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Ermordeter Jäger Simon Paulus: Drei Tatverdächtige wieder frei

+++ Wölfe: Julia Klöckner und Svenja Schulze wollen reden +++ Südafrika: Löwenzucht für Jagdzwecke soll verboten werden +++ Schwarzwild-Abschussprämie: Gerade die fleißigen Jäger gehen leer aus +++

Während der 29-jährige Hauptverdächtige weiterhin in Untersuchungshaft sitzt und sich bislang weder zu den Vorwürfen noch der Motivlage äußerte, zeigten sich die drei anderen im Zusammenhang mit der Sonderkommission Wagner ermittelten und inhaftierten Personen umfassend aussagebereit und wurden gegen Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Dem 29 Jahre alten, seit 16.10.2018 in Untersuchungshaft sitzenden Italiener wird vorgeworfen, Simon Paulus getötet zu haben. Die anderen Tatverdächtigen waren nach bisherigem Ermittlungsstand nicht an der Tötung des Büchsenmachers Paulus beteiligt. Nach bisherigem Kenntnisstand der Kriminalbeamten half der im Zuge umfangreicher Ermittlungen der Sonderkommission ermittelte und am 11.12.2018 inhaftierte 42 Jahre alte dringend Tatverdächtige dem 29-jährigen Hauptverdächtigen bei der Beseitigung der Leiche und des Abtransports der entwendeten Waffen vom Tatort. Über den Verbleib der entwendeten Waffen können bislang noch keine verlässlichen Aussagen getroffen werden.

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Festnahmen im Fall Simon Paulus

In einer gemeinsamen Pressemitteilung melden die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Karlsruhe, dass die nach dem Verschwinden des Jägers und Büchsenmachers gebildete Sonderkommission Wagner “offenbar einen entscheidenden Schritt weitergekommen ist in ihren umfangreichen Ermittlungen.” Der Leichnam Paulus’ war Anfang Oktober in einem Waldstück bei Pforzheim gefunden worden (JAWINA berichtete).  Nun konnten im Laufe des Dienstags zwei Männer im Alter von 26 und 29 Jahren unter massivem Polizeieinsatz festgenommen werden. Gegen die laut Polizei aus dem Enzkreis stammenden Tatverdächtigen wurde zwischenzeitlich Untersuchungshaft angeordnet. Weiter wurde im Zuge der Ermittlungen eine dritte männliche Person aus dem Enzkreis festgenommen, die im Verdacht steht, an einer anderweitigen Straftat beteiligt gewesen zu sein. Gegen diese wurde ebenfalls Haftbefehl beantragt. Nach Informationen des Schwarzwälder Boten handelt es sich bei den Festgenommenen um einen 29-jährigen Italiener und einen 26 Jahre alten Deutschen, die dritte verhaftete Person ist ein 26 Jahre alter Grieche aus Pforzheim.

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Obduktion bestätigt Identität des in Pforzheim aufgefundenen Leichnams

+++ Brandenburg: Nur winzige Minderheit stimmt auf Wolfsveranstaltung für “Willkommen Wolf” +++ Südtiroler Jagdverband: “Einzelner Unfall darf nicht zu Jagdverbot führen” +++ Österreich: Gemeinden wehren sich gegen den Wolf +++ NRW: Wildschweine und Rehe sorgen für Vollsperrung der A1 +++ Österreich: Wölfe reißen weitere Schafe und Mufflons +++ Brandenburg: Wölfe reißen Schafe in Dorfnähe: “Die Leute müssen auf ihre Kinder aufpassen” +++

Nach der am Freitagvormittag durchgeführten Obduktion des am Dienstag in einem Pforzheimer Waldstück aufgefundenen Leichnams (JAWINA berichtete) besteht nunmehr Gewissheit, dass es sich bei der männlichen Leiche um den seit über einem Monat vermissten Simon Paulus aus Birkenfeld handelt. Das berichten die Staatsanwaltschaft und das Polizeipräsidium Karlsruhe in einer gemeinsamen Pressemitteilung. Die Untersuchungen der Heidelberger Rechtsmedizin werden zudem durch das zwischenzeitlich ebenfalls vorliegende Ergebnis der in Auftrag gegebenen DNA-Untersuchung des Landeskriminalamtes bestätigt. Nach Auffassung der Rechtsmedizin kam Simon Paulus durch Gewalteinwirkung zu Tode. Aus ermittlungstaktischen Gründen können derzeit keine weiteren Angaben über die genaue Todesursache gemacht werden.

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Tansania: Naturschutzaktivist vermutlich von Wilderern erschossen

Der südafrikanische Ökologe und Naturschutzaktivist Wayne Lotter ist am 16. August auf dem Weg vom Flughafen zum Hotel in einem Taxi in Daressalam erschossen worden. Die Polizei vermutet, dass auf Lotter angesetzte Killer ihn gezielt aufgespürt und verfolgt haben, wie die englische Tageszeitung The Guardian berichtet. Dem zufolge überholte der Angreifer Lotters Taxi, stoppte es so und schoss zweimal, nachdem er Geld gefordert hatte. Lotter war Mitgründer der PAMS Foundation Tanzania, einer kleinen, aber effizienten und schlagkräftigen NGO, die sich der Bekämpfung der Wilderei verschrieben hat. Lotter wird nachgesagt, zahlreiche Wilderer und deren illegale Händler enttarnt und ins Gefängnis gebracht zu haben. Er soll mehrfach Morddrohungen erhalten haben. PAMS widmet sich nicht nur der Bekämpfung der Wilderei in Zusammenarbeit mit Polizei und Ermittlungsbehörden vor Ort, sondern bildet auch Wildhüter aus, unterstützt und initiiert Schulprojekte in von Wilderei betroffenen Gebieten und arbeitet mit Farmern zusammen, um Konflikte mit Wildtieren zu entschärfen.

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