Schlagwort-Archive: Drückjagd

Bayern: Geschoss aus Jagdgewehr verfehlt Anwohner und Spaziergängerin knapp

+++ Schleswig-Holstein: Demo gegen Wildschweinzaun an deutsch-dänischer Grenze +++ Bayern: Wolfsnachweis im Landkreis Fürth +++ Bayern: Wolfsnachweis im Landkreis Hof +++ Brandenburg: Wolf im Spreewald überfahren +++ 

Großes Glück im Unglück hatten am Sonntagvormittag eine 22-jährige Spaziergängerin und ein 37-Jähriger bei Münnerstadt (Landkreis Bad Kissingen), als ein Schuss aus einem Jagdgewehr sie nur um wenige Meter verfehlte und anschließend wohl in einem Grundstück am Ortsrand einschlug. Dem Sachstand nach hatte ein 56-jähriger Jäger während einer Treibjagd den Schuss abgegeben.

Der 37-Jährige hatte am Sonntagvormittag gegen 09:55 Uhr gerade sein Haus verlassen, als ein Geschoss mit einem lauten Zischen an ihm vorbeiflog und den derzeitigen Ermittlungen nach in einem Nachbargrundstück einschlug. Zuvor war das Geschoss bereits an der jungen Frau, die mit ihrem Hund am Ortsrand von Münnerstadt spazieren war, vorbeigeflogen.

Weiterlesen

Polen: Deutscher Jagdgast angeschossen

+++ Südafrika: Vergiftete und verstümmelte Löwen auf Jagdfarm gefunden +++ 

In einem Waldgebiet in der Nähe der Ortschaft (Woiwodschaft Oppeln, Oberschlesien) ist am Sonntag ein deutscher Jagdgast bei einer Drückjagd angeschossen worden. Medienberichten zufolge ist der 67 Jahre alte Mann von dem Schuss eines anderen Jägers im Brustkorb getroffen worden. Es habe jedoch keine Lebensgefahr bestanden. Der Verletzte wurde mit einem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen. red.

Beitragsbild: Jagd (Symbolbild). Foto: SE

Hessen: Leichenfund bei Drückjagd

+++ Berlin: Polizei erschießt Wildschwein nach Wildunfall +++ Mecklenburg-Vorpommern: Einbruch bei Jäger – Revolver und Munition gestohlen +++ Thüringen: Wildschwein löst Alarm im Supermarkt aus +++

Bei einer Drückjagd, die am Samstag Vormittag in der Nähe von Naurod, einem Vorort von Wiesbaden, stattfand, sind die Überreste einer menschlichen Leiche gefunden worden. Ein Stöberhund fand die stark skelettierte Leiche gegen 10 Uhr, die Jäger verständigten daraufhin die Polizei. Geschlecht und Identität des Toten sind unbekannt, wie das Wiesbadener Tagblatt berichtet, eine gerichtsmedizinische Untersuchung soll Klarheit bringen. red.

Beitragsbild: Drückjagd auf Friedhof (Symbolbild). Foto: SE

Österreich: Jagdhund von Keiler getötet

Weiterer Jagdhund schwer verletzt – Wolf für erhöhte Aggressivität verantwortlich?

Bei einer Drückjagd bei Rossatz im niederösterreichischen Bezirk Krems sind zwei Jagdhunde von einem Keiler attackiert worden, einer erlag seinen schweren Verletzungen. Ein Hund sei von dem Keiler aufgeschlitzt worden, ein anderer habe Stiche in die Lunge davongetragen. Der überlebende Hund konnte nur durch eine Notoperation gerettet werden. Der Jagdleiter führte den Vorfall gegenüber nön.at auf mehrere Faktoren zurück: Zum einen sei ein Mastjahr, die Sauen seien größer und stärker und somit wehrhafter als sonst. Vor allem aber sei eine Verhaltensänderung des Schwarzwilds zu beobachten, seit der Wolf in dem Gebiet nachgewiesen wurde: Die Wildschweine würden sich zu größeren Rotten zusammen schließen und seien deutlich aggressiver als früher. red.

Beitragsbild: Erlegter Keiler (Archivbild). Foto: SE

Österreich: Jägerin schiesst auf Wildschwein – zwei Jagdhunde tot, einer verletzt

+++ Nach ASP-Fall in WestpolenLandestierarzt warnt vor ASP in Brandenburg +++ NRW: Wisent bei Wildunfall im Sauerland getötet +++ AfD-Vorschlag: Jäger sollen von Wölfen verletzte Weidetiere erlösen +++

Bei einer Drückjagd auf Schwarzwild, die am vergangenen Samstag bei Kroatisch Minihof im Burgenland stattfand, hat eine Jägerin ein Wildschwein beschossen, das sie jedoch verfehlte. Stattdessen traf die Kugel einen Jagdhund der Rasse Deutscher Jagdterrier, der sofort verstarb. Zwei weitere Hunde wurden durch Geschosssplitter verletzt. Einer von diesen musste aufgrund der Schwere seiner Verletzungen eingeschläfert werden, der andere Hund soll nach einer tierärztlichen Behandlung wieder wohlauf sein. Der Vorfall wird dem ORF zufolge vom Landesjagdverband und der Bezirkshauptmannschaft untersucht. Wenn der Schützin ein Fehlverhalten nachgewiesen wird, kann ihr die Jagderlaubnis entzogen werden, heißt es.

Beitragsbild: Jagdterrier (li.) und Wildschwein in einem Saugatter. (Archivbild). Foto: SE

Bayern: Drückjagd wegen uneinsichtiger Wanderer abgebrochen

Bei Niedermirsberg (Landkreis Forchheim) ist am vergangenen Samstag eine Drückjagd aus Sicherheitsgründen abgesagt worden, weil uneinsichtige Wanderer Warnschilder ignoriert und durchs Treiben gelaufen waren. Nach Angaben der Jäger, die die Drückjagd mit großer Sorgfalt und Mühe geplant hatten, waren alle Wege ins das Jagdgebiet gut sichtbar gesperrt. Die Wanderer behaupteten indes, keine Warnschilder gesehen zu haben. Es habe keiner übersehen können, dass man da nicht rein darf, klagte ein Jäger gegenüber nordbayern.de. Weil zudem Nebel die Sicht behinderte, entschied der Jagdleiter, die laufende Jagd abzubrechen. Die Polizei wurde informiert, die Wanderer wurden ausfindig gemacht und verwarnt. red.

Beitragsbild: Jäger auf Drückjagdbock (Archivbild). Foto: SE

Wolfsabschuss: DJV und LJV fordern gesetzliche Regelung

Am Wochenende hat ein Wolf in Brandenburg Jagdhunde attackiert (JAWINA berichtete). Ein Jäger hat den Wolf daraufhin getötet. Es wäre bereits der zweite Vorfall dieser Art in Deutschland. DJV und LJV fordern eine lückenlose Aufklärung des Falls und Rechtssicherheit für Jäger.

Vergangenen Samstag soll ein Wolf Jagdhunde während der Jagd attackiert haben. Medienberichten zufolge hat ein Jäger diesen deshalb getötet. Es wäre bundesweit bereits der zweite Fall – erneut in Brandenburg. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Landesjagdverband Brandenburg (LJV) nehmen den Vorfall sehr ernst und fordern eine schnelle, lückenlose Aufklärung.

„Der Gesetzgeber muss endlich handeln und klare Regeln für einen derartigen Notstand entwickeln“, sagte DJV-Vizepräsident Helmut Dammann-Tamke. Vorbildlich sei Schweden: Dort könnten Jäger einen Wolf bereits töten, wenn er im Begriff sei, Hunde oder Nutztiere zu attackieren. Zuvor müsse allerdings versucht werden, den Wolf durch Rufen und Warnschüsse in den Boden zu vertreiben.

Weiterlesen

NRW: Hirsch verletzt Jagdteilnehmer bei Drückjagd schwer

Am Samstag Mittag ist ein Mann auf einer Drückjagd bei Bad Berleburg (Kreis Siegen-Wittgenstein) durch einen Hirsch schwer verletzt worden. Der Hirsch überrannte den Jagdteilnehmer und schleppte ihn einige Meter weit mit. Der Verunglückte erlitt schwere Verletzungen im Hals- und Gesichtsbereich und musste mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen werden. Da der Verletzte in abschüssigem Gelände in dichtem Gestrüpp lag, musste er von Rettungskräften zunächst aufwändig geborgen werden. Der Unfall ereignete sich in der Nähe des Forsthauses Hülshof bei Richstein. red.

Beitragsbild: Erlegter Hirsch (Archivbild). Foto: SE

Wolf_Defaekation

Brandenburg: Wolf bei Drückjagd geschossen

Bei einer Drückjagd in der Umgebung von Jännersdorf (Landkreis Prignitz) ist ein Wolf erschossen worden. Die Polizei wurde gegen 17 Uhr von dem Vorfall unterrichtet. Der zuständige Wolfsbeauftragte nahm den Kadaver des Wolfs in Verwahrung, nachdem die Polizei den Tatort freigegeben hatte. Gegen den Schützen wird wegen eines Verstoßes gegen das Bundesnaturschutzgesetz ermittelt. red.

Beitragsbild: Wolf. Foto: Prof. Dr. Hans-Dieter Pfannenstiel

Die Red. dankt JAWINA-Leser JS für den Hinweis!

Niedersachsen: Jogger bei Treibjagd angeschossen

Am Samstag Nachmittag ist ein Jogger auf einem öffentlichen Weg bei Schneverdingen (Landkreis Heidekreis), zwischen Lünzen und Schülern, während einer dort stattfindenden Treibjagd durch einen Schrotschuss am Bein verletzt worden. Das teilt die Polizei mit. Der 51-jährige Jogger lief auf einem öffentlichen Weg, auf dem durch Warnschilder auf die Jagd hingewiesen wurde. Der Mann wurde in einem Krankenhaus in Buchholz behandelt. Ein Ermittlungsverfahren gegen den Schützen ist eingeleitet worden. PM

Beitragsbild: Schrotpatronen (Symbolbild). Foto: SE

Die Red. dankt JAWINA-Leser HW für den Hinweis!