Schlagwort-Archive: erschlagen

Baden-Württemberg: Männer erschlagen Auerhahn und werden attackiert

Am 10.8. ging bei der Polizei ein Notruf ein: Zwei Männer sollen im Bereich des Todtnauer-Hütten-Wegs im Schwarzwald einen Auerhahn getötet hätten. Dies sei beobachtet worden und man würde die Männer festhalten. Nach mehreren Befragungen ergab sich eine erste, vorläufige Erklärung des Vorfalls. Die beiden alkoholisierten Männer, 20 und 22 Jahre alt, hatten den Auerhahn mit einer Flasche geschlagen, woran er verstorben war. Sie gaben an, das Tier hätte sie zuvor bedroht und sie hätten sich zur Wehr setzen müssen. Eine größere Personengruppe hatte den Vorfall beobachtet und griff die beiden Männer daraufhin an. Die Männer seien geschlagen, getreten, gewürgt und mit Bier übergossen worden.

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Baden-Württemberg: Reh mit Kantholz erschlagen

Für Diskussionen sorgt die Tötung eines verletzten Rehs in Titisee-Neustadt: Das vermutlich angefahrene Tier hatte sich am 12.02. in den Hof eines Wohnhauses geschleppt. Es war augenscheinlich an der Schulter schwer verletzt und versuchte vergeblich, auf die Läufe zu kommen und “sich weiterzuschleppen”, wie die Badische Zeitung schreibt. Ein Anrufer, dem Bericht zufolge gelernter Tierpfleger, entdeckte das Tier und rief die Polizei, nachdem er bei Feuerwehr und Forst keinen Erfolg hatte. Die Polizeibeamten hielten jedoch wegen der nahen Wohnbebauung und des harten Bodens einen Schuss aus der Dienstwaffe zwecks Erlösung des Tiers für zu riskant. Da die Polizei den zuständigen Revierinhaber nicht erreichten, erinnerten sich die Beamten eines Bauhofmitarbeiters, der Jäger und Revierpächter sei. Dieser sei mit einem Fahrzeug des städtischen Bauhofs angerückt und habe das Reh mit einem Kantholz erschlagen.

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Berlin: 80jähriger Fleischer wildert Bache – mit Beil

Von einem interessanten Wilderei-Fall berichtet die Polizei Berlin auf ihrer Facebook-Seite: “Was ein Zeuge letzte Nacht auf einem Supermarkt-Parkplatz in Reinickendorf beobachtet, lässt ihn sofort die 110 rufen. Gegen 22:40 trifft unsere Funkstreife dort auf eine Frau in einem geparkten Auto. “Ich warte auf meinen Mann, der gleich von der Arbeit kommt”, sagt die 75-Jährige. Was sie mit “Arbeit” meint, stellt sich raus, als unsere Streife sich weiter umschaut. Sie finden eine enthauptete Bache, gehäutet und teilweise ausgenommen. Verwertbare Eingeweide und einige größere Stücken Fleisch liegen schon in einer Kiste. Schlachtutensilien liegen daneben, der Tatverdächtige versteckt sich im Gebüsch.

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Sumo-Style: Rehbock von korpulenter Frau versehentlich erschlagen

Zu einem ungewöhnlichen Zwischenfall “zwischen einem Rehbock und einer Besucherin” kam es im Rostocker IGA-Park, wie die Rostocker Feuerwehr berichtet:  Demnach hatte sich am Sonntag Nachmittag ein Reh auf das Parkgelände verirrt. Vermutlich geriet es durch die vielen Besucher in Panik. Als der Rehbock durch die Beine einer korpulenten Frau hindurch flüchten wollte, fiel diese rücklings auf das Tier. Während sich die Frau bei dem Sturz eine Verletzung des Sprunggelenks zuzog und mit dem Notarztwagen in ein Krankenhaus verbracht werden musste, überlebte das Reh den Zusammenprall nicht. Es erlitt einen Genickbruch und war sofort tot. Der Kadaver wurde von der Rostocker Feuerwehr geborgen. red.

Beitragsbild: Rehbock (Symbolbild) Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser NoS für den Hinweis!

 

Brandenburg: Seeadler von Windrad erschlagen

In der Nähe von Wernikow (Landkreis Ostprignitz-Ruppin) ist am Samstag ein Seeadler von einem Windrad erschlagen worden. Mitarbeiter einer Wildtierauffangstation fanden das tote Tier, als sie nach einem geeigneten Ort für die Auswilderung von Schwänen suchten, berichtet die Märkische Allgemeine Zeitung (MAZ). Es sei unklar, ob der Seeadler eine Brut zu versorgen hatte, heißt es in dem Beitrag. Es ist bereits der 48. Seeadler, der der offiziellen Statistik der Vogelschutzwarte Brandenburg zufolge von einem Windrad getötet wurde – die Dunkelziffer dürfte weit höher liegen. Öko-Strom vom feinsten… SE

Beitragsbild: Seeadler in Schottland. Autor: Jacob Spinks, Quelle: Wikipedia, veröffentlicht unter der Creative Commons Attribution 2.0 Generic Lizenz.

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

M-V: Keiler im Schlaf von Baum erschlagen

Beim Aufräumen der Schäden, die das Sturmtief Xavier in den Wäldern um Rogeez (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) hinterlassen hat, brachten Waldarbeiter einen Keiler auf ungewöhnliche Weise zur Strecke: Als sie eine Baum fällten, bemerkten die Männer, dass sich die Krone beim Aufprall auf den Waldboden “seltsam bewegte”, wie der Nordkurier berichtet. Als sie nachschauten, entdeckten sie im Brombeergestrüpp, in das der gefällte Baum gefallen war, ein totes Wildschwein. Offenbar hatte der Keiler den Lärm der Motorsägen – im Prinzip durchaus zutreffend – als ungefährlich eingeordnet und in seinem vermeintlich sicheren Versteck friedlich weitergeschlummert. Ein echtes Pechschwein. red.

Beitragsbild: Sturmschäden im Wald. Foto: SE