Schlagwort-Archive: erschossen

Schweiz: Kranker Wolf geschossen

+++ Bayern: Braunbär bei Garmisch-Partenkirchen – Wanderer sollen aufpassen +++ 

In der Nacht auf Mittwoch wurde im Kanton Thurgau ein Wolf durch die Jagd- und Fischereiverwaltung des Kantons Thurgau in Zusammenarbeit mit der St. Galler Wildhut geschossen. Der Abschuss erfolgte, weil das Tier verschiedene Krankheitsbilder zeigte.

Der Wolf, der in den vergangenen Wochen im Grenzgebiet der Kantone Thurgau und St. Gallen bei verschiedenen Angriffen mehrere Schafe getötet hatte – letztmals am 17. Februar in der Region Bischofszell, wo er ein weiteres Schaf in einem offenen Laufstall riss – war krank. Der Verdacht bestand von Beginn weg aufgrund fehlender Haare an der hinteren Körperhälfte, wie die Bilder von Fotofallen zeigten. Der Wolf kehrte bereits vergangene Woche mehrmals zum Hof im Kanton St. Gallen zurück, wo er mehrere Schafe gerissen hatte. Dort gelangen zahlreiche Fotos und Direktbeobachtungen, welche belegen, dass sich der Gesundheitszustand in den letzten Wochen massiv verschlechterte. Zudem deutete auch der immer kleiner werdende Radius seiner Raumnutzung auf ein atypisches Verhalten hin.

Weiterlesen

USA: Mit Wild verwechselt – Jäger erschiesst Vater (30) und Tochter (9)

Bei Walterboro im US-Bundesstaat South Carolina sind am Neujahrstag der 30-jährige Kim Drawdy und dessen neunjährige Tochter Lauren bei einem Jagdunfall erschossen worden. Das Unglück ereignete sich gegen 14.30 Ortszeit in einer bewaldeten Gegend an einer Straße (Barracada Road) bei Walterboro. Ersten Ermittlungen zufolge sollten die Drawdys und zwei weitere Jäger anderen Jägern Weißwedelhirsche zutreiben. Aus bislang nicht geklärten Ursachen hätten ein oder mehrere Jäger die Drawdys mit Wild verwechselt und erschossen. Ob der oder die Täter die Menschen mit Hirschen oder anderen Wildtieren verwechselt haben, wurde nicht bekannt gegeben. Die Ermittlungen dauern an. Die Todesopfer sollen obduziert werden. red.

Beitragsbild: Statement der Jagd- und Naturschutzbehörde South Carolina Department of Natural Ressources (SCDNR) auf Twitter. (Screenshot)

Schleswig-Holstein: Jäger tötet Sohn und anschließend sich selbst

Dienstag Nacht hat ein Mann im Itzehoer Gewerbegebiet zunächst seinen Sohn und anschließend sich selbst durch Schüsse getötet. Die Ermittlungen in dieser Sache hat die Itzehoer Mordkommission übernommen, die genauen Hintergründe der Tat bleiben zu klären. Nach Informationen der Bildzeitung soll der Todesschütze Jäger sein.

Gegen 0.45 Uhr teilte ein 64-Jähriger über Notruf mit, dass er seinen Sohn im Bereich des Mediamarktes in Itzehoe erschossen habe und nun sich selbst richten wolle. Sofort entsandten Einsatzkräften zeigte sich vor Ort ein trauriges Bild – sie entdeckten den Anrufer, seinen 15-jährigen Jungen und einen Jack-Russell-Terrier erschossen neben dem Fahrzeug des 64-Jährigen. Rettungsmaßnahmen waren nicht mehr möglich.

Weiterlesen

Erfurt: Jäger erlöst alkoholkranken Waschbär

Zum Schluss war es nicht mehr schön mit Willi Waschbär: Betrunken torkelte er am Samstag über den Weihnachtsmarkt der Thüringer Hauptstadt, berauscht von Glühweinresten, die ihm zum Teil vermutlich von Leuten ausgegeben wurden, die so etwas lustig finden. Sternhagelvoll schwankte er zwischen den Besuchern des Weihnachtsmarkts umher und scherte sich einen Dreck darum, dass Passanten ihn filmten und fotografierten und die Bilder seines würdelosen Zustands in den sozialen Netzen veröffentlichten – Endstation einer Suchtkarriere. Schließlich schlief er unter einem Papierkorb an einer Straßenbahnhaltestelle ein. Dann wachte er nochmal auf, torkelte über die  Schienen und rieb sich in unzweideutiger Absicht am Fuß einer Passantin, brach den aufgrund fortgeschrittener Alkoholisierung untauglichen Versuch jedoch ab. Unverdientes Glück für den Säufer, dass MeeToo auf Waschbären bislang keine Anwendung findet. In einem Hauseingang wollte er seinen Rausch ausschlafen, dort wurde er dann weitgehend wehrlos von der Feuerwehr mittels Transportbox aufgegriffen.

Weiterlesen

Österreich: Jägerin schiesst auf Wildschwein – zwei Jagdhunde tot, einer verletzt

+++ Nach ASP-Fall in WestpolenLandestierarzt warnt vor ASP in Brandenburg +++ NRW: Wisent bei Wildunfall im Sauerland getötet +++ AfD-Vorschlag: Jäger sollen von Wölfen verletzte Weidetiere erlösen +++

Bei einer Drückjagd auf Schwarzwild, die am vergangenen Samstag bei Kroatisch Minihof im Burgenland stattfand, hat eine Jägerin ein Wildschwein beschossen, das sie jedoch verfehlte. Stattdessen traf die Kugel einen Jagdhund der Rasse Deutscher Jagdterrier, der sofort verstarb. Zwei weitere Hunde wurden durch Geschosssplitter verletzt. Einer von diesen musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen eingeschläfert werden, der andere Hund soll nach einer tierärztlichen Behandlung wieder wohlauf sein. Der Vorfall wird dem ORF zufolge vom Landesjagdverband und der Bezirkshauptmannschaft untersucht. Wenn der Schützin ein Fehlverhalten nachgewiesen wird, kann ihr die Jagderlaubnis entzogen werden, heißt es.

Beitragsbild: Jagdterrier (li.) und Wildschwein in einem Saugatter. (Archivbild). Foto: SE

Wolf_Defaekation

Brandenburg: Wolf bei Drückjagd geschossen

Bei einer Drückjagd in der Umgebung von Jännersdorf (Landkreis Prignitz) ist ein Wolf erschossen worden. Die Polizei wurde gegen 17 Uhr von dem Vorfall unterrichtet. Der zuständige Wolfsbeauftragte nahm den Kadaver des Wolfs in Verwahrung, nachdem die Polizei den Tatort freigegeben hatte. Gegen den Schützen wird wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz ermittelt. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

Niedersachsen: Rodewalder Rüde geschossen? Toter Wolf gefunden

+++ Norwegische Hundekrankheit in Mecklenburg-Vorpommern? +++

Bei Dörverden (Landkreis Verden) hat ein Traktorfahrer am Mittwoch Morgen einen toten Wolf entdeckt. Nach Ansicht des zuständigen Wolfsberaters deuten die Verletzungen des Tiers auf eine Schussverletzung und damit auf einen illegalen Abschuss hin. Einem Bericht der Kreiszeitung zufolge handelt es sich um einen starken, alten Rüden, der von “Größe, Geschlecht und Aussehen an den berühmt-berüchtigten Rodewalder Wolf” erinnere. Die Abschussgenehmigung für den Wolfsrüden mit der offiziellen Bezeichnung GW717m war vom niedersächsischen Umweltministerium gerade noch bis 30.11.2019 verlängert worden. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Italien: Jäger erschiesst seinen Vater bei Wildschweinjagd

+++ Niedersachsen: Jäger beschuldigen Land wegen Saufängen der Tierquälerei +++ Brandenburg: Auto brennt nach Kollision mit Wildschwein auf A13 aus +++ Schweden: Motorradfahrer stirbt bei Wildunfall mit Elch +++ Österreich: Wolf im Pongau gesichtet +++

Ein 34-jähriger hat am Sonntag bei einer Wildschweinjagd in der Nähe von Sicignano degli Alburni (Provinz Kampanien) bei Salerno versehentlich seinen 55 Jahre alten Vater erschossen. Italienischen Medienberichten zufolge waren die beiden in aller Frühe aufgebrochen, um gemeinsam mit ihren Hunden Sauen zu jagen. Sie befanden sich in unzugänglichem und gebirgigen Gebiet auf einer Lichtung mit dichtem Unterbewuchs. Die Stöberhunde gaben Laut und zeigten so die Anwesenheit von Wild an. Die Männer bezogen ihre Positionen. Als der Sohn das Geräusch brechender Äste in seiner Nähe hörte, zielte er auf eine sich bewegende Silhouette. Der Sohn rannte sofort zum Anschuss, wo er seinen Vater leblos auf dem Boden liegen sah. Der Mann hatte einen Bauchschuss abbekommen und war sofort tot. Passanten, die den Schussknall und das Geschrei gehört hatten, verständigten sofort Rettungskräfte und die Polizei.

Weiterlesen

NRW: Nach tödlichem Schuss auf Jäger – Bochum ändert Regeln für Stadtjäger

Nach der Erschießung eines 77 Jahre alten Stadtjägers durch die Polizei (JAWINA berichtete) hat das Ordnungsamt der Stadt Bochum die Regeln für die Stadtjäger geändert: Künftig müssen sich die Stadtjäger 24 Stunden vor und nach ihren Einsätzen bei der örtlichen Polizeidienststelle an- und abmelden. “Die Regeln für die Stadtjagd werden ohnehin von Zeit zu Zeit angepasst”, betonte ein Pressesprecher der Stadt gegenüber JAWINA. Da man bislang nicht genau wisse, was auf dem Friedhof vorgefallen ist, könne man auch nicht sagen, ob diese Maßnahme geeignet sei, Abhilfe zu schaffen. Wie die WAZ berichtet, sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft zu dem Vorfall noch nicht abgeschlossen. Dem Zeitungsbericht zufolge hat ein anderer Jäger die Polizei alarmiert, der den später erschossenen Rentner auf dem Friedhof bei der – nach Auffassung des Zeugen unsachgemäßen – Jagdausübung bemerkte. In Bochum üben 26 Personen mit Sondergenehmigungen die Jagd auf den 19 städtischen Friedhöfen aus, die grundsätzlich als befriedete Bezirke gelten.

Weiterlesen

NRW: Mit Wildschwein verwechselt – Jäger schiesst Fohlen

+++ Saarland: Auf Nachsuche verlaufen – Polizei und Feuerwehr suchen 80-jährigen Jäger +++

In Blankenheim (Kreis Euskirchen) hat ein Jäger ein vier Monate altes Islandpferdefohlen erschossen. Das Pferd wies einen Durchschuss aus einer großkalibrigen Waffe auf, der Kadaver lag in einer Senke etwa 70 Meter von einem Hochsitz entfernt. Das tote Tier wurde erst am nächsten Morgen gefunden. Am Abend zuvor hatte ein Gastjäger aus dem Ruhrgebiet auf dem Hochsitz auf Sauen angesessen. Dieser gab bei einer Befragung an, auf ein Wildschwein geschossen zu haben, das vermeintlich erlegte Tier jedoch nicht gefunden zu haben. Er sei dann nach Hause gefahren. Eine Nachsuche hielt er wohl nicht für erforderlich…

Das Rappfohlen stand auf einer Koppel zusammen mit anderen Pferden. Dass Wildschweine auf Pferdekoppeln zwischen den Pferden brechen, ist nicht ungewöhnlich. Steht ein Pony oder Fohlen in einer Senke, so dass die im Vergleich zum Wildschwein deutlich längeren Beine nicht erkennbar sind, ist die Verwechslungsgefahr durchaus gegeben. Umso größere Vorsicht muss man natürlich walten lassen: Einen Schuss auf 70 Meter in Dunkelheit zwischen die Pferde abzugeben, erscheint äußerst gewagt.

Weiterlesen