Schlagwort-Archive: Elch

Jagdreise: Streit um Elch

Vor dem Amtsgericht Mönchengladbach streiten sich ein Jagdreisender und ein Jagdreiseunternehmen – der Fall gibt Anlass zu allgemeinen Erwägungen zu Streitfällen auf Jagdreisen.

Dem Zivilverfahren liegt einer Pressemitteilung des Gerichts zufolge folgender Sachverhalt zugrunde:

“Der Kläger verlangt von der Beklagten Zahlung von EUR 1.500,00 als Ersatzansprüche nach einer nicht wie gewünscht verlaufenen Jagdreise nach Weißrussland. Die Beklagte hatte sich in einem 2017 geschlossenen Vertrag verpflichtet, dem Kläger und einem weiteren Jagdgenossen die Gelegenheit zu vermitteln, in einem Jagdrevier bei Sklov einen Elch zu erlegen. Sollte der Kläger keine Chance bekommen, einen Elch zu beschießen, war eine Erstattung von 1.500 EUR des Reisepreises vorgesehen.

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USA: Elch im Bett

+++ Bayern: Toter Wolf auf der A73 bei Erlangen +++

Das Geräusch von zersplitterndem Glas und lautes Gepolter eines durch das Fenster kommenden Eindringlings weckten am Freitag Morgen eine Frau, die mit ihrem Kleinkind im Souterrain-Gästezimmer eines Hauses in Breckenridge im US-Bundesstaat Colorado übernachtete. In der Annahme, es handle sich um äußerst rücksichtslos vorgehende Einbrecher, rief der verängstigte Hausbesitzer die Polizei. Die Polizei traf den Eindringling noch am Ort des Geschehens an: Eine ausgewachsene Elchkuh. Das Tier war in tiefem Schnee in den Lichtschacht eines Kellerfensters gerutscht und hatte dieses durchschlagen. Auf den Schreck hin musste sich die Elchkuh erst einmal hinlegen. Die Polizei rief Beamte der Naturschutz- und Wildtierbehörde Colorados (Colorado Parks and Wildlife, CPW) zu Hilfe. Diese überzeugten sich, dass der Elch ziemlich gelassen und von ein paar Kratzern abgesehen unverletzt war. Daraufhin wurde das Tier mittels Betäubungsgewehr sediert und mit Hilfe örtlicher Polizei- und Feuerwehrkräfte über eine schmale Treppe aus dem Keller geführt.

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Alaska: Elch besucht Krankenhaus

In Anchorage hat eine Elchkuh die Lobby eine Einrichtung des Alaska Regional Hospital besucht. Aufgrund des strengen Frost hatte sich eine Automatiktür nicht geschlossen, die Elchdame nutzte die Gelegenheit, um hereinzuspazieren und einige Minuten an dem frischen Grün einiger Topfpflanzen zu grasen. Die Mitarbeiterinnen bleiben vorbildlich entspannt, nach einigen Minuten verlässt der Elch gemächlich das Krankenhaus durch die noch immer offen stehende Tür, von einer Mitarbeiterin mit einem “Bye, Moose!” freundlich verabschiedet. Ein Mann eilt herbei, um die Tür hinter dem Besucher zu schließen. Der Regionalsender 2KTUU hat das Video. red.

Beitragsbild: Headline des Beitrags auf 2KTUU (Sceenshot).

Russland: Mit Elch verwechselt – Jäger erschiesst Sohn

Ein Jäger hat am vergangenen Donnerstag im Autonomen Bezirk Chanty-Mansijsk ca. 3000 Kilometer östlich von Moskau seinen Sohn erschossen, weil er ihn mit einem Elch verwechselte. Wie die Moscow Times berichtet, werfen Ermittlungsbehörden dem Mann vor, bei schlechten Sichtverhältnissen auf ein sich bewegendes Objekt geschossen zu haben. Das Opfer starb dem Bericht zufolge an einer einzelnen Schussverletzung.Als der Jäger an das vermeintlich erlegte Stück herantrat, sah er, dass er seinen 18 Jahre alten Sohn tödlich verwundet hatte. Den Vater erwartet ein Verfahren wegen fahrlässiger Tötung. red.

Beitragsbild: Erlegter Elch (Archivbild) Foto: SE

Schweden: Forstbehörde will Elchbestand halbieren

Andere Länder, altbekannte Interessenkonflikte: Die schwedische Forstbehörde (Skogsstyrelsen) will die Hälfte des Elchbestands abschießen lassen, um den Verbiss zu mindern. Der schwedische Jagdverband (Jägareförbundet) spricht in SvenskJakt von einem “Propagandakrieg gegen den Elch“: Das nationale Symboltier solle auf dem Altar der Holzindustrie geopfert werden.

In einem von der Forstbehörde in Zusammenarbeit mit Naturschutzverbänden und der Holzindustrie erstellten Report wird das Jagdsystem in Schweden kritisiert: Demnach hätten die Waldbesitzer – das sind oft große Holzfirmen – zu wenig Einfluss auf den “tatsächlich ausgeübten Jagddruck.” Dabei käme den Wäldern eine entscheidende Rolle beim Einstieg in eine Wirtschaft ohne fossile Brennstoffe zu. Um ein “Gleichgewicht” zwischen Schalenwild, verfügbarer Äsung, Waldschäden und Wildunfällen herzustellen, schlägt der Report die Halbierung der Elchpopulation vor. Diese machtvolle Reduktion sei die einzige Möglichkeit, die propagierten Ziele zu erreichen. Der Naturschutzverband Schwedens soll sich SvenskJakt zufolge bereits von diesem Teil des Reports distanziert haben.

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Brandenburg: Elch-Beobachtungen bitte online melden

Aus gegebenem Anlass und auf Bitte der Forschungsstelle für Wildökologie und Jagdwirtschaft am Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) weisen wir darauf hin, dass Elch-Beobachtungen online an das LFE gemeldet werden können und sollen. Dort werden alle Sichtungen für den Elch-Management-Plan des Landes gesammelt. Immer wieder ziehen Elche aus Polen Richtung Westen und verbleiben auch in Brandenburg bevor sie weiter ziehen oder auch wieder über die Oder zurückkehren. Elche können, wie bereits geschehen, auch schwere Unfälle auf Straßen verursachen und auch dafür sind Kenntnisse über ihre Wege im Land notwendig. Das LFE bittet darum, dass alle Elch-Beobachtungen gemeldet werden.

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Brandenburg: Elch schliesst sich Mutterkuhherde an

Ein Elch hat sich am Dienstag (gestern) bei Schlalach in der Nähe von Treuenbrietzen (Landkreis Mittelmark) einer Mutterkuhherde angeschlossen. In den Tagen zuvor war der Elch bereits an der Grenze zu Sachsen-Anhalt und in anderen Teilen des Landkreises gesehen worden. Der nordische Besucher lockte Scharen von Schaulustigen und eine Vielzahl von Medienleuten an, die mit Kameras und Mikrofonen über die Weide liefen und jede Menge Unruhe in die Rinderherde brachten. Da der Landwirt fürchtete, dass der Elch ausbrechen und dabei den Zaun beschädigen könnte, verständigte er das Veterinäramt und die Jagdbehörde.

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Sachsen-Anhalt: Elch im Fläming

Anfang der vergangenen Woche wurde im Waldgebiet nördlich von Coswig (Landkreis Wittenberg) ein Elch nachgewiesen. Der Nachweis stammt von einer Wildkamera des Landesamtes für Umweltschutz, die in Zusammenarbeit mit einem ehrenamtlichen Mitarbeiter betrieben wird und in erster Linie dem Monitoring streng geschützter Wildtiere wie der Wildkatze dient. Die automatisch arbeitende Kamera registrierte in diesem Fall zufällig den vorbeiziehenden Elch. Der Elch gilt in Sachsen-Anhalt und Deutschland seit langem als ausgestorben. Gelegentlich wandern jedoch Elche aus Polen nach Deutschland ein, wo sie dann vor allem in Brandenburg und Sachsen, aber auch weiter westlich wie in Hessen, Niedersachsen oder Bayern festgestellt wurden. In den letzten Jahren nahmen die Sichtungen in Deutschland zu. Die letzte Meldung aus Sachsen-Anhalt gab es im Sommer 2016 östlich von Wittenberg.

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Brandenburg: Elch auf der A12 totgefahren

Bereits gestern früh ist ein junger Elchbulle tot auf dem Standstreifen der A12 in der Nähe der Anschlussstelle Fürstenwalde-West (Landkreis Oder-Spree) gefunden worden. Das Tier ist vermutlich angefahren worden. In den vergangenen Wochen sind mehrfach Elche in Brandenburg gesichtet worden (JAWINA berichtete). Der Kadaver des Elchs wurde ins Naturkundemuseum Potsdam transportiert. Auf der Internetseite des Museums heißt es dazu: “Das gesamte Museumsteam trug den Elch in die Präparationswerkstatt des Museums. Der Präparator Christian Blumenstein vermaß das Tier und zog das Fell ab. Anschließend wurde der Elch und gewogen und untersucht. Das Fell wird später gegerbt und kommt mit dem Schädel in die wissenschaftliche Sammlung des Museums.” SE

Beitragsbild: Elchbergung an der A12. Quelle: Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg

Brandungen: Elch-Sichtungen online melden

+++ Elch bei Neubrandenburg gesichtet +++

Im laufenden Jahr  sind bis jetzt mehrfach Elchbullen in den Brandenburger Landkreisen Märkisch-Oderland, Oder-Spree, Barnim und Dahme-Spreewald gesichtet und fotografiert worden, letztmals an der A 13 am  2. September. Diese Beobachtungen können jetzt auch online an das Landeskompetenzzentrum Forst Eberswalde (LFE) gemeldet werden. Dort werden alle Beobachtungen für den Elch-Management-Plan des Landes gesammelt.

Immer wieder ziehen Elche aus Polen in Richtung Westen und verbleiben auch in Brandenburg, bevor sie weiterziehen oder auch wieder über die Oder zurückkehren. Elche können, wie bereits geschehen, auch schwerere Unfälle auf Straßen verursachen. Auch aus diesem Grund sind Kenntnisse über die Wege dieser großen Tiere notwendig.

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