Schlagwort-Archive: Dr. Dirk-Henner Wellershoff

Forum Natur Brandenburg: “UMK muss beim Wolf die Handlungsunfähigkeit überwinden”

Anlässlich der am heutigen Mittwoch beginnenden Umweltministerkonferenz (UMK) weisen die Mitgliedsverbände im Forum Natur Brandenburg (FNB) auf den dringenden Handlungsbedarf für eine Neuordnung des Wolfsmanagements im Bund wie auch im Land hin. Der Bund ist aufgerufen, schnellstmöglich eine Reihe von rechtlichen Fehljustierungen zu korrigieren, die sich aus der Umsetzung der FFH-Richtlinie in nationales Recht ergeben, fordert das FNB: „Wenn der Bund die Länder weiterhin alleine lässt und ihnen nicht den notwendigen Handlungsspielraum für ein aktives Wolfsmanagement gibt, wird die Rückkehr der Wölfe in einem Desaster für den Wolf und die Weidetierhaltung enden“, stellt Gernot Schmidt, Vorsitzender im Forum, mit Verweis auf die dramatisch ansteigende Zahl von Nutztierrissen klar. Dass die Politik dabei dieselben Fehler wiederhole, die sie schon bei Kormoran und Biber gemacht habe, sei besonders unverständlich.

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Brandenburg: LJV-Präsident nimmt Geschäftsführer in Schutz

Nach dem Rücktritt von LJVB-Präsidiumsmitglied Udo Appenzeller (JAWINA berichtete) und dem daraufhin verfassten Brandbrief der AG Junge Jäger im Landesjagdverband Brandenburg (LJVB), hat LJVB-Präsident Dr. Dirk-Henner Wellershoff in einem Schreiben an das erweiterte Präsidium des Verbandes scharfe Kritik an der nicht nur verbandsintern geführten Diskussion geübt. Er sei “tief erschüttert über die gewählte Form der Diskussion, Probleme in öffentlichen E-Mails und über Online-Foren zu führen.” Dies sei  verbandsschädigendes Verhalten und “keineswegs die von den Beteiligten so vehement geforderte offene Kommunikation in einem konstruktiven Dialog.” Der Inhalt der E-Mails sei persönlich beleidigend und diffamierend. Die AG Junge Jäger habe in den letzten Monaten keinen Versuch unternommen, mit dem Präsidenten oder dem Geschäftsführer zu sprechen, auch habe diese sich nicht “zum Antrittsbesuch bei dem Geschäftsführer einmal persönlich vorgestellt.” hätte. Da sei “ein offener Brandbrief sicher nicht der richtige Weg, Gehör zu finden.”

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Brandenburg: LJV-Vorstandsmitglied tritt zurück

Udo Appenzeller, seit fünf Jahren im Vorstand des Landesjagdverbands Brandenburg (LJVB) für Öffentlichkeitsarbeit zuständig, ist mit sofortiger Wirkung von seinem Vorstandsposten zurückgetreten. In seiner Abschiedsmail erhebt Appenzeller schwere Vorwürfe gegen den LJVB-Präsidenten Dirk-Henner Wellershoff und den erst seit kurzem amtierenden LJVB-Geschäftsführer Matthias Schannwell. Früher habe es “im Präsidium einen stets vorwärts gerichteten Teamgeist” gegeben, schreibt Appenzeller, alle Mitglieder hätten gleichberechtigt und erfolgsorientiert an einem Strang gezogen: “Der Präsident war einer von uns und für uns da.” Die Arbeit habe allen Spaß gemacht. “Nunmehr”, so Appenzeller weiter “stehen  wir vor einem Scherbenhaufen, das Präsidium ist gespalten, einige Mitglieder des Präsidiums hatten
schon vor Monaten mit dem Gedanken gespielt, “hinzuschmeißen”.

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Tagespresse berichtet über Wolfsfake

Wellershoff bedauert Weitergabe der Falschnachricht

Die Tageszeitung Lausitzer Rundschau berichtet über die Falschnachricht über ein angebliches Wolfsopfer in Polen. (JAWINA berichtete). LJVB-Pressereferent Tino Erstlin räumt in dem Beitrag ein, dass LJVB-Präsident Wellershoff einer Fake-News aufgesessen sei und diese weiterverbreitetet habe. Der Landesjagdverband plane nun, eine Richtigstellung an seine Mitglieder zu versenden, heißt es in der Lausitzer Rundschau. Der LJV-Präsident bedaure die Weitergabe der Falschmeldung, die er aus einer Quelle erhielt, die er für vertrauenswürdig gehalten habe.

Auch die Internetseite Finanzen.net griff das Thema in einem Kommentar auf. Darin heißt es: Fakt und nicht Fake ist: Fake-News stinken. SE

Beitragsbild: Headline des verlinkten und zitierten Beitrags in der Lausitzer Rundschau. (Bildschirmfoto, Ausschnitt)

“Generelles Verbot halbautomatischer Waffen verhindert keine Straftaten”

Der Präsident des Landesjagdverbands Brandenburg (LJVB), Dr. Dirk-Henner Wellershoff hat einen offenen Brief an Axel Vogel, Vorsitzender der Fraktion von Bündnis90/ Grüne im Brandenburgischen Landtag geschrieben. Wellershoff setzt sich darin mit der Forderung nach einem generellen Verbot von halbautomatischen Jagdwaffen auseinander. Im Folgenden der offene Brief im Wortlaut.

Sehr geehrter Herr Vogel,

in Ihrer Pressemeldung vom 25. Juli fordern Sie im Namen Ihrer Fraktion das generelle Verbot halbautomatischer Waffen. Als Begründung verweisen Sie auf die tragischen

Ereignisse in Paris, Orlando und München. Auch mich als Präsident des Landesjagdverbandes Brandenburg, der rund 9.600 Jägerinnen und Jäger und somit legale Waffenbesitzer vertritt, treibt die Sorge um die Sicherheit und den Schutz vor Straftaten mit terroristischem Hintergrund um. Die von Ihnen geforderten Maßnahmen gehen jedoch klar am Ziel vorbei. Ein generelles Verbot halbautomatischer Waffen oder die zentrale Lagerung von Waffen sorgt nicht für zusätzliche Sicherheit. Das eigentliche Ziel, die Terrorismusbekämpfung, wird damit nicht erreicht. Lassen Sie mich dies im Einzelnen näher ausführen.

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