Schlagwort-Archive: Einbrecher

NRW: Jäger überrascht Einbrecher

+++ Schweden: Wolf tötet Beagle +++ Schweiz: Jäger stürzt im Wallis 200 Meter in den Tod +++ Ungarn: Hunderte Wildschweine verenden in Gehege an ASP +++ Sachsen: Jäger erlegt Schafe an der A72 +++

Am Montag Morgen hat ein Jäger bei Niederbadinghagen (Märkischer Kreis) zwei Einbrecher an einer Gartenhütte überrascht. Kurz vor 2 Uhr wollte der Weidmann etwas aus der Hütte holen. Er sah zwei Männer an dem beschädigten Maschendrahtzaun stehen, der das Grundstück umgibt. Als die Unbekannten den Zeugen erblickten, flüchteten sie in den Wald. Sie hatten den Zaundraht durchgetrennt und gewaltsam die Hüttentür geöffnet. Ihre Beute: Drei Angeln samt Zubehör. Die Männer sind etwa 1,80 Meter groß und schlank. Beide trugen Jeanshosen. Einer hatte einen schwarzen Kapuzenpulli an. Hinweise bitte an die Polizei in Meinerzhagen, Tel. 9199-0. PM

Beitragsbild: Jägerhut (Symbolbild). Foto: SE

Thüringen: Jäger stellen Einbrecher

Saalfelder Höhe, Landkreis Saalfeld-Rudolstadt: Zwei aufmerksame Jäger stellten letzte Nacht bei Saalfeld zwei mutmaßliche Einbrecher auf frischer Tat und übergaben die Verdächtigen der Polizei. Gegen 22.00 Uhr warteten die 63 und 69 Jahre alten Jäger in einem Waldgebiet bei Kleingeschwenda eigentlich auf jagdbares Wild. Statt der Tiere tauchten im Schutz der Dunkelheit jedoch zwei verdächtige Männer auf, welche offenbar gerade in die am Wald gelegene Agrargenossenschaft einbrachen und sich dort an den Strohballen zu schaffen machten. Die Jäger stellten die Verdächtigen und alarmierten die Saalfelder Polizei. Wie sich herausstellte, waren die 23 und 57 Jahre alten Männer unberechtigt ins Gelände eingedrungen und hatten bereits einen Strohballen auf ihren Pick-up verladen. Gegen sie wird nun wegen des Verdachts des besonders schweren Diebstahls ermittelt. PM Polizei

Beitragsbild: Hochsitze (Symbolbild) Foto: SE

Jäger überrascht Einbrecherbande in Jagdhütte

Ein 63-jähriger Jäger aus Wuppertal stieß Samstagmittag in einer Jagdhütte im Marscheider Wald in Wuppertal auf mehrere verdächtige Personen. Diese hatten sich in der Hütte eingerichtet und scheinbar längere Zeit dort gelebt. Als sie den Jäger bemerkten, flüchteten die Verdächtigen – zwei Männer und zwei Frauen – durch den Wald in Richtung Laaken. Vor der Hütte ließen sie zwei Pkw zurück. Eine Überprüfung ergab, dass diese gestohlen waren. In der Hütte fanden die zwischenzeitlich alarmierten Polizisten Aufbruchswerkzeug und zahlreiche Gegenstände, die aus Einbrüchen stammen könnten. Zur Fahndung nach den Flüchtigen setzte die Polizei neben mehreren Streifenwagen und Motorrädern auch einen Hubschrauber ein. Die Verdächtigen konnten jedoch bislang nicht gefasst werden. Sie wurden wie folgt beschrieben: Zwei Frauen und zwei Männer, alle ca. 20 – 30 Jahre alt, erster Mann ca. 180 cm groß, dunkle kurze Haare, trug Jeans und Pulli; zweiter Mann mit kurzrasierten Haaren, unrasiertem Gesicht und dunklen Teint. Eine Frau hatte schulterlange schwarze Haare und war komplett dunkel gekleidet, die andere Frau hatte braune schulterlange Haare und eine stabile Figur. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Zeugenhinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0202 / 2840 entgegen. PM Polizei

Beitragsbild: Jäger vor Jagdhütte. Foto: SE

Dank Deutsch-Drahthaar: Einbrecher büßt zwei Fingerkuppen ein

Das dürfte er sich anders vorgestellt haben: Ein Einbrecher hat am Dienstag ein Fenster einer Jagdhütte am Diemelsee (Hessen, Landkreis Waldeck-Frankenberg) aufgehebelt und die Scheibe eingeschlagen, wie die HNA berichtet. Der 54 Jahre alte Besitzer der Jagdhütte hatte sein Domizil gegen 21 Uhr verlassen, um bei Mond auf Sauen anzusitzen. Gegen Viertel nach zehn hörte er “lautes Geschrei” aus Richtung der etwa 200 Meter weit entfernten Jagdhütte. Dort hatte er seinen Deutsch Drahthaar-Rüden zurückgelassen…

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LJV Baden-Württemberg warnt vor falschen Waffenkontrolleuren

Der Landesjagdverband (LJV) Baden-Württemberg warnt auf seiner Internetseite eindringlich vor falschen Waffenkontrolleuren. Auf der LJV-Seite heißt es: “Aus dem Landkreis Esslingen sind zwei Fälle bekannt geworden, bei denen sich zwei Männer in uniformähnlicher Kleidung bei Jägern als Kontrolleure, die die Aufbewahrung von Waffen prüfen wollen, ausgegeben haben.

Das Landratsamt Esslingen hat alle Waffenbesitzer im Kreis gewarnt und auch die umliegenden Landkreise sowie das Regierungspräsidium Stuttgart verständigt. Wir geben diesen Warnhinweis ebenfalls weiter (Homepage, Facebook, Rundmail an die Kreisvereine).

Im ersten Fall, der sich schon im Mai ereignete, aber erst jetzt bekannt wurde, erfolgte keine ausführliche Kontrolle der Waffen, es ging möglicherweise um eine Abklärung von Einbruchsmöglichkeiten. Die falschen Kontrolleure haben keine Gebühren verlangt und haben sich mit den Worten verabschiedet „Wir kommen dann nochmal wieder“. Im jüngsten Fall versuchten die Ganoven, sich bei einem 86-jährigen Jäger Zugang zu seinen Waffen zu verschaffen. Dieser wurde misstrauisch und hat die Polizei verständig. Ausgewiesen haben sich die vermeintlichen Kontrolleure in beiden Fällen nicht. Inzwischen ermittelt die Polizei.

Landesjägermeister Dr. Jörg Friedmann warnt daher eindringlich: „Lassen Sie sich bei Waffenaufbewahrungskontrollen die Dienstausweise zeigen, bevor sie Leute in ihre Räumlichkeiten lassen. Sollten Sie die geringsten Zweifel haben, telefonieren Sie mit Ihrer zuständigen Jagdbehörde oder mit der Polizei.“ PM LJV Baden-Württemberg

Beitragsbild: Waffenschrank. Foto: SE

NRW: Jäger erschießt Einbrecher

In Neuenrade-Affeln hat ein 63 Jahre alter Jäger heute gegen 2.20 Uhr früh einen Einbrecher in seinem Haus überrascht. Der Einbrecher war über eine Leiter in das obere Stockwerk des Wohnhauses eingestiegen und hielt sich in einem Raum neben dem Schlafzimmer auf. Weil der Eindringling ein Messer besaß, fühlte sich der Hausbewohner bedroht und gab einen Schuss ab. Durch den Kopfschuss wurde der 18jährige Einbrecher lebensgefährlich verletzt. Er starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Der Hauseigentümer sei “als Jäger berechtigt im Besitz einer Schusswaffe”, so die Polizei. Der 18-jährige ist albanischer Nationalität und war einer Unterbringungseinrichtung in Herford zugewiesen. Die näheren Umstände sind bislang ungeklärt. Die Staatsanwaltschaft Hagen und die Mordkommission haben ihre Ermittlungen aufgenommen. Es bestehe jedoch bislang kein Anlass, an der Notwehr-Behauptung des 63jährigen zu zweifeln. PM

Beitragsbild: Leiter. Copyright: SE

Die Redaktion dankt JAWINA-Leser CK für den Hinweis!