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Gastbeitrag: NRW: Landesjagdpräsident zweifelt an Ehrlichkeit Minister Remmels

Es “werde und müsse ein Flickenteppich enstehen, so dass die Bejagung in den bisherigen Revieren uninteressant werde. Zudem würden die landesjagdgesetzlichen Bestimmungen so stark verändert, dass die bisher geübte Bejagung nicht mehr zulässig sei. Im Ergebnis solle damit die Jagd uninteressant gemacht werden, so dass die Jäger die Lust hieran verlören.” Diese angeblichen Aussagen des Ministerialdirektors Dr. Martin Woike lassen Ralph Müller-Schallenberg, Präsident des Landesjagdverbandes in Nordrhein-Westfalen, an der Ehrlichkeit des Umweltministers Johannes Remmel bei den Verhandlungen zu einem neuen Landesjagdgesetz zweifeln.

Als Rechtsanwalt ist der nordrhein-westfälische Landesjagdpräsident Ralph Müller-Schallenberg unnötiger Aufregung eher unverdächtig. In der seit nun schon mehr als einem Jahr andauernden Diskussion um die Novellierung des Landesjagdrechts war ihm von nicht unerheblichen Teilen der NRW-Jäger und der Jagdmedien eher vorgeworfen worden, in den Gesprächen mit Landesumweltminister Johannes Remmel einen unangemessenen “Schmusekurs” zu verfolgen. Angeblich jagdfeindliche Äußerungen des Ministerialdirektors Dr. Martin Woike bei einem Gespräch im Ministerium ließen den sonst auf Ausgewogenheit bedachten Juristen jetzt jedoch deutliche Worte finden.

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