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Geflügelpest-Monitoring: Neuer Job für Jäger

Auf Bundes- und Landesebene piesackt der Gesetzgeber die Jäger, nimmt sie aber weiterhin gern als Gratis-Dienstleister in die Pflicht: Entsorgung von Fall- und Unfallwild, Nachsuchen von verletzten Wildtieren nach Verkehrsunfällen, Mitwirkung an statistischen Untersuchungen und am Wolfs-Monitoring, Probensammeln für die Überwachung des Gesundheitszustands von Wildtieren – all das gilt vielerorts als selbstverständlich – ist es aber nicht.

Jetzt hat sich das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) einen neuen Job für Jäger ausgedacht: In der “Verordnung zur Durchführung eines Monitorings auf das Virus der Geflügelpest bei Wildvögeln (Wildvogel-Geflügelpest-Monitoring-Verordnung, WvGeflpestMonV)” vom 8. März 2016 wird festgelegt, dass die Länder “jährlich in den Monaten September bis Januar des Folgejahres ein Monitoring zur Untersuchung von Wildvögeln, insbesondere von Arten aus der Ordnung Gänsevögel, auf die in § 1 Absatz 1 Nummer 1 und 3 der Geflügelpest-Verordnung bezeichneten Viren” durchführen. Dafür sollen “mittels kombiniertem Rachen- und Kloakentupfer Proben von den Wildvogelarten im Sinne des Absatzes 1 Satz 1, für die Jagdzeiten festgesetzt sind,” gesammelt werden. Alternativ können “frische Proben von beobachtet abgesetztem Kot von den übrigen Wildvogelarten im Sinne des Absatzes 1 Satz 1,” gewonnen werden.

Und wer das machen soll, hat das BMEL auch festgelegt:

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