männern gehören der Teich und das Boot. Es kommt zu einem Unglück, das Boot der Jäger kentert. Drei von ihnen können sich ans Ufer rettern, zwei ertrinken, ein 33 und ein 70 Jahre alter Mann sind tot. Ein tragisches Unglück? Die Staatsanwaltschaft sieht das anders. Sie spricht dem Teichbesitzer die Schuld an dem Tod der Ertrunkenen zu: Er hätte als Jagdveranstalter die Männer mit Schwimmwesten ausrüsten müssen. Dies unterlassen zu haben, bedeute eine schuldhafte Verletzung seiner Sorgfaltspflichten. Die Gefahr, zu kentern und im eisigen Wasser zu ertrinken, hätte ihm bewusst sein müssen. Das Boot sei überladen, der Bootsführer unerfahren gewesen. Ende 2014 verurteilt das Amtsgericht Pfaffenhofen den Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung und gefährlichem Eingriff in den Schiffsverkehr zu einer Geldstrafe von 19.600 Euro. Der Verurteilte weist die Schuld von sich, akzeptiert die Strafe nicht. Sein Anwalt spricht von einer Tragödie. Es habe keinen eindeutigen Veranstalter gegeben. Man sei halt aufgebrochen und losgerudert.

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Bayern: Jäger ertrinkt bei Entenjagd

Ein 40 Jahre alter Jäger ist bei einer Entenjagd in der Nähe von Mötzing (Landkreis Regensburg) ertrunken. Der Mann soll dem Polizeibericht zufolge versucht haben, eine von ihm geschossene Ente selbst aus dem Brauneiser-Weiher zu bergen. Er schwamm etwa bis zur Mitte des kalten Gewässers und begann dann, um Hilfe zu rufen. Dies ereignete sich am vergangenen Donnerstag gegen 17.00 Uhr. Zeugen alarmierten Rettungskräfte, die den Leichnam erst nach längerer Suche gegen 19.00 Uhr bergen konnten. Die Kriminalpolizei ermittelt. Es soll geklärt werden, ob der Mann ertrunken ist oder aus anderen Gründen, z.B. an einem Herzanfall, starb.

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