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Diskussion über den Wolf: Pfannenstiel vs. Fuhr

Im Deutschlandsfunk diskutierten der Wildbiologe Prof. Dr. Pfannenstiel und der Journalist und Brandenburger ÖJV-Vize Eckhard Fuhr über den Wolf. Die Sendung “Eckhard Fuhr vs. Hans-Dieter Pfannenstiel Nachbar Wolf – geht das gut?” steht in der Mediathek des Senders zum Nachhören bereit. Die Wolfspopulation, die Aufwendungen für den Herdenschutz und die Zahl der gerissenen Nutztiere steigen parallel an – angesichts dieses eindeutigen Zusammenhangs hält Prof. Pfannenstiel die Strategie, ausschließlich auf Herdenschutzmaßnahmen zu setzen, für gescheitert und plädiert für eine reguläre, maßvolle Bejagung des Wolfs. Dies würde die Scheu des Wolfs vor dem Menschen, menschlichen Siedlungen und Nutztieren wiederherstellen und die Situation der Weidetierhalter entschärfen. Fuhr bestreitet, dass eine Bejagung des Wolfs zu einer Lösung der Probleme beitragen würde. Eine spannende Diskussion – Hörempfehlung! SE

Beitragsbild: Internetseite des Deutschlandfunks zur Sendung “Eckhard Fuhr vs. Hans-Dieter Pfannenstiel Nachbar Wolf – geht das gut?”(Screenshot, Ausschnitt)

Showdown in Buckow

Zu einem denkwürdigen Zusammentreffen kam es am vergangenen Samstag im malerischen Buckow in der Märkischen Schweiz: Der Vorstand des Ökologischen Jagdvereins Brandenburg (ÖJVB) hatte den Verf. zu einem “lebhaften Kamingespräch zum Großthema Jagd und Gesellschaft” geladen, einer “engagierten Diskussion nicht nur zum Thema Wolf.” Auch um “Image und gesellschaftliche Akzeptanz der Jagd” sollte es bei der Klausurtagung des ÖJVB-Vorstands gehen, wie der Journalist und stellvertretende Vorsitzende des ÖJVB, Eckhard Fuhr in seiner Einladung schrieb: Da tue sich einiges zur Zeit, meinte Fuhr im Hinblick auf die “beiden Jagdbücher von Frauen, die in diesem Frühjahr erschienen sind”, Pauline de Boks “Beute” und Antje Joel “Jagd. Unsere Versöhnung mit der Natur” sowie den Dokumentarfilm über die Jagd von Alice Agneskirchner, “der ein überaus positives Bild von Jagd und Jägern zeichnet.” Es solle ein “Aufschlag” geliefert werden, “ein kurzes Impulsreferat von außen”: Wir “könnten uns Sie als Referenten sehr gut vorstellen, gerade weil Sie ÖJV-Positionen eher kritisch bis ablehnend gegenüberstehen”, schrieb Fuhr. Einem anständigen “Sechs gegen einen” sollte man nicht aus dem Weg gehen, also nahm ich die Einladung an.

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