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Empfehlungen des Deutschen Jagdrechtstags 2015 verabschiedet

Die Empfehlungen des Deutschen Jagdrechtstags  (DJRT) 2015, der vom 2. bis 5. November in Warnemünde stattfand, sind veröffentlicht worden. Die Juristen fordern den Bundesgesetzgeber auf:

  • – Regelungen zur Verwendung bleireduzierter Munition bei der Jagdausübung
  • – zum Einsatz von Schalldämpfern
  • – über einen Schießübungsnachweis und
  • – betreffend der Mindestanforderung der Jägerprüfung einschließlich der Qualifikation zur Fangjagd

zu verabschieden. Die sei erforderlich, “um einer weiteren praxisfremden Zersplitterung des Jagdrechts entgegenzuwirken”, so der DJRT. Damit könne auch ein Streit über die Länderkompetenzen in Fragen des Jagd- und Waffenrechts vermieden werden. Der Jagdrechtstag betonte die Notwendigkeit, Kernbereiche des Jagdrechts so zu regeln, dass sie einheitlich für das gesamte Bundesgebiet gelten, sofern dem keine zwingenden landespezifischen Belange entgegenstehen.

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Deutscher Jagdrechtstag: “Nicht die Jagd bedarf der Rechtfertigung, sondern ihre Einschränkung.”

Jagdrechtsexperten warnten beim 24. Deutschen Jagdrechtstag (DJRT) in Krefeld vor einer Aushöhlung des Jagdrechts durch staatliche Eingriffe. In ihrer Abschlusserklärung stellten die Jagdrechtler klar, dass “das Jagdrecht und das Jagdausübungsrecht (Nutzung des Jagdrechts) Bestandteile des grundgesetzlich geschützten Eigentumsrechts nach Art. 14 GG sind.” Dies sei bei Novellierungen der Jagdgesetze zu beachten. Grundeigentümern und Jagdausübungsberechtigten stehe ein subjektives Abwehrrecht gegen staatliche Eingriffe zu.

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