Schlagwort-Archive: Erlegungsprämie

Thüringen: Rekord-Schwarzwildstrecke – Aufwandsentschädigung für Schwarzwild-Abschüsse und Hundeeinsatz

Im Jagdjahr 2017/18 wurde beim Schwarzwild in Thüringen eine Jagdstrecke in Höhe von 41.897 Stück erzielt, im Vorjahr lag der Wert bei 31.052. Das entspricht einem Anstieg um ca. 35 Prozent der Jagdstrecke im Vergleich zum Vorjahr.

Aufwandsentschädigungen von 25 Euro pro Stück erlegtes Schwarzwild und den Einsatz von brauchbaren Jagdhunden für Stöbern oder Nachsuche – hier alle Informationen und Formulare zum Download

„Mit ihrer Arbeit leisten Thüringens Jägerinnen und Jäger einen wichtigen Beitrag zur Regulierung des Wildtierbestandes“, sagt Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller. „Eine hohe Priorität hat nach wie vor die Bekämpfung der drohenden Afrikanischen Schweinepest. Auch hier haben die Jäger eine Schlüsselposition bei der Eindämmung.“ Die Jagdstrecke beim Rotwild ist im Vergleich zum Vorjahr um 4 % gestiegen. Die Streckenergebnisse beim Dam-, Muffel und Rehwild weisen nur geringe Änderungen zum Vorjahr auf. Naturgegeben schwankt die Höhe der Wildbestände und in Folge dessen auch die Ergebnisse der Jagdstrecken. Insbesondere beim Schwarzwild können diese Schwankungen extrem sein. Während im Jagdjahr 2012/13 noch eine Jagdstrecke von 37.400 Sauen verzeichnet wurde, sank diese bereits im Folgejahr um 40 %. Das Auf und Ab der Jagdstrecken hängt von vielen Faktoren ab. Doch beim Schwarzwild ist Achtsamkeit geboten.

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Bayern: Abschussprämie für Sauen

 Ministerrat beschließt Maßnahmenpaket zur präventiven Tierseuchenbekämpfung / Umweltministerin Ulrike Scharf und Landwirtschaftsminister Helmut Brunner: „Konsequente Prävention gegen Afrikanische Schweinepest zum Schutz der heimischen Nutztiere“

Die bayerische Staatsregierung hat Maßnahmen zum Schutz vor Tierseuchen, insbesondere der Afrikanischen Schweinepest beschlossen. Gestern wurde im Ministerrat ein Gesamtpaket zur Prävention gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) verabschiedet. Ziel ist es, die bayerischen Hausschweinbestände zu schützen. Zur Prävention ist ein bayernweites koordiniertes und zielgerichtetes Vorgehen von Behörden und Verbänden notwendig – besonders in der Nähe der Grenzgebiete zu Tschechien. Das Maßnahmenpaket umfasst deshalb auch mehrsprachige Aufklärungskampagnen, gezielte Kontrollen der Veterinärbehörden und weitere Schritte zur Senkung des Einschleppungsrisikos wie Hygienemaßnahmen. Als ein wichtiges Element zur Seuchenprävention setzen Umwelt- und Landwirtschaftsministerium auf eine Reduktion der hohen Wildschweindichte in Bayern und die Kooperation mit den Jägern. Für das Erlegen von bestimmten Wildschweinen sollen Jäger eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 20 Euro erhalten. Insgesamt stehen für das Anreizprogramm bis Ende 2018 1,5 Millionen Euro zur Verfügung.

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Brandenburg: “Erlegungsprämie wirkt” – auch rückwirkend?

Die “Erlegungsprämie zur Reduzierung der Schwarzwildstrecken in Ostbrandenburg wirkt”, lobt sich das Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg (MLUL) auf seiner Internetseite: ” Seit Beginn des Jagdjahres 2016/2017 (1. April 2016) gewährt das Brandenburger Agrar- und Umweltministerium – zeitlich befristet für drei Jahre – eine Erlegungsprämie in Höhe von 20 Euro für zusätzlich erlegtes Schwarzwild in den Landkreisen Uckermark, Barnim, Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Spree-Neiße und Cottbus. Grundlage für die Berechnungen sind die Streckenmeldungen des Referenzjahres 2015/2016. Mit diesem Anreiz wollte das Land eine weitere Steigerung der ohnehin hohen Schwarzwildstrecke erreichen, um einerseits Schäden an den Hochwasserschutzanlagen, insbesondere an Deichen, zu reduzieren, aber mittelbar auch als Reaktion auf die sich in Osteuropa ausbreitende, hochinfektiöse Afrikanische Schweinepest”, heißt es daselbst.

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Brandenburg: Erlegungsprämie für Schwarzwild

Landkreis Oder-Spree unterzeichnet als erster Landkreis Vereinbarung für Modellprojekt: Prämie für die Erlegung von zusätzlichen Wildschweinen

Der Oder-Spree-Landrat Rolf Lindemann hat am Freitag (10. Februar) mit Agrar- und Umweltminister Jörg Vogelsänger eine Vereinbarung über die Gewährung einer Erlegungsprämie für zusätzlich erlegtes Schwarzwild unterschrieben. Berechnungsgrundlage für die „Übererfüllung“ der Jagdstrecke ist die Streckenmeldung je Jagdbezirk für das Jagdjahr 2015/2016. Jagdjahre beginnen beziehungsweise enden jeweils am 31. März/ 1. April. Streckenmeldungen erfassen auch tot aufgefundene beziehungsweise durch Unfälle getötete Tiere. Für jedes Stück Schwarzwild, das über die Meldung des Referenzjahres 2015/2016 hinaus im jeweiligen Jagdbezirk erlegt wird, können die Jagdpächter eine Erlegungsprämie in Höhe von 20 Euro beantragen.

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