Schlagwort-Archive: Ernst-Ingolf Angermann

Niedersachsen: CDU wirft Umweltminister “Hantieren mit falschen Zahlen bei Nutztierrissen” vor

 In der heutigen Sitzung des Umweltausschusses des Niedersächsischen Landtags hat der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann den Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) für seine Wolfspolitik kritisiert: „Es interessiert den Umweltminister herzlich wenig, dass seit Rückkehr des Wolfes allein in Niedersachsen 540 Weidetiere gerissen worden sind, darunter 22 Rinder. Stattdessen spricht er im heutigen Ausschuss von lediglich 312 Nutztierrissen: Ein Wert, der sich nicht mit den Zahlen der Landesjägerschaft deckt.“

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CDU: Minister Wenzel verschwieg Beweise für Gewöhnung des Wolfs an Menschen

Der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann wirft dem niedersächsischen Umweltminister Stefan Wenzel (Grüne) vor, Bildbeweise für die Gewöhnung des mittlerweile erschossenen Munsteraner Problemwolfs der Öffentlichkeit vorenthalten zu haben. In einer Pressemitteilung der CDU-Fraktion heißt es dazu: “Wie der NDR berichtet, existieren zahlreiche Foto- und Filmaufnahmen, die die Gewöhnungen von Wölfen aus dem Munsteraner Rudel an den Menschen belegen. Dazu sagt der Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann: „Es kann nicht sein, dass der zuständige Minister Wenzel die Öffentlichkeit über Monate mit Mutmaßungen abspeist, während der Beweis längst vorliegt. Offenbar hat Wenzel die Menschen über Monate hinweg bewusst getäuscht, wenn Fragen nach den Ursachen für das untypische Verhalten von Wölfen gegenüber dem Menschen gestellt wurden.“

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Niedersachsen: CDU kritisiert mangelnde Überwachung von Problemwölfen

Angermann: Verhaltensauffällige Wölfe seit Wochen ohne Überwachung – Umweltminister bekommt Umgang mit dem Wolf nicht in den Griff

Als „nicht zu verantwortende Nachlässigkeit” kritisiert der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann die Untätigkeit von Umweltminister Wenzel, nachdem gleich zwei Überwachungssender von Wölfen aus dem Munsteraner Rudel schon seit über einem Monat ausgefallen sind. „So geht man nicht mit Steuergeldern und der Sicherheit der Menschen in der Region um. Es kann nicht sein, dass erst über 20.000 Euro für die Besenderung der Wölfe investiert werden, aber das Umweltministerium nun keinen Grund zum Handeln sieht”, sagt Angermann.

Angermann erinnerte daran, dass die Tiere nicht ohne Grund mit Sendern ausgestattet worden seien. „Gerade diese Tiere haben in der Vergangenheit erstaunlich wenig Scheu vor dem Menschen gezeigt.” Darüber hinaus habe einer der besenderten Wölfe im Januar einen Hund im Landkreis Celle verletzt, während sich die Besitzerin in unmittelbarer Nähe aufgehalten habe. „Wie sollen die Menschen in der Region darauf vertrauen, dass ihre Sorgen vor einer Bedrohung durch den Wolf ernst genommen werden, wenn das Umweltministerium nun einfach darauf hofft, dass es sich beim Ausfall der Sender nur um eine vorübergehende Störung handelt?” Als ebenso beunruhigend sei die Tatsache zu bewerten, dass es sich bei dem aktuellen Ausfall offensichtlich nicht um die erste Störung handele, so Angermann. Umweltminister Wenzel müsse sich die Frage gefallen lassen, ob er überhaupt an Erkenntnissen aus der Besenderungsaktion interessiert sei, zumal er nach den vielen Nahkontakten der Wölfe mit Menschen keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen ergriffen habe.

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Niedersachsen: “Neue Kategorie wölfischen Verhaltens”

CDU-Landtagsabgeordneter: “Umweltminister Wenzel hat nur den Spielraum, den ihm die Naturschutzverbände lassen.”

Bei Wardböhmen im niedersächsischen Landkreis Celle hat ein Wolf eine Spaziergängerin mit Hund “verfolgt” und den mittelgroßen Mischling schließlich gebissen, wie der NDR berichtete. Der Vorfall spielte sich in nur etwa 100 Metern Entfernung von der Ortschaft ab. Die Frau ließ den Hund von der Leine, der daraufhin auf den Wolf zusprang und im anschließenden Gerangel einige Bissverletzungen am Hals davontrug. Der Hundehalterin gelang es, den Wolf durch “Schreien und Gesten” zu vertreiben. Auf den Fotos, den die Frau von dem Wolf machte, ist zu erkennen, dass es sich um einen besenderten Wolf aus dem Munsteraner Rudel handelt, die schon mehrfach durch mangelnde Scheu gegenüber Menschen aufgefallen waren.

Wegducken als Politikstil

Vom niedersächsischen Umweltministerium unter Leitung des Grünen-Politikers Stefan Wenzel war keine Stellungnahme zu dem Vorfall zu erhalten. Stattdessen verwies man dort auf das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetriebs für Wasserwirtschaft, Küsten und Naturschutz (NLWKN). Dessen Pressesprecher erklärte gegenüber Jawina, er könne weder zur Identität, noch zum Aufenthaltsort der besenderten Wölfe nähere Angaben machen, da die GPS-Halsbänder derzeit nicht funktionierten und verwies ansonsten auf die Richtlinien zum Verhalten bei Begegnungen mit Wölfen (Hunde stets anleinen!).

Der niedersächsische CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann, der anlässlich des mutmaßlichen Wolfsangriffs auf einen Jogger vor wenigen Wochen Minister Wenzel für sein Schweigen bereits scharf kritisiert hatte, erklärte im Gespräch mit Jawina, dieser Wolfsvorfall stelle “eine neue Kategorie” wölfischen Verhaltens dar: Es sei das erste Mal, dass ein Wolf einem Menschen “aktiv hinterher gegangen” sei. Der Vorfall reihe sich eine Serie von bedenklichen Nahbegegnungen ein: Erst vor wenigen Tagen sei ein Wolf durch eine Ortschaft in der Nähe von Wardböhmen gezogen, wovon es ein Video gebe.

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CDU-Abgeordneter: Erster Wolfsangriff auf einen Menschen – Umweltminister schweigt seit mehr als drei Wochen

Der CDU-Landtagsabgeordnete Ernst-Ingolf Angermann übt scharfe Kritik an der Informationspolitik des von dem Grünen Stefan Wenzel geführten Umweltministeriums im Hinblick auf den Wolfs-Vorfall in Gartow (Landkreis Lüchow-Dannenberg) Ende Dezember. „Über jede lockere Schraube in einem KKW wird informiert, aber wenn sich Wölfe in Niedersachsen einem Menschen bedenklich nähern, schweigt sich der zuständige Umweltminister aus”, sagt Angermann. Medienberichten zufolge ist ein Jogger am ersten Weihnachtsfeiertag im Gartower Forst von zwei Jungwölfen verfolgt und angegangen worden. Das Ministerium wisse von dem Vorfall, habe die Öffentlichkeit aber bislang nicht informiert, heißt es in einer Pressemitteilung Angermanns. Dabei habe Minister Wenzel stets beteuert, man würde im Umgang mit dem Wolf größtmögliche Transparenz an den Tag legen.

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