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Baden-Württemberg: Polizei schießt aggressiven Fuchs

Gestern gegen 6 Uhr meldeten Zeugen, dass sich in der Hauptstraße in Göppingen ein Fuchs befindet. Der sei erkennbar krank. Und er habe eine Frau angreifen wollen. Die Polizei war schnell da. Die Polizisten versuchten zunächst, das Tier zu fangen. Das gelang ihnen jedoch nicht. Weil der Fuchs zuvor schon so aggressiv gegen Menschen aufgefallen war blieb den Polizisten nichts übrig, als ihn zu erlegen. Auf andere Weise waren mögliche Gefahren durch das kranke Tier nicht auszuschließen. Anschließend packten die Beamten den Fuchs ein. Er soll nun untersucht werden. Bereits in den Tagen zuvor war der Fuchs in Rechberghausen und Göppingen mehrfach aufgefallen, auch auf dem Gelände eines Kindergartens. Immer machte das Tier einen kranken Eindruck, konnte von der Polizei aber nie gestellt werden. PM

Beitragsbild: Fuchs. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Thüringen: Umweltministerium erwägt Wolfsabschuss

+++ Zehn neue Fotofallen: Thüringer Wölfin soll besser überwacht werden +++ ABM-Maßnahme für Nabu-Leute? “Kompetenzstelle” für Thüringer Wölfe gefordert +++ Schweiz: Schutzstatus des Wolfs soll gelockert werden +++ Songhees-Stamm in Kanada: Wolf ist Inkarnation des Häuptlings +++ Sachsen: “Schweinischer Betrug” vor Gericht +++

Das Thüringer Umweltministerium unter der Leitung der grünen Ministerin Anja Siegesmund erwägt den Abschuss der Ohrdrufer Wölfin. Diese hat mehrfach als sicher geltende Einzäunungen überwunden und Schafe gerissen. Der ebenfalls grüne Umwelt-Staatssekretär Olaf Möller sagte gegenüber dem MDR Thüringen, wenn es tatsächlich so sei, dass der Wolf den optimalen Schutz überwindet, werden wir zur Tat schreiten.” Noch vor vier Wochen habe Ministerin Siegesmund Forderungen nach einer Jagd auf Wölfe als Aufruf zur Straftat bewertet, so der MDR [warum nicht gleich zur Volksverhetzung?, Anm. d. Red.].

Insgesamt sind in den letzten Wochen 74 Schafe und Ziegen in der Umgebung von Gotha gerissen worden. Bei 55 steht der Wolf als Verursacher bereits fest, in den anderen Fällen laufen die DNA-Untersuchungen noch.

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Niederlande: Antilopen auf der Autobahn

Gefahr im Verzug: Zwei Elenantilopen von Jägern in Holland erlegt

Jäger mussten am Dienstag zwei Elenantilopen erlegen, die zuvor auf der A2 bei Roermond in der Nähe der deutsch-niederländischen Grenze umhergelaufen waren. Die in Afrika beheimatete Elenantilope kann eine Körperlänge von zwei bis drei Metern und ein Gewicht von 500 bis 1000 Kilo bei einer Schulterhöhe von anderthalb Metern erreichen. Die Antilopen waren einem Bauernhof in Swartbroek entlaufen, einer kleinen, etwa 20 Kilometer von Roermond entfernten Ortschaft. Als die Tiere auf die A2 liefen, richtete die Polizei eine Vollsperrung ein und forderte zwei Jäger zur Unterstützung an. Wie rp-online berichtet, haben sich die Antilopen später getrennt. Eine wurden auf einem Feld bei Roermond, die andere in der Nähe der Grenze zu Belgien erschossen. SE

Beitragsbild: Elenantilopen in Namibia. Quelle: Wikipedia, Autor: Hans Hillewaert