Schlagwort-Archive: Erlass

Brandenburg: Landkreis Barnim übernimmt Kosten für Trichinenuntersuchung

Vom 1. April 2020 bis – vorerst – 31. Dezember 2020 übernimmt der Landkreis Barnim die Kosten für die Trichinenuntersuchung von Schwarzwild aller Altersklassen. Darauf hat sich der Kreistag in seiner Sitzung am 11. März geeinigt. red.

Beitragsbild: Beschluss des Kreistags Barnim zur Übernahme der Trichinenuntersuchungs-Gebühren (Screenshot, Ausschnitt)

Die Red. dankt JAWINA-Leser Wl für den Hinweis!

Schleswig-Holstein: Ministerium ordnet Rotwild-Abschuss an

Es ist wieder einmal bezeichnend für den schäbigen Umgang mit Deutschlands größter Schalenwildart: Das Kieler Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) hat in einem Schreiben vom 26.09. an die unteren Jagdbehörden (UJB) der Kreise Nordfriesland, Schleswig-Flensburg, Dithmarschen und Rendsburg-Eckernförde und der Stadt Flensburg die Erlasse zum Vorkommen, zur Begrenzung und zur Freigabe von Rotwild vom 21.04.1980 und 24.11.2005 aufgehoben. Hintergrund sei “die seit etwa der Jahrtausendwende stattfindende Zuwanderung des Rotwildes aus Dänemark in einen für diese Wildart konfliktbehafteten Lebensraum”, heißt es in dem Schreiben. Daher werden die genannten UJB “gebeten, ab sofort allen Jagdbezirken in ihrem Zuständigkeitsbereich, die nördlich des Nord-Ostsee-Kanals und westlich der Bundesautobahn 7 liegen, Rotwild ohne zahlenmäßige Begrenzung und im Rahmen der festgelegten Jagdzeiten freizugeben. Die Freigabe soll entgegen Ziffer 5 Satz 3 der Richtlinie für die Hege und Bejagung des Rotwildes in Schleswig-Holstein vom 30.06.1997 auch für Hirsche der Klassen I und II erteilt werden.”

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Thüringen: Trichinenuntersuchung im Ilm-Kreis ab 5. Februar gebührenfrei

Das Landratsamt des Thüringer Ilm-Kreises gibt bekannt, dass ab dem 05.02.2018 für die Trichinellenuntersuchung bis auf Widerruf keine Gebühren erhoben werden. Die Regelung gilt für alle Schwarzwildkörper, die untersucht werden müssen. Eine Untersuchung auf Trichinen ist immer dann nötig, wenn der Tierkörper zum Verzehr bestimmt ist. Der Landkreis erachtet die Maßnahme als erforderlich, da Thüringen und damit auch der Ilm-Kreis von der Afrikanischen Schweinepest bedroht ist. Die Wildschweinpopulation hat sich nach Angaben des Landratsamts auch im Kreisgebiet in den letzten Jahren erhöht: Die Anzahl der im Ilm-Kreis untersuchten Trichinenproben, die mit der Populationsstärke einhergeht, zeige, dass die Bestandszahl deutlich gestiegen sei. Je höher die Populationsstärke an Schwarzwild, umso größer sei die Wahrscheinlichkeit, dass eine Verbreitung des ASP-Erregers stattfindet. PM

Beitragsbild: Nachweis über durchgeführte Trichinenuntersuchung im Brandenburger Landkreis Dahme-Spreewald. Foto: SE

Brandenburg: Landkreis Oberhavel erlässt Jägern Trichinengebühr

+++ Bayern: Wildsau stürmt Modegeschäft +++

Ab 01.02.2018 übernimmt der Landkreis OHV die Kosten für Trichinenuntersuchungen vorerst für sechs Monate

Ab dem 01.02.2018 bis zum 31.07.2018 werden vom Landkreis Oberhavel die anfallenden Kosten für die Trichinenuntersuchung erlegter Wildschweine aller Altersklassen übernommen. Voraussetzung ist, dass die Wildschweine auf dem Gebiet des Landkreises Oberhavel erlegt wurden. Der Nachweis erfolgt durch entsprechende Angabe des Jagdgebietes auf dem Wildursprungsschein.

Ziel ist es, durch die finanzielle Entlastung der Jäger bei der Trichinenuntersuchung einen Anreiz zu schaffen, die Jagd auf Schwarzwild, insbesondere Frischlinge, zu intensivieren. Der Landkreis Oberhavel möchte durch diese Maßnahme einen Beitrag zur Seuchenprävention im Hinblick auf die Gefahr der Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) leisten“, erläutert Umweltdezernent Egmont Hamelow.

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