Schlagwort-Archive: einschweißen

Verwirrung ums Verpackungsgesetz

Was Jäger jetzt beachten müssen

Der Deutsche Jagdverband (DJV) hat mit seiner alarmistischen Pressemitteilung, derzufolge das am 1. Januar 2019 in Kraft tretende Verpackungsgesetz für jeden Jäger gelte, der abgepacktes Wildbret abgibt, für beträchtliche Verwirrung und Verunsicherung gesorgt. Dabei hätte ein Anruf beim Verpackungsregister gereicht, um zu erfahren, dass der Durchschnittsjäger nicht betroffen ist: Das neue Verpackungsgesetz ist für Jäger nur dann von Belang, wenn sie gewerbsmäßig handeln, bestätigt Dr. Bettina Sunderdiek, Leiterin Kommunikation und Presse beim Verpackungsregister. So ist es auch auf der Internetseite des Verpackungsregisters nachzulesen in einem Dokument mit dem Titel “Die zehn wichtigsten Fragen zur Umsetzung des Verpackungsgesetzes”, in dem es heißt: “Das „neue“ Verpackungsgesetz betrifft alle Unternehmen, die bisher auch nach der Verpackungsverordnung verpflichtet waren, für die Sammlung und das Recycling der Verpackungen ihrer gewerbsmäßig abgegebenen Produkte zu sorgen, wenn diese typischerweise beim privaten Haushalt oder diesen gleichgestellten Anfallstellen (kurz: privater Endverbraucher) als Abfall anfallen.” [Hervorhebung durch Red.]

Weiterlesen

Vakuumieren: Tisch oder Kammer?

Sein Wild zu vakuumieren, gehört für viele Jäger heute zum Standard. Meist geschieht das mit Tischgeräten, weil professionelle Kammervakuumierer unbezahlbar sind – oder?

Ein Beitrag von Frank Martini

Für ein Kammergerät der Einsteigerklasse sind regelmäßig Preise im deutlich vierstelligen Bereich fällig. Bei den Tischvakuumierern bewegt man sich damit hingegen in der absoluten Oberliga. Mehr als 1.000 Euro unverbindliche Preisempfehlung – dafür bekommt man bspw. die deutschen Flaggschiffe wie Landigs LAVA V.500, die Spitzengeräte von Ewald Mark oder von Bartscher. Bei denen viele Jäger, für deren Strecken ein Kammergerät durchaus Sinn machen würde, gern zugreifen. Denn wer bei seiner Jagdausrüstung schon mal am falschen Ende gespart hat, weiß: zu billig gekauft ist am Ende teuer! Da hat uns ein Angebot des Hagenbrunner Maschinenlieferanten Rotek verwundert die Augen reiben lassen: Ein Kammervakuumierer, und nicht mal ein besonders kleiner, für weniger als 1.000 Euro!  Wenn so ein Profiteil also zum Preis eines Tischgerätes im oberen Segment angeboten wird, kann der etwas taugen? Wir wollten es wissen und haben uns den Rotek PM-VC-400-T bestellt. Es ist das kleinere von zwei Modellen, das mit nur etwa einem halben Meter Bauhöhe bei geschlossenem Deckel an der Unterseite über Gummifüße für das Aufstellen auf einer Arbeitsfläche ausgelegt ist. Erst das größere Modell ist als Säule auf Rollen ausgeführt. Die Edelstahlkammer des kleineren Geräts misst in der Tiefe 41,5 cm und ist in der Mulde am Kammerboden 22,5 cm breit, zwischen den beiden (!) Schweißbalken liegt die Breite bei knapp 32 cm. Der Abstand zwischen Kammerboden und Schweißhöhe liegt bei neun Zentimetern, die Kammerhöhe bis zur Deckelwölbung misst 15 cm. Mit diesem Volumen liegt das Rotek-Gerät bereits oberhalb der Einsteigerklasse dieser Bauart.

Weiterlesen